Jeder dritte Mensch in Deutschland hat Bluthochdruck, in der Fachsprache auch als arterielle Hypertonie bekannt. Die wenigsten von den Betroffenen spüren jedoch etwas von der Erkrankung. Deswegen ist es besonders mit steigendem Alter wichtig, den eigenen Blutdruck regelmäßig zu messen. Je älter ein Mensch ist, desto höher ist nämlich sein Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken. Der Grund dafür ist, dass die Gefäßwände der Arterien im Alter nicht mehr so elastisch sind wie in jüngeren Jahren und verstopfen können. Wird Bluthochdruck nicht behandelt, kann das gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Blutdruck richtig messen

Arterielle Hypertonie ist schließlich einer der häufigsten Gründe für Schlaganfälle und kann auch andere Folgeerkrankungen mit sich bringen. Deshalb gilt beim Thema Bluthochdruck: Vorsorge ist das A und O. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, unter Bluthochdruck zu leiden, im Alter steigt, handelt es sich bei der Hypertonie nicht um eine unvermeidbare Diagnose. Eine gesunde Ernährung und an andere Faktoren können das Risiko senken und sich auch nach einer entsprechenden Diagnose positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Damit man den Handlungsbedarf aber zunächst überhaupt erkennt, sollte man seinen Blutdruck in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Nachfolgend erklären wir dir, was du bei der Selbstmessung deines Blutdrucks beachten solltest, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten.

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Schritt für Schritt – so misst du deinen Blutdruck richtig:

  1. Bevor du deinen Blutdruck misst, solltest du zur Ruhe kommen. Setze dich für fünf Minuten auf die Couch und versuche, dich zu entspannen.
  2. Setze dich gerade auf einen Stuhl oder lege dich für die Messung auf eine gerade Fläche, um einen optimalen Blutfluss zu erreichen. Solltest du enganliegende Kleidung über den Armen tragen, solltest du deinen Arm frei machen. Bei der Nutzung von Oberarmgeräten könnte der hochgekrempelte Ärmel eines Pullovers nämlich dafür sorgen, dass Arterien abgedrückt werden, was den Blutfluss beeinträchtigen würde. Das kann sich verfälschend auf die Messgenauigkeit auswirken. Manche Geräte sind allerdings auch dazu in der Lage, durch dünne Kleidungsstücke hindurch zu messen.
  3. Halte deinen Arm so gut wie möglich auf der Höhe deines Herzens. Das ist vor allem bei Handgelenkgeräten erfolderlich. Oberarmmanschetten befinden sich in der Regel automatisch auf Herzhöhe.
  4. Lege die Blutdruckmanschette an deinem Oberarm an. Achte darauf, dass sich der untere Rand der Manschette circa zwei Zentimeter von deiner Ellenbeuge entfernt befinden sollte.
  5. Aktiviere das Blutdruckmessgerät und lese die gemessene Werte ab. Im Idealfall notierst du alle Messergebnisse übersichtlich in einer Tabelle oder in einem dafür vorgesehen Tagebuch. So hast du stets alle Blutdruckwerte im Überblick und erkennst Veränderungen deines Blutdrucks schneller.

Blutdruck richtig messen FAQs – Die häufigsten Fragen

Kann Müdigkeit mit dem Blutdruck zusammenhängen?

Wenn du dich häufig müde und schlapp fühlst kann das daran liegen, dass dein Blutdruck sehr niedrig ist. Gerade bei Werten unterhalb von 105/60 mmHg kann ausgeprägte Müdigkeit gehäuft auftreten. Bewegungsmangel kann dazu führen, dass dein Blutdruck sehr niedrig ist, weil dein kreislauf nicht in Schwung ist. Wenn du berufsbedingt viel sitzen musst, kann die Müdigkeit also entweder direkte Folge eines niedrigen Blutdrucks sein oder Müdigkeit und niedriger Blutdruck auf mangelnde Bewegung zurückgehen. Aber auch ein erhöhter Blutdruck kann Auslöser für Müdigkeit sein, weil der Körper durch die verengten Arterien nicht mehr so gut mit Blut versorgt wird. Manche Blutdruckmedikamente können dich im Zweifelsfall aber ebenso müde machen. Eine Blutdruckkontrolle beim Arzt mit anschließender Beratung kann dir hier Aufschluss geben.

Kann es sein, dass nach Beendigung einer maximalen Belastung der systolische Wert kurzzeitig ansteigt?

Der systolische Blutdruck bleibt über den Tag hinweg niemals konstant. Er unterliegt Faktoren wie körperlicher und psychischer Belastung. Während des Sports oder in Stresssituationen steigt der systolische Wert an. In diesen Fällen spricht man von Belastungsspitzen. Solche Spitzen sind aber ganz normal. Auch nach der Beendigung einer maximalen Belastung kann der systolische Wert noch einmal in die Höhe gehen, da sich der Körper noch in einem Ausnahmemodus befindet. Mit einkehrender Ruhe und Entspannung wird der systolische Wert aber wieder auf sein Minimum absinken. Erst wenn auch der Ruhewert des systolischen Blutdrucks kontinuierlich erhöht ist, besteht Grund zur Sorge.

Kann sich Aufregung auf den Blutdruck auswirken?

Auf die Aufregung während eines Arztbesuches und die sogenannte “Weißkittelhypertonie” sind wir bereits eingegangen (siehe 2.2). Manche Menschen sind aber auch dann aufgeregt, wenn sie ihren Blutdruck zu Hause selber messen – eine unangenehme Situation kann das Messen mitunter ja doch sein. Dabei kann die Aufregung bei einer Selbstmessung zu Hause sogar noch größer sein als bei einem Arztbesuch. Tatsächlich solltest du aber in jedem Fall Ruhe bewahren: Aufregung kann dafür sorgen, dass der Blutdruck ansteigt. So ist es zum Beispiel möglich, dass dein Herz bei Aufregung einige Herzschläge schneller geht als nach der Messung, wenn du dich wieder entspannt hast. Dann fallen die gemessenen Blutdruckwerte natürlich entsprechend höher auf, was dann erst recht ein Grund für Aufregung sein kann.

Wie wirkt sich Erwartungsangst auf den Blutdruck aus?

Wenn du vor der Blutdruckmessung sehr aufgeregt bist, weil du schlechte Messergebnisse erwartest, spricht man von Erwartungsangst. Wie auch Aufregung allgemein kann Erwartungsangst die Messergebnisse der Blutdruckkontrolle signifikant beeinflussen: So kann der Blutdruck bei Angst vor den erwarteten Ergebnissen ganze 30 Millimeter Quecksilbersäule (mmHG) höher ausfallen als bei einer entspannten Messung. Auch der Pulse kann um 20 Schläge in der Minute ansteigen. Daher solltest du im Falle dessen, dass du bezüglich der Messergebnisse eine gewisse Erwartungsangst hast, mehrere Messungen hintereinander durchführen. Zwischen den einzelnen Blutdruckkontrollen solltest du eine etwa einmütige Pause einlegen. Du wirst sehen, dass die Messergebnisse mit jeder Messung niedriger ausfallen werden. Und das ist gut so: Für eine Beurteilung des Blutdrucks ist nämlich immer der niedrigste gemessene Blutdruckwert ausschlaggebend.

Wie kann ich Aufregung und Erwartungsangst vor dem Messen vermeiden?

Erwartungsangst komplett zu aus dem Weg zu räumen ist nicht immer ganz einfach. Eine 24-Stunden-Blutdruckmessung kann dir dabei jedoch helfen: Bei einer solchen Langzeitblutdruckmessung wird die Blutdruckkontrolle mit Hilfe eines speziellen Messgerätes vorgenommen. Dieses wir am Oberarm getragen und ist mit einem kleinen Aufnahmegerät am Gürtel verbunden. In Abständen von 15 Minuten am Tag und 30 Minuten in der Nacht misst die Manschette deinen Blutdruck dann 24 Stunden lang automatisch und zeichnet die Ergebnisse auf. Da so eine manuelle Blutdruckkontrolle entfällt, kann dir eine 24-Stunden-Blutdruckmessung dabei helfen, Erwartungsangst zu vermeiden. Allerdings solltest du während der 24 Stunden nicht auf dein Messgerät schauen – so würdest du nämlich wieder Erwartungsangst aufbauen und damit die gemessenen Blutdruckwerte verfälschen.

Wie wird der Blutdruck angegeben?

Der Blutdruck gibt an, mit welchem Druck das Blut vom Herzen aus in den Rest des Körpers gepumpt wird. Die Pumpbewegung des Herzen nehmen wir als Herzschlag wahr: Das Blut wird bis in die feinsten Kapillaren befördert, indem sich das Herz kontrahiert, also zusammenzieht. Hat sich das Herz bis zum Maximum zusammengezogen, ist der höchste Wert des Blutdrucks erreicht. Diesen oberen Höchstwert bezeichnet man auch als systolischen Blutdruck. Nach der maximalen Kontraktion des Herzens entspannt sich dieses wieder und erschlafft. In diesem Moment wird kein Blut mehr durch den Körper gepumpt.

Dementsprechend sinkt der Blutdruck wieder auf ein Minimum ab. Dieser untere Wert wird auch diastolischer Blutdruck genannt. Bei der Blutdruckmessung werden beide Werte gemessen, die Ergebnisse werden deshalb auch immer in zweierlei Werten erfasst. Diese Werte werden in der Maßeinheit mmHg angegeben. mmHg steht für “Millimeter Quecksilbersäule” und ist eine gängige Einheit zur Angabe des statischen Drucks.

Beispiel: Zur Veranschauung nehmen wir einen normalen Blutdruck von 130/85 mmHg. Die 130 bezieht sich auf den oberen systolischen Blutdruck, der Wert von 85 auf den unteren diastolischen Blutdruck.

Ab wann ist mein Blutdruck zu hoch?

Der Blutdruck eines erwachsenen Menschen liegt im Optimalfall bei 120/80 mmHg. Normalerweise liegt er bei den meisten Menschen jedoch etwas höher bei 130/85 mmHg. Ab Blutdruckwerten von 140/90 mmHg spricht man von arterieller Hypertonie, also von Bluthochdruck. Nachfolgend findest du eine Tabelle mit den Klassifikationen des Blutdrucks gemäß der Angaben der Deutschen Bluthochdruckliga und der Weltgesundheits-Organisation (WHO).

Übersicht über Blutdruckwerte:

Blutdruck richtig messen - Display - Frequenz

Ab Blutdruckwerten von 140/90 mmHg spricht man von arterieller Hypertonie, also von Bluthochdruck.

Klassifikationsystolischer Blutdruckdiastolischer Blutdruck
Optimal< 120 mmHg< 80 mmHg
Normal120 – 129 mmHg80 – 84 mmHg
Hoch, aber noch normal130 – 139 mmHg85 – 89 mmHg

Milde Hypertonie

Schweregrad 1

140 – 159 mmHg90 – 99 mmHg

Mittelschwere Hypertonie

Schweregrad 2

160 – 179 mmHg100 – 109 mmHg

Schwere Hypertonie

Schweregrad 3

> 180 mmHg> 110 mmHg

Übrigens: In unserem Artikel erfährst du alles zum Thema Blutdruck Normalwerte.

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Welche Folgen hat Bluthochdruck?

Bluthochdruck belastet das Gefäßsystem des Körpers. Dadurch kann ein erhöhter Blutdruck mit einer ganzen Reihe an Folgeerkrankungen einhergehen. So kann es etwa zu Organschäden an Herz, Gehirn, Nieren, Gefäßen und Augen kommen.

Wie wird der Blutdruck gemessen?

Der Blutdruck wird mit einem speziellen Blutdruckmessgerät gemessen. Dieses besteht in der Regel aus einer Manschette und einem sogenannten Manometer. Die Manschette wird je nach Gerät entweder am Handgelenk oder am Oberarm angelegt. An der Manschette ist ein Pumpball befestigt, der beim Zusammendrücken Luft in die Manschette pumpt. Dadurch wird der Druck innerhalb der Manschette immer weiter erhöht, sodass sie stark auf den Oberarm bzw. das Handgelenk drückt. Damit wird die Blutzufuhr unterbunden, sodass kein Blut mehr vom Oberarm in den Unterarm bzw. vom Unterarm in das Handgelenk fließen kann. Im Anschluss wird der Druck aus der Manschette wieder abgelassen, sodass die Blutzufuhr wieder gewährleistet ist.

Blutdruck richtig messen - Boso - Arm

Trotz eigener Messungen, sollte auch ein Arzt regelmäßig deinen Blutdruck messen.

Das Blut pumpt jetzt wieder verstärkt durch die Schlagader. In diesem Moment gibt das Manometer des Messgeräts den oberen systolischen Blutdruckwert an. Der Druck in der Manschette wird weiter abgebaut, bis das Blut wieder normal durch die Adern fließen kann. Ist die Blutzufuhr wieder komplett hergestellt, kann das Blut mit niedrigem Druck durch den Körper transportiert werden. Das Manometer erfasst diesen niedrigen Druck nun als unteren diastolischen Blutdruck.

Blutdruck messen – zu Hause oder lieber beim Arzt?

Die oben beschriebene Vorgehensweise entspricht der Blutdruckmessung bei einem Arzt. Prinzipiell kann der Blutdruck aber auch ganz ähnlich zu Hause selbst gemessen werden. Trotzdem solltest du in regelmäßigen Abständen eine Blutdruckmessung durch einen Mediziner vornehmen lassen, um dir eine Fachkundige Meinung einzuholen. Dabei können die Blutdruckwerte, die dein Arzt misst, und die Werte, die du zu Hause selbst misst, unterschiedlich ausfallen. Woran das liegt erklären wir dir im nächsten kapitel.

Warum sind die Blutdruckwerte bei der Messung durch einen Arzt anders als bei einer Selbstmessung zu Hause?

Die von deinem Arzt gemessenen Blutdruckwerte fallen häufig etwas höher aus, als die Werte, die du zu Hause selbst misst. Das liegt ganz einfach daran, dass viele Menschen während eines Arztbesuchs aufgeregt sind und eine Erwartungsangst mitbringen – sich also vor den Ergebnissen der Untersuchung fürchten. Beide Faktoren sorgen für einen erhöhten Blutdruck. Mediziner nennen dieses Phänomen auch “Weißkittelhypertonie”.

Der Arzt kann aber auch viel niedrigere Werte erfassen, als du das zu Hause tust. Dabei handelt es sich sich um das Gegenteil der “Weißkittelhypertonie”: Manche menschen fühlen sich beim Arzt gut aufgehoben und können deswegen entspannen. Dann sinkt der Blutdruck ab, die Messwerte fallen niedriger aus als im Alltag. Bleibt deswegen ein bestehender Bluthochdruck im Alltag unerkannt, spricht man von einer “maskierten Hypertonie”. Wenn du zu Hause selbst deinen Blutdruck kontrollierst, empfiehlt sich daher das Führen eines Blutdrucktagebuches, in das du alle gemessenen Werte einträgst. Bei einem Arztbesuch kannst du deine Werte dem Arzt vorlegen, der sie dann mit seinen Werten abgleichen und so eine zutreffendere Diagnose aufstellen kann.

Blutdruck richtig messen - Praxistest - Bedienung

Bleibt ein bestehender Bluthochdruck im Alltag unerkannt, spricht man von einer “maskierten Hypertonie”.

Den Blutdruck zu Hause richtig messen – aber wie?

Welche Blutdruckmessgeräte sollte man kaufen, die für das Handgelenk oder die Geräte mit Manschette für den Oberarm?

Inzwischen konnte nachgewiesen werden, dass sowohl Blutdruckmessungen an Oberarm und Handgelenk bei richtiger Anwendung gleichermaßen valide Messergebnisse liefern. Alte Menschen oder Raucher aber sollten Blutdruckmessungen stets am Oberarm durchführen. Das liegt daran, dass bei Rauchern und alten Menschen die Blutgefäße durch Ablagerungen verengt werden und/oder verhärten können. Davon sind vor allem die Arterien im Handgelenk betroffen, da diese weiter vom Herz entfernt sind. So lassen sich am Handgelenk in diesem Fall keine aussagekräftigen Messungen mehr vornehmen. Auch Diabetiker sollten für die Blutdruckkontrolle Oberarmmanschetten verwenden, da die Blutgefäße auf Grund der Diabetes verkalkt oder löchrig sein können.

Gibt es Messunterschiede an Oberarm und Handgelenk?

Bei richtiger Anwendung der jeweiligen Blutdruckmessgeräte kommt es zu keinen Unterschieden zwischen Messungen an Oberarm und Handgelenk. Achte darauf, dass sich bei einer Handgelenkmessung das Handgelenk auf Herzhöhe befindet. Würdest du deine Hand einfach flach auf den Tisch legen, könnte das die Messergebnisse nämlich verfälschen. So kann der Blutdruck ca. 7 bis 8 mmHg höher ausfallen, wenn eine Höhendifferenz zum Herzen besteht. 1,5 cm entsprechen dabei ungefähr 1 mmHg.

An welchem Arm sollte ich den Blutdruck messen, am rechten oder am linken?

Viele Menschen denken, dass der Blutdruck am linken Arm gemessen werden muss, da dieser dem Herz am nähesten ist. Dabei handelt es sich allerdings um einen Trugschluss: Das Herz liegt bei den meisten Menschen nämlich mittig im Brustkorb, statt wie häufig angenommen links.

Somit ist es prinzipiell möglich, den Blutdruck an beiden Armen zu messen. Allerdings solltest du zunächst Vergleichsmessungen am linken und am rechten Arm vornehmen. Die Ergebnisse werden dabei unterschiedlich ausfallen. Das liegt daran, dass sich die Muskeldichte und die Muskelspannung in den beiden Armen unterscheiden. Zukünftige Messungen solltest du an dem Arm mit den höheren Blutdruckwerten vornehmen.

Achtung:

Unterschiede zwischen den Blutdruckwerten der beiden Arme von 10 mmHg gelten als normal. Bei Seitendifferenzen über diesem Richtwert solltest du Rücksprache mit deinem Arzt halten.

Blutdruck richtig messen - Boso - Blutdruck messen

Das Herz liegt bei den meisten Menschen mittig im Brustkorb, statt wie häufig angenommen links. Daher kann der Blutdruck an beiden Armen gemessen werden.

Wann sollte ich meinen Blutdruck messen?

Du solltest deinen Blutdruck jeweils morgens und abends zu festen Uhrzeiten messen. So verhinderst du, dass äußere Faktoren Einfluss auf die Blutdruckkontrolle nehmen. Solltest du Mittel zu dir nehmen, die den Blutdruck senken, empfiehlt sich eine Blutdruckmessung vor der Einnahme der Medikamente.

Wie kann ich die Genauigkeit der Blutdruckmessung erhöhen?

  1. Während der Messung solltest du still sitzen und nicht sprechen.
  2. Nach dem Essen solltest du mit der Selbstmessung zunächst warten, da die Messgenauigkeit ansonsten beeinträchtigt werden kann.
  3. Selbiges gilt für Kaffee und Zigaretten: Nach dem Rauchen oder dem Trinken eines Kaffees solltest du zunächst warten, bis du deinen Blutdruck misst.
  4. Auch nach einem Bad solltest du mit dem Messen warten.
  5. Eine volle Blase kann die Messgenauigkeit ebenso beeinträchtigen.
  6. Wenn es in deiner Umgebung zu kalt ist, kann auch das Auswirkungen auf deine gemessenen Blutdruckwerte haben.
  7. Nach Sport oder körperlicher Betätigung sollte mit der Blutdruckmessung 30 Minuten gewartet werden.
  8. Gemäß der Leitlinien der Deutschen Hochdruckliga solltest du deinen Blutdruck zweimal hintereinander in einem zeitlichen Abstand von 1 bis 2 Minuten messen.
  9. Lies dir die Bedienungsanleitung deines Messgerätes durch, damit du die Selbstmessung mit dem Gerät gemäß der Herstellerangaben durchführen kannst.

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