Die Haarentfernung mit einem Epiliergerät ist eine effektive und nachhaltige Alternative zu Rasierern und co. Viele Menschen sind jedoch abgeschreckt: Epilieren? Das tut doch weh!, meinen viele. Mit den richtigen Geräten und unseren Tipps klappt das Epilieren jedoch auch ganz schmerzfrei – zumindest mit der Zeit.

Richtig Epilieren - Tipps zur Haarentfernung

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Was ist Epilieren?

Epilieren ist das Entfernen von Körperhaaren mit Hilfe eines Epiliergeräts, kurz auch Epilierer genannt. Das Kernstück eines Epilierers ist die Walze, die mit vielen kleinen Pinzetten versehen ist, die die Haare an der Wurzel aus der Haut heraus zupfen. Diese Methode der Haarentfernung ist besonders effizient – deine Haut kann durch das Epilieren mehrere Wochen lang haarfrei bleiben.

Epilieren – Reine Frauensache?

Das Frauen mehr Wert darauf legen, ihre Körperhaare zu entfernen, ist wohl ein offenes Geheimnis. Es gibt aber auch Männer, die sich effizient und dauerhaft von ihrer Körperbehaarung verabschieden wollen: Da greifen die meisten jedoch zum Rasierer – obwohl sie sich natürlich genauso epilieren können, wie Frauen. Da diese Form der männlichen Körperhygiene jedoch noch relativ neu ist, gibt es noch nicht viele Epilierer, die für den maskulinen Haarwuchs designed sind.

Die nachfolgenden Tipps und Informationen gelten aber natürlich nicht nur für Frauen: Auch Männer können sich davon angesprochen fühlen 😉

Welche Arten von Epilierern gibt es?

In der Regel unterscheidet man bei Epiliergeräten zwischen zwei verschiedenen Modellen:


Trockenepilierer


Der Trockenepilierer ist für die Anwendung auf trockener Haut geschaffen. Die meisten Geräte dieser Art musst du oftmals über ein Kabel mit Netzteil an den Strom anschließen. Sie lassen sich also dann nur in der Nähe einer Steckdose nutzen.


Nassepilierer


Nassepilierer sind so konzipiert, dass du sie im Wasser, etwa unter der Dusche oder beim Baden, anwenden kannst. Sie sind wasserdicht und werden über einen Akku betrieben, sodass du kein Kabel mit in die Badewanne nehmen musst.

Unabhängig von der Anwendung solltest du darauf achten, dass dein gekauftes Gerät einen Akku mit langer Laufzeit hat und generell von guter Qualität ist. Manche Modelle lassen sich durch spezielle Aufsätze auch als Trimmer oder Rasierer einsetzen, was ein praktisches Features ist. Integrierte Lampen sind auch von Vorteil, da man dank diesen auch bei schlechten Lichtverhältnissen kleinste Härchen gut erkennen und entsprechend entfernen kann.

An welchen Körperregionen lässt sich der Epilierer anwenden?

Die meisten Menschen benutzen das Epiliergerät dazu, ihre Beine samt Oberschenkeln von Haaren zu befreien. Andere Körperteile lassen sich aber ebenso epilieren. So etwa:

  • die Achseln
  • der Intimbereich
  • die Brust und der Oberkörper
  • das Gesicht
  • die Arme

Epilieren mit oder ohne Aufsatz?

Für das Epilieren der Beine reichen meist die Standardaufsätze, die mit jedem Epilierer geliefert werden. Willst du dein Gerät aber auch an anderen Stellen einsetzen, solltest du dir einen Epilierer kaufen, den du mit verschiedenen Aufsätzen kombinieren kannst. So kannst du deinen Epilierer je nach Körperbereich für einen optimalen Einsatz entsprechend anpassen. Gerade empfindliche Regionen wie die Bikinizone verlangen nach speziellen Aufsätzen, um einem schmerzhaften Entfernen der Haare vorzubeugen.

Richtig Epilieren - Tipps zur Haarentfernung - Ohne Aufsatz

Epilieren – tut das weh?

Viele Menschen sträuben sich vor der Nutzung eines Epilierers, da diese Methode der Haarentfernung gemeinhin als besonders schmerzhaft gilt – immerhin werden deine Haare an den Wurzel aus der Haut gerissen. Das klingt aber brutaler, als es dann letztendlich ist. Nichtsdestotrotz kann das Epilieren als unangenehm empfunden werden und – je nach individueller Schmerzgrenze – wehtun.

Wo tut das Epilieren besonders weh?

Das Epilieren tut besonders da weh, wo die Haare dick und lang sind. Auf dem Kopf etwa solltest du einen Epilierer nicht anwenden – die Kopfhaut ist zudem sehr dünn, was zusätzliche Schmerzen verursacht. Auch unter den Armen und im Intimbereich sind die Haare etwas dicker und die Haut sehr sensibel: Sei hier also ganz besonders vorsichtig. Wenn du dich schon einmal epiliert hast und dabei Schmerzen hattest, solltest du dich davon nicht zwingend abschrecken lassen:

Das erste Mal tut am meisten weh, da die Haut den Epiliervorgang noch nicht gewohnt ist und beim erstmaligen Epilieren sehr viele Haare heraus gerupft werden: Haare wachsen jedoch nicht gleichmäßig nach, sodass beim nächsten Mal weniger Haare entfernt werden – was wiederum dazu führt, das ein wiederholtes Epilieren weniger schmerzt. Auch gewöhnt sich die Haut an den Prozess und wird mit jedem Mal weniger sensibel auf das Epilieren reagieren. So ist es möglich, dass du dich irgendwann komplett ohne Schmerzen epilieren kannst.

Um Schmerzen beim Epilieren zusätzlich zu verhindern bzw. zu verringern, haben wir dir nachfolgend einige Tipps zusammengetragen, die dir dabei helfen werden:


Was kann ich gegen Schmerzen beim Epilieren tun?


1. Vor dem Epilieren

Wie bei vielem im Leben gilt auch beim Epilieren: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Bereits einige Tage vor dem Epilieren kannst du deine Haut mit Peelings und fettenden Cremes verwöhnen, die deine Haut geschmeidiger werden lassen. Das Epilieren auf weicher Haut tut nicht so weh, wie das Epilieren auf trockener Haut.

2. Die richtige Länge der Haare

Eine Faustregel zum Epilieren lautet: Je länger die entfernten Haare, desto größer ist der Schmerz. Zu empfehlen ist eine Haarlänge von 0,5 Millimetern. Damit sind deine Haare so kurz, dass das herauszupfen nicht so schmerzhaft ist. Auf der anderen Seite sind die Haare aber noch lang genug, dass sie von den Pinzetten der Epilierwalze erfasst und entfernt werden können. Unser Tipp lautet: Wenn du dir die entsprechende Körperstelle eine Woche vor dem Epilieren rasierst, sollten die Haare die optimale Länge für einen effektiven – und schmerzfreien – Einsatz des Epiliergeräts haben.

3. Die Wahl des Epilierers

Da man Nassepilierer im Wasser benutzen kann, gestaltet sich die Haarentfernung mit ihnen weniger schmerzhaft als mit Trockenepilierern. Durch warmes Wasser wird die Durchblutung der Haut stimuliert und gefördert. Auch werden vermehrt Botenstoffe vom Körper produziert, die dafür sorgen, dass die Haut unempfindlicher wird:

Die Poren öffnen sich, wodurch sich auch kleinste Härchen leichter entfernen lassen. Die Poren öffnen sich, wodurch sich auch kleinste Härchen leichter entfernen lassen.

Richtig Epilieren - Tipps zur Haarentfernung

Trockenepilierer sollten hingegen stets auf trockener Haut angewendet werden. Auch solltest du vor der unmittelbaren Benutzung keine Cremes oder Fette auftragen. Ein warmes Bad vor dem Trockenepilieren hat den selben Effekt wie bei einem Nassepilierer: Die Haut wird weicher, die Entfernung der Haare weniger schmerzvoll. Trockne deine Haut nach dem Baden oder Duschen aber gründlich ab!

4. Das richtige Zubehör

Neben spezifischen Aufsätzen für die verschiedenen Körperregionen, existieren auch Aufsätze, die das Epilieren zusätzlich angenehmer machen: Massage-Aufsätze etwa sorgen für ein wohliges Hautgefühl und unterstützung die Durchblutung der Haut. Dadurch wirst du weniger Schmerzen während und nach dem Epilieren empfinden. Viele Produzenten von Epilierern stellen zudem spezielle Kissen und Handschuhe zum Kühlen der epilierten Zone her. Das kann nach dem Epilieren eine wahre Wohltat für die Haut sein.


Wie epiliere ich richtig?


Hast du dich nun für einen Epilierer entschieden, das passende Zubehör zur Hand und alle wichtigen Vorbereitungen getroffen, kannst du mit der Haarentfernung beginnen. Damit du ein optimales Ergebnis erzielst, geben wir dir noch ein paar Ratschläge dazu, wie du den Epilierer richtig anwendest:

  1. Ziehe deine Haut mit der freien Hand straff, sodass sich die Haare aufstellen und die Fläche eben ist: So kann der Epilierer die Härchen einfacher erfassen und wird nicht durch Hautfalten behindert.
  2. Benutze den Epilierer stets “gegen den Strich”: Führe das Gerät in einem Winkel von 90° und entgegen der Haarwuchsrichtung auf deiner Haut entlang. Das ist angenehmer und beugt der Bildung von Pickeln vor.
  3. Keine Hektik: Auch wenn du das Epilieren schnell hinter dich bringen willst, solltest du dir Zeit dafür nehmen: Langsame, gleichmäßige Bewegungen sorgen für ein besseres Ergebnis, da so mehr Haare erfasst werden. Wenn du dich beim Epilieren zu sehr beeilst, können durch die schnellen Bewegungen Haare brechen und schmerzliche Infektionen hervorrufen. Auch solltest du beim Epilieren keinen Druck ausüben – das Gerät kann seine Aufgabe auch ohne zusätzlichen Kraftaufwand erfüllen.
  4. Benutzt du einen Nassepilierer, sollte deine Haut beim Epilieren stets nass sein. Wenn du dich während eines Bades epilierst, solltest du die entsprechende Körperregion und den Epilierer immer ein Stückchen unter der Wasseroberfläche halten. Unter der Dusche oder in der Badewanne kann zudem Duschgel dafür sorgen, dass kleine Härchen besser von den Pinzetten des Gerätes erfasst werden.
  5. Trockenepilierer sind – wie der Name schon verrät – nur für die Anwendung auf trockener Haut entwickelt. Reibe dich vorher also gut mit einem Handtuch ab, damit auch keine etwaigen Reste von Salben oder Cremes zurückbleiben.

Unser Tipp: Epiliere dich immer abends, damit sich die gereizte Haut über Nacht erholen kann. So bist du für die Sommerparty am nächsten Tag immer bestens vorbereitet.

Was sollte ich nach dem Epilieren machen?

Wenn du die Tipps fürs optimale Epilieren befolgt hast, sollten im Nachhinein keine großen Unannehmlichkeiten auftreten. Trotzdem kannst du nach dem Epilieren ein Jucken auf der Haut verspüren. Bei falscher Anwendung können darüber hinaus Haare einwachsen und sich entzünden. Nachfolgend werden wir dir erklären, wie es dazu kommt und was du dagegen tun kannst.

Warum juckt meine Haut nach dem Epilieren?

Die meisten Arten der Haarentfernung reizen die Haut. Durch diese Strapazierung kann es dazu kommen, dass deine Haut zu jucken beginnt. Das ist zunächst einmal aber ganz normal und eine normale Reaktion des Körpers. Durch die Anwendung von Epilieren können aber auch kleine – wohlgemerkt ungefährliche – Pickelchen und Rötungen entstehen.

Was tun gegen Pickel und Rötungen?

Die meisten Hautirritationen verschwinden von alleine wieder. Wenn du dich also am Abend epilierst und dabei Reizungen und Pickel auftreten, sollten diese in der Regel am nächsten Morgen nicht mehr zusehen sein. Um Ausschlag und Entzündungen zu vermeiden kannst du deine Haut zusätzlich mit antibakteriellen After-Shave-Lotionen pflegen. Feuchtigkeitscremes, die im besten Fall auch Zusätze zur Hemmung von Entzündungen beinhalten, beruhigen die gereizte Haut und sorgen für ein angenehmes Gefühl.

Richtig Epilieren - Tipps zur Haarentfernung - Massage Aufsatz

Besonders wohltuend sind Bodylotions mit Aloe Vera, Arganöl oder Kamille.  Sollte das alles nicht helfen, kannst du die betroffenen Hautstellen mit Kühlakkus, -kissen oder -handschuhen erfrischen, was wahre Wunder bewirken kann. Ein Geheimtipp ist die Kühlung mit einem Kamillenteebeutel, den du zuvor im Kühlschrank auf eine angenehm kalte Temperatur gebracht hast. Da Kamille eine entzündungshemmende Wirkung hat, erfüllt der gekühlte Teebeutel gleich eine doppelte Funktion: Er kühlt die gereizte Haut nicht nur, sondern beugt auch Infektionen vor.

Was kann ich gegen eingewachsene Haare machen?

Bei einer fehlerhaften Anwendung von Epiliergeräten kann es dazu kommen, dass Haare mittig oder nur an der Spitze abgerissen werden, auch können Teile der Haarwurzel unter der Haut zurückbleiben, wodurch die Haare nicht mehr normal, sondern unter der Haut nachwachsen. Das Resultat sind oftmals schmerzliche Entzündungen. Wenn du vor und nach dem Epilieren Peelings benutzt, hilft das dabei, das Einwachsen von Haaren zu vermeiden. Am besten massierst du die Peelings mit speziellen Peelinghandschuhen oder Bürsten in die Haut ein: So entfernen sie tote Hautzellen besonders effektiv und verhindern auch, dass deine Härchen einwachsen und sich entzünden.

Wie oft sollte ich mich epilieren?

Wie oft du dich epilieren solltest ist von deinem individuellen Haarwuchs und deinem Wohlgefühl abhängig – wenn deine Haut für dich nicht immer aalglatt sein muss, ist das ja auch vollkommen okay. Grundsätzlich gilt jedoch, dass das Epilieren eine sehr effektive und langanhaltende Methode der Haarentfernung ist: Da die Haare an der Wurzel entfernt werden dauert es sehr lange, bis sie merklich nachwachsen. Daher wird ein erneutes Epilieren in der Regel erst nach 3 oder 4 Wochen nötig.

Wenn deine Haut das Epilieren gut verträgt, kannst du dein Gerät auch öfter benutzen: Dabei solltest du aber warten, bis deine Haare wieder eine Länge von 0,5 Millimetern erreicht haben, um sie schonend und effizient epilieren zu können. Dermatologische Tests haben darüber hinaus ergeben, dass ein anhaltendes Epilieren die Geschwindigkeit des Haarwachstums abgeschwächt: So wachsen nach dem Epilieren weniger Haare nach, bzw. wachsen die Haare langsamer nach – was optisch denselben Effekt hat.

Wie reinige ich meinen Epilierer?

Das Sauberhalten deines Epiliergrätes ist sehr einfach. Häufig liegen den Geräten standardmäßig kleine Bürsten bei, mit denen du auch feine Härchen aus der Walze entfernen kannst.  Nassrasierer lassen sich einfach unter laufendem Warmwasser reinigen. Lass das Gerät nach Benutzung und Reinigung aber an der offenen Luft gut trocknen. Mit der Zeit, ungefähr alle zwei Monate, solltest du dein Gerät aber gründlicher putzen. Dafür eignet sich für die Reinigung gedachter Alkohol oder Desinfektionsmittel. Beide Substanzen entfernen Bakterien und sorgen dafür, dass du deinen Epilierer bedenkenlos benutzen kannst.

Darf ich mich während der Schwangerschaft epilieren?

Es ist eine weitverbreitete Annahme, dass das Epilieren während der Schwangerschaft dem ungeborenen Kind schade, da dieses den Schmerz des Epilierens spüre. Das stimmt allerdings nicht. Stattdessen solltest du auf das Epilieren mancher Körperzonen verzichten, wenn du schwanger bist. Aber nicht weil das dem Kind weh tun könnte, sondern weil das für dich unangenehme Folgen haben könnte: Bist du schwanger, dann mach mit dem Epiliergerät einen großen Bogen um deinen Brust- und Schambereich.

Diese Regionen des Körpers werden bei einer Schwangerschaft besonders stark durchblutet und sind überaus empfindlich: durch das Epilieren könnten so schmerzhafte Blutergüsse oder sogenannte Besenreiser entstehen. Bei dieser Unterform der Krampfader verlieren die Venen durch Druck an Elastizität und verhärten sich. Dadurch entstehen sichtbare Venen-Netze, die zwar medizinisch ungefährlich sind, von den Betroffenen aber häufig als unästhetisch wahrgenommen werden.

Hilft Epilieren gegen Pickel und Reibeisenhaut?

Viele Menschen denken auch, dass das Epilieren gegen Pickel helfen würde. Dieser Glauben ist aber ebenso falsch. Im Gegenteil: Durch das Epilieren können Pickel sogar entstehen. Die Peelings und anderen Pflegeprodukte, auf die du beim Epilieren ohnehin zurückgreifen solltest, sorgen aber generell für ein reines Hautbild. Das Epilieren selbst hilft also nicht gegen Pickel – die dabei verwendeten Pflegemittel aber schon.

Ähnliches gilt für die Reibeisenhaut, also Ansammlungen von kleinen Hautknoten. Diese sind zwar ungefährlich, können aber in kosmetischer Hinsicht als störend empfunden werden. Auch hier gilt: Das Epilieren an sich hilft gegen die Knötchen nicht, die wohltuenden Öle und Lotionen aber schon.

Kein Schweißgeruch durch das Epilieren?

Schweißgeruch ist tatsächlich etwas, gegen das das Epilieren der Achselhaare ein effektives Mittel ist: In den Haaren können sich nämlich Bakterien festsetzen, die einen unangenehmen, penetranten Schweißgeruch hervorrufen. Entfernt man die Achselhaare, können sich die Bakterien nirgendwo einnisten. Es gilt also: Keine Haare, kein Geruch.

Ich bin frisch tätowiert: Trotzdem epilieren?

Wenn du dich gerade frisch hast tätowieren lassen, dann solltest du den Epilierer zunächst in der Schublade lassen. Durch die Nadel und die Farben des Tätowierers ist deine Haut ohnehin schon sehr gereizt – warte mit dem Epilieren also zumindest so solange, bis deine Tätowierung vollständig und unauffällig verheilt ist.

Welche Methode der Haarentfernung ist am besten?

Das Epilieren ist sehr effizient und gewährleistet ein glattes Hautgefühl, das über mehrere Wochen anhält. Wir haben dir die Vor- und Nachteile des Epilierens gegenüber anderen Methoden zusammengefasst:

 

  1. Epilieren oder rasieren?
    Das Rasieren von Haaren ist schneller erledigt und kann gerade mit einem Nassrasierer auch etwas gründlicher ausfallen. Solange man sich nicht schneidet, ist eine Rasur auch nicht so schmerzhaft. Dafür hält das Ergebnis nicht so lange an, du musst dich also öfter rasieren. Das Rasieren an sich ist zwar etwas hautverträglicher als das Epilieren, letzteres musst du aber seltener machen. Dadurch gleicht sich die Hautverträglichkeit beider Methoden aus.
  2. Epilieren oder wachsen?
    Das Wachsen von Haaren ist ebenso schmerzhaft wie das Epilieren, da mit dem Wachsstreifen auch die Haarwurzeln entfernt werden. Vielen ist der kurze Schmerz, der durch das ruckartige Abziehen des Wachses entsteht, jedoch lieber als der länger anhaltende Schmerz des Epilierens. In Puncto Effizienz geben sich beide Methoden nicht viel: Beide entfernen die Haare gründlich und langanhaltend.
  3. Epilieren oder Sugaring?
    Beim Sugaring wird eine Zuckerpaste zur Entfernung von Haaren und Haarwurzeln verwendet. Das ist zum einen schonend für die Haut und tut zudem nicht so weh wie das Epilieren oder Wachsen – und ist dabei genauso effektiv.
  4. Epilierer oder Enthaarungsmittel?
    Mittel auf chemischer Basis ermöglichen eine schmerzfreie Entfernung von Körperhaar. Dabei ist diese Methode jedoch nicht so nachhaltig und muss öfter angewandt werden, wodurch sie unterm Strich zeitaufwändiger ausfällt als das Epilieren. Je nach Hauttyp kann die Chemie zudem zu unangenehmen Reizungen führen.

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