Besonders Menschen, die berufsbedingt viel Stehen, kennen das Problem: Nach einer Zeit fühlen sich die Füße geschwollen an. Schnell heißt es dann: “Ich habe dicke Füße.” Grund dafür sind Wassereinlagerungen, die sich an verschiedenen Körperstellen bilden können. Wenn die Schwellungen nur temporär auftreten, stellen sie kein Problem dar. Häufig nimmt das Volumen der betroffenen Körperpartien schnell wieder ab. Solltest du diese Beschwerden aber öfters haben und vielleicht sogar Schmerzen empfinden, solltest du dir einen ärztlichen Rat einholen: Auch Krankheiten können Schuld an den schmerzenden Wasseransammlungen sein.
Wassereinlagerungen

Im folgenden Artikel erklären wir dir, wie Wassereinlagerungen entstehen und was du gegen sie unternehmen kannst.

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Was bedeutet es, den Körper zu entwässern?

Die Entwässerung des Körpers hat zum Ziel, Wasser und Mineralstoffe, wie Natrium und Magnesium, aus dem Körper auszuschwemmen. Das ist vor allem dann nötig, wenn du sichtbare und schmerzhafte Wasseransammlungen im Körper hast: Die betroffene Körperregion ist dann geschwollen. Durch die Entwässerung sollen diese Einlagerungen entfernt werden. Da ist bei vielen Krankheiten nötig, wird aber immer öfter auch von gesunden Menschen praktiziert. Das Entwässern des Körpers steigert nämlich das allgemeine Wohlbefinden und sorgt dafür, dass deine Muskeln stärker akzentuiert werden: Ein trainierter Körper erscheint durch das Entwässern noch definierter.

Wie bewegt sich Wasser durch unseren Körper?

Für den Transport von Flüssigkeiten und die Kontrolle des Wasserhaushalts sind in unserem Körper zwei Kreisläufe zuständig: Der Blutkreislauf und das Lymphsystem. Das Lymphsystem ist für den Transport, die Regulierung und die Ausscheidung von Gewebeflüssigkeiten zuständig. Diese Gewebeflüssigkeiten werden auch Lymphe genannt, was dem Lymphsystem seinen Namen verleiht. Auch räumt das Lymphsystem den Organismus auf: Es transportiert Viren, Bakterien und Zellreste ab. Wenn du krank bist, schwellen manchmal deine Lymphknoten an – das liegt daran, dass dein Lymphsystem alles daran setzt, die Krankheitserreger aus dem Körper herauszuführen.

Wie entstehen Wassereinlagerungen im Körper?

Wenn dein Organismus richtig funktioniert, fließen also Wasser und andere Flüssigkeiten durch die Gefäße und werden über sie in die einzelnen Körperzellen gebracht. Dadurch sammelt sich mehr Wasser in den Zellen an als im Rest des Körpers. Es kann jedoch passieren, dass Wasser beim Transport aus den Gefäßen austritt. Dann ergießt es sich in das umliegende Gewebe, wodurch Wasseransammlungen, sogenannte Ödeme, entstehen können. Diese Wassereinlagerungen sind anfangs nicht zu erkennen, können mit der Zeit aber immer weiter anschwellen, wenn sich weiteres Wasser ansammelt. Ab einer bestimmten Größe sind diese Schwellungen dann sichtbar und können auch Schmerzen verursachen.

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Es sammelt sich mehr Wasser in den Zellen an als im Rest des Körpers.

Welche Gründe für Wasseransammlungen im Körper gibt es?

Wenn es in deinem Körper vermehrt zu Ödemen kommt, kann das vielerlei Ursachen haben. Bei älteren Menschen etwa ist die Möglichkeit von Wasseransammlungen höher, als bei jüngeren Menschen. Bei Frauen können die Wechseljahre, die Menstruation und eine Schwangerschaft ebenso dafür sorgen, dass sich mehr Wasser im Körper ansammelt. Falsche Ernährung und ein Mangel an Bewegung können aber genauso zu ungesunden Ablagerungen von Flüssigkeiten führen: Gerade dann, wenn du viel sitzt oder stehst. Die Ursachen dafür, dass Wasser nicht mehr richtig aus dem Körper transportiert wird, kann aber auch gefährlicher Natur sein:

Erkrankungen der Nieren und des Herzens sorgen mitunter ebenfalls dafür, dass sich Wasser im Organismus sammelt. Gesunde Menschen hingegen haben mit Wassereinlagerungen weniger Probleme: Die richtige Ernährung und ein gesunder Lebensstil beugen den Schwellungen im Körper vor.

Die Ursachen für Wassereinlagerungen im Überblick

  • Hohes Alter
  • Schwangerschaft
  • Hormonelle Gründe (z.B. während der Wechseljahre oder der Menstruation)
  • Mangel an Bewegung
  • Langes Stehen oder Sitzen
  • Hitze und hohe Temperaturen
  • Herz- und Nierenschwächen
  • Thrombose
  • Alkoholismus
  • Nebenwirkungen von Medikamenten wie Cortison
  • Ungesunde, sehr salzhaltige Ernährung
  • Übergewicht
  • Diabetes
  • Lymphstörungen
  • sowie viele andere organische Erkrankungen

Wo entstehen Wassereinlagerungen?

In der Regel kommt es stets an den selben Körperstellen zu Wasseransammlungen. So sind davon vor allem die Oberschenkel, das Gesäß und der Bauch betroffen. Überschüssige Flüssigkeit kann sich aber auch in den Knöcheln und den Oberarmen ansammeln.
Wassereinlagerungen - Wasser

Warum braucht dein Körper Wasser?

Wie du sicherlich weißt, besteht der menschliche Körper selbst zum Großteil aus Wasser – üblicherweise sind das ganze 70 Prozent. Im Körper übernimmt das Wasser viele verschiedene Aufgaben: Es transportiert beispielsweise Nährstoffe durch den Organismus und führt Schadstoffe aus dem Körper hinaus. Es gewährleistet aber auch den Blutstrom und unterstützt die Funktionalität des Gehirns. Über den Tag verteilt büßt der Körper aber viel Wasser ein: Wenn wir etwa schwitzen, wird Wasser über die Haut abgeben. Der Körper gibt aber auch über die Atmung Wasser ab. Daher ist es wichtig, dass wir unseren Körper mit Wasser versorgen:

Wenn du schon einmal richtig durstig warst, wirst du gemerkt haben, dass du dich weniger gut konzentrieren kannst und dich generell eher schlapp fühlst. Wenn du dich in einem solchen Zustand befindest, spricht man von einer Dehydrierung: Deinem Körper fehlt es an Flüssigkeit.

Warum sollte ich viel trinken?

Das Wasserkonsum bei der Entwässerung hilft, liegt daran, dass dein Körper wie oben beschrieben Wasser braucht, um richtig funktionieren zu können. Wenn du nun wenig trinkst, um deinen Körper zu entwässern, erreichst du damit das genaue Gegenteil: Durch den Flüssigkeitsmangel in einen Alarmzustand versetzt, speichert dein Körper vermehrt Wasser ein. Quasi als Notration für schlechte Zeiten. So kommt es zu dem, was du eigentlich vermeiden willst: Es entstehen Wassereinlagerungen. Deswegen sollten Wasser und wasserhaltige Nahrungsmittel eine zentrale Rolle in deinem Ernährungsplan spielen.

Auch Kalium ist für eine Entwässerung des Organismus wichtig. Außerdem: Wenn du viel trinkst, wirkt das harntreibend und du wirst häufiger urinieren müssen. Das “Wasserlassen” ist die natürliche Methode des Körpers, überschüssige Flüssigkeiten sowie Mineral- und Schadstoffe abzuführen und ist damit von großer Relevanz für die Regulierung des Wasserhaushalts.

Wie kann ich meinen Körper entwässern?

Um deinen Körper zu entwässern gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist es wohl, deine Ernährung etwas umzustellen: Mit Hilfe von bestimmten Lebensmitteln schaffst du es ganz einfach, deinen Körper schonend von Ödemen zu befreien.

Welche Lebensmittel entwässern den Körper?

Glücklicherweise ist die Liste an Lebensmitteln, die eine entwässernde Wirkung haben, recht lang. So wird es dir leicht fallen, die entsprechende Nahrung auf deinem Speiseplan zu berücksichtigen. Dabei sind kaliumreiche Lebensmittel und solche mit einem hohen Wassergehalt das A und O.

Zu diesen Lebensmitteln zählen:

 

  • Gurken, Melonen, Ananas, Erdbeeren, Spargel
  • Artischocken, Zwiebeln, Möhren, Knoblauch, Avocados, Kartoffeln
  • Tee
  • Nüsse
  • Trockenobst
  • Vitamin B6
  • Magnesium
Wassereinlagerungen - Gesundes Frühstück

Dabei sind kaliumreiche Lebensmittel und solche mit einem hohen Wassergehalt das A und O.

Trockenobst und Nüsse versorgen deinen Körper mit wichtigen Kalium, dass nicht nur für die Entwässerung des Körpers wichtig ist, sondern sich auch positiv auf deine Knochenmasse auswirkt. Du solltest Kalium aber nur in geringfügigen Maßen und über natürliche Lebensmittel konsumieren – kaliumreiche Nahrungsergänzungsmittel sind nicht zu empfehlen. Vitamin B6 und Magnesium unterstützen vor allem bei Frauen in ihrer Periode den Abbau von Ödemen und die Regulierung des Wassergehalts.

Welche Teesorten helfen mir bei der Entwässerung meines Körpers?

Nicht nur feste Nahrung hilft dir bei Reduzierung des Wassergehalts deines Körpers. Auch zahlreiche Teesorten eignen sich dafür, überschüssige Flüssigkeiten auszuschwemmen. Zu den entwässernden Bestandteilen in den verschiedenen Teesorten gehören:

  • Brennessel
  • Petersilie
  • Birkenblätter
  • Schachtelhalm
  • Löwenzahn
  • Ingwer
  • Grüner Tee

Welche Lebensmittel hemmen die Entwässerung?

Schlechte nachrichten für Kaffee- und Biertrinker: koffeinhaltige Getränke und Alkohol sollten von deinem Speiseplan möglichst gestrichen werden, wenn du deinen Körper effizient entwässern willst. Beide Stoffe sorgen nämlich dafür, dass dein Körper noch mehr Wasser einlagert, als sowieso schon. Auch Salz beeinträchtigt die Entwässerung: Speisesalz etwa beinhaltet eine Menge Natrium, welches sehr wasserbindend wirkt – die Gefahr von Wassereinlagerungen wird durch das Salz also erhöht.

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Speisesalz beinhaltet eine Menge Natrium, welches sehr wasserbindend wirkt.

Wie wirkt sich Alkohol auf die Entwässerung aus?

Jeder weiß: Alkohol und koffeinhaltige Getränke sind in Übermaßen nicht gesund. Alkohol ist ein Zellgift, das deinen Körper dehydriert. Es entzieht ihm also Flüssigkeit. Das liegt daran, dass Alkohol die Schweißproduktion und den Harndrang steigert. Das ist eine Schutzreaktion des Körpers, der das aufgenommene Gift aus dem Organismus drängen möchte. Eine zweite Schutzreaktion lässt deinen Körper das noch vorhandene Wasser einspeichern, um eine Notreserve anzulegen. Das kann zu Wassereinlagerungen und Schwellungen führen: Dadurch sehen der Bauch und das Gesicht von alkoholkranken Menschen häufig aufgequollen aus.

Auch behindert Alkohol den Stoffwechsel: Die Nieren sind damit beschäftigt, den Alkohol abzubauen, anstatt überschüssiges Wasser aus dem Körper zu transportieren.

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Welche Möglichkeiten zur Entwässerung gibt es noch?

Die richtige Ernährung ist ein guter Weg, deinen Körper zu entwässern. Es gibt aber noch weitere Methoden, die dir beim Abbau von Wassereinlagerungen behilflich sein können:

1. Lymphdrainage

Wenn die Wassereinlagerungen bereits soweit angewachsen sind, dass du Schmerzen empfindest und auch keine Lebensmittel bei der Entwässerung helfen, ist eine Lymphdrainage hilfreich: Bei dieser speziellen Form der medizinischen Massage werden die betroffenen Körperstellen sanft massiert. Dadurch werden die Lymphbahnen angeregt. Die Lymphbahnen sind für den Abtransport von Gewebeflüssigkeiten zuständig. Durch die Stimulation im Rahmen der Lymphdrainage werden sie dazu animiert, mehr Flüssigkeit abzutransportieren.

2. Faszienrolle

Mit Hilfe einer Faszienrolle kannst du eine Lymphdrainage ganz einfach zuhause und alleine durchführen. Diese Massagerollen aus Schaumstoff werden dazu genutzt, um die Muskeln “auszurollen”.

Das löst schmerzhafte Verspannungen der Muskeln. Gleichzeitig wird durch die Massage der Muskeln aber auch das Lymphsystem stimuliert, wodurch mehr Wasser durch die Lymphbahnen abfließt.

3. Fußreflexzonenmassage

Weiter gehts mit den Massagetechniken: Durch das professionelle bearbeiten der Reflexzonen im Fuß werden neben dem Lymphsystem auch die Leber und die Nieren stimuliert. Da auch diese Organe bei der Entwässerung des Körpers eine große Rolle spielen, lassen sich mit einer Fußreflexzonenmassage gute Erfolge erzielen.

Wassereinlagerungen - Auf der Waage - Breit

Mangel an Bewegung ist eine weit verbreitete Ursache für Ödeme.

4. Ausdauertraining

Wie bereits erwähnt, ist ein Mangel an Bewegung eine weit verbreitete Ursache für Ödeme. Durch Ausdauersport aber kannst du das Gegenteil bewirken: Durch die sportliche Aktivität wird der Kreislauf angekurbelt. Das sorgt dafür, dass sich das Wasser besser durch deinen Körper bewegt und leichter abgebaut werden kann. Außerdem schwitzt man beim Sport vermehrt, wodurch überschüssige Flüssigkeit ausgeschieden wird. Eine gute Art des Ausdauertraining ist das Radfahren: Dieser Sport schont durch die fließenden Bewegungen der Beine die Gelenke.

5. Schlaf und Entspannung

Im Schlaf wird die Aktivität der Nieren erhöht, die maßgeblich an der Entgiftung und Entwässerung deines Körpers beteiligt sind. Wenn du zu wenig schläfst, kann das die Nierenfunktion beeinträchtigen. Auch solltest du dich öfters Entspannen und Stress reduzieren. Steht dein Körper unter Stress, schüttet er verstärkt Cortisol aus, ein Hormon, dass den Wasserhaushalt des Körpers reguliert. Eine Überproduktion von Cortisol sorgt jedoch dafür, dass dein Körper mehr Wasserreserven anlegt, wodurch es zu Schwellungen kommen kann.

Welche Risiken gibt es bei der Körperentwässerung?

Die beschriebenen Methoden sollten dir in der Regel eine sanfte Entwässerung ohne Komplikationen garantieren. Wenn du dich an die Vorgaben hältst, ist die Entwässerung deines Körpers also kaum mit Risiken verbunden. Allerding solltest du es nicht übertreiben: Dein Körper braucht Wasser, um funktionieren zu können. Wenn du ihn zu viel entwässerst, schränkt das die Funktionalität deines Organismus ein. Gerade dann, wenn du wenig trinkst. Dann kommt es zu einer Dehydrierung deines Körpers: Es fehlt ihm an Flüssigkeit, die er zur Ausführung von Aktionen benötigt. Du wirst dich schlapp und müde fühlen und dich nicht mehr gut konzentrieren können.

Was ist destilliertes Wasser?

Im südostasiatischen Raum gilt destilliertes Wasser als besonders sauber und gesund. Tatsächlich birgt der übermäßige Konsum von destilliertem Wasser jedoch gewisse Risiken:

Destilliertes Wasser wird in einem speziellen Verfahren von Spurenelementen, Nährstoffen, Ionen und anderen “Verunreinigungen” befreit. Durch seine Reinheit eignet es sich gut für chemische Versuche – für die menschliche Ernährung jedoch nur in Maßen. Da dem Wasser wichtige Elektrolyte und andere Nährstoffen entzogen werden, die dein Körper benötigt, führt eine ausschließliche Zufuhr von destilliertem Wasser zu einem Mangel an diesen Nährstoffen. Dieses Defizit müsstest du dann über feste Nahrung ausgleichen. Wenn du aber ab und an ein Glas destilliertes Wasser trinkst, ist das vollkommen unbedenklich. Es sei dir aber ausdrücklich davon abgeraten, nur destilliertes Wasser zu trinken.

Wassereinlagerungen - Destiliertes Wasser

Eine ausschließliche Zufuhr von destilliertem Wasser führt zu einem Mangel an Nährstoffen.

Kann ich durch das Entwässern meines Körpers Gewicht abnehmen?

Wenn du beabsichtigst, durch das Entwässern deines Körpers Gewicht abzunehmen, müssen wir dich leider enttäuschen. Wenn du deinen Körper entwässerst, verlierst du zwar etwas Körpergewicht, büßt aber nicht an Fett ein. Schließlich wird nur Körperwasser ausgeschieden. Das wirkt sich zwar kurzzeitig auf dein Gesamtgewicht aus, kann aber Gewichtsprobleme nicht dauerhaft. Deinen Bauchspeck wirst du auf diese Weise also nicht verlieren. Deinen Körper zu stark zu entwässern kann darüber hinaus zu einer Dehydrierung und einem Mangel an Mineralstoffen führen. Eine gesunde Ernährung und Sport helfen dir aber auf zweierlei Weise: Diese Faktoren tragen zu einem Entwässern des Körpers bei und helfen dir zudem auch bei der Reduzierung deines Körpergewichts.

Wie entwässern professionelle Bodybuilder ihren Körper?

Viele Bodybuilder und Kampfsportler entwässern ihren Körper vor Wettkämpfen und Fotoshootings. Das hat zumeist aber keine medizinische Relevanz und dient schlicht der Ästhetik. Kampfsportler etwa trainieren häufig in besonderen Schwitzanzügen, in denen sie mehr Körperwasser ausscheiden. Nach dem Training in einem solchen Anzug geht es mit dem Schwitzen häufig in der Sauna weiter. Auch fasten viele Kampfsportler einige Tage vor dem Wettkampf. Dann essen und trinken sie nur noch sehr wenig bis gar nichts. Bodybuilder verfolgen meist einen strengen Ernährungsplan, der ihnen zum Beispiel vorgibt, wie viele Kohlenhydrate und Proteine sie über die Nahrung aufnehmen müssen.

Durch diese konsequente Diät schaffen Bodybuilder es, ihre Muskelmasse auf dem Maximum und gleichzeitig den Wasseranteil im Körper auf dem Minimum zu halten. Profis entwässern ihren Körper, um Gewicht zu verlieren: Mit Disziplin und Strenge können sie bis zu einem Kilogramm Wassergewicht abbauen. Auch treten nach einer Entwässerung die Muskeln stärker hervor, da sie nicht mehr von Wasser überlagert werden. So sehen Bodybuilder bei einem Wettbewerb noch definierter aus.

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Achtung:

Diese Methoden zur Entwässerung sind keine dauerhafte Lösung. In der Regel zielen sie nur darauf ab, dass der Körper an einem bestimmten Stichtag – wie dem Datum eines Wettkampfes – entwässert ist. Das Wassergewicht kommt dann schnell wieder drauf – meistens schon am nächsten Tag.

Wassereinlagerungen - Alkohol

Den Körpern entwässern – Alles Wichtige im Überblick

  • Es gibt viele Ursachen für Wasseransammlungen. Bevor du deinen Körper entwässerst, solltest du den Grund für die Ansammlungen identifizieren.
  • Paradox: Eine Entwässerung des Körpers funktioniert nur, wenn du ihn mit ausreichend Flüssigkeit versorgst.
  • Viele Teesorten und Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Wasser und Kalium helfen dir beim Entwässern.
  • Alkohol, Koffein und Salz sorgen dafür, dass dein Körper vermehrt Wasser einlagert.
  • Lymphdrainagen, Fußreflexzonenmassagen, Faszienrollen und Ausdauersport helfen deinem Körper bei der Entwässerung.
  • Entwässerungskuren für Profisportler erzielen zumeist nur temporäre Erfolge.
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