Schon Schriftsteller Wilhelm Busch wusste : “Ein Zahn, ein hohler, macht mitunter, auch die faulsten Leute munter”. Man sollte aber bisweilen nicht erst dann munter werden, wenn der Zahn schon hohl und kaputt ist – mit der richtigen Putztechnik lassen sich Zahnschmerzen nämlich ganz einfach verhindern. Wir alle haben als Kind gelernt, wie man sich richtig die Zähne zu putzen hat. Mittlerweile haben viele Fachleute ihre Meinung jedoch geändert und neue Erkenntnisse darüber gewonnen, worauf es beim Zähneputzen ankommt. Wir erklären dir, was du für eine gesunde Mundhygiene beachten solltest.

Zähne richtig putzen

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Karies und Parodontitis entstehen durch eine mangelhafte Pflege der Zähne: Die schädlichen Mikroorganismen haben eine Vorliebe für zuckerhaltige Speisereste, die sich mit Rückständen des Speichels auf den Zähnen ablagern. In einem solchen Fall spricht man von einem auch Plaques genannten Biofilm. Die Mikroorganismen ernähren sich von dem Zucker und scheiden ihn als säurehaltiges Gemisch wieder aus. Die ausgeschiedene Säure entzieht dem Zahn Mineralien, wodurch die Zahnsubstanz angegriffen wird. Die Zahnsubstanz wird durchlässig und es entstehen Löcher im Zahn – und fertig ist die Karies. Es werden aber nicht nur die Zähne angegriffen: Auch das Zahnfleisch wird in Mitleidenschaft gezogen und kann sich bis hin zu einer schweren Parodontitis entzünden. Das perfide daran: Sowohl Karies als auch Parodontitis können vom Mund aus auch auf andere Körperteile übergehen. So kann karies auch den Kieferknochen befallen. Parodontitis kann bei Nichtbehandlung sogar zu einem höheren Risiko für Artrirtis, Diabtes und Herzinfarkte führen.

Wie entstehen Karies und Parodontitis?

Karies und Parodontitis entstehen durch eine mangelhafte Pflege der Zähne: Die schädlichen Mikroorganismen haben eine Vorliebe für zuckerhaltige Speisereste, die sich mit Rückständen des Speichels auf den Zähnen ablagern. In einem solchen Fall spricht man von einem auch Plaques genannten Biofilm. Die Mikroorganismen ernähren sich von dem Zucker und scheiden ihn als säurehaltiges Gemisch wieder aus. Die ausgeschiedene Säure entzieht dem Zahn Mineralien, wodurch die Zahnsubstanz angegriffen wird. Die Zahnsubstanz wird durchlässig und es entstehen Löcher im Zahn – und fertig ist die Karies. Es werden aber nicht nur die Zähne angegriffen: Auch das Zahnfleisch wird in Mitleidenschaft gezogen und kann sich bis hin zu einer schweren Parodontitis entzünden. Das perfide daran:

Wie putze ich meine Zähne richtig? - Oral-B iO 8 - Timer

Sowohl Karies als auch Parodontitis können vom Mund aus auch auf andere Körperteile übergehen.

Sowohl Karies als auch Parodontitis können vom Mund aus auch auf andere Körperteile übergehen. So kann karies auch den Kieferknochen befallen. Parodontitis kann bei Nichtbehandlung sogar zu einem höheren Risiko für Artrirtis, Diabtes und Herzinfarkte führen.

Was sollte ich beim Zähneputzen beachten?

1. Regelmäßigkeit

Da sich der Biofilm nach jedem Zähneputzen erneut bildet, solltest du deine Zähne regelmäßig putzen. Nur so lassen sich Verschmutzungen dauerhaft entfernen.

2. Gründlichkeit

Du solltest deine Zähne gründlich und systematisch putzen – ein chaotisches Schrubben hilft dir nicht weiter.

3. Die richtige Putztechnik

Beim Zähneputzen gilt: Es kommt auf die Putztechnik an. Ein willkürliches Putzen bringt keine Erfolge. Weiter unten in diesem Artikel erklären wir dir, welche Techniken sich besonders gut eignen.

4. Die richtige Zahnbürste

Deine Zahnbürste sollte je nach der Beschaffenheit deiner Zähne einen bestimmten Härtegrad aufweisen. Mehr dazu erfährst du weiter unten.

5. Die Zwischenräume putzen

Viele Menschen vergessen es, auch die Zahnzwischenräume zu putzen. Dabei bilden sich gerade hier viele Bakterien, die schmerzende Entzündungen hervorrufen können. Zahnseide, Zahnhölzer und Softpicks können dir bei der Reinigung der Zahnzwischenräume helfen.

Welche Putztechnik ist beim Zähneputzen die richtige?

Statt hektisch hin und her zu schrubben, solltest du dir ein System für das Putzen deiner Zähne überlegen. Beim chaotischen Schrubben können nämlich sogenannte Putzschatten entstehen. Von Putzschatten spricht man dann, wenn beim Putzen Zähne ausgelassen werden, die in Folge dessen deutlich verfärbter sind als die anderen Zähne. Das betrifft besonders häufig die Eckzähne. Um das Entstehen von Putzschatten zu verhindern, solltest du ein voreiliges Umgreifen der Zahnbürste vermeiden. Stattdessen empfiehlt es sich, die Zähne systematisch zu reinigen. Eine gleichbleibende Reihenfolge sorgt ebenso für ein effektives Putzen der Zähne. So solltest du am Anfangspunkt der oberen Zahnreihe beginnen und konzentriert bis zum Endpunkt durchputzen. Dann führst du die Zahnbürste auf der Rückseite der Zahnreihe zurück zum Ausgangspunkt.

Wie putze ich meine Zähne richtig? - App Positionserkennung

Um das Entstehen von Putzschatten zu verhindern, solltest du ein voreiliges Umgreifen der Zahnbürste vermeiden.

Selbiges sollte dann auch beim unteren Zahnbogen erfolgen. Viele Leser werden sich noch daran erinnern, was ihnen als Kind beigebracht wurde: Die Zahnbürste sollte in Kreisbewegungen über die Zähne geführt werden. Diese Vorgabe ist allerdings kontraproduktiv: Bei einer Kreisbewegung der Zahnbürste werden Schmutz und Speisereste lediglich über die Zähne verteilt. Außerdem können die Speisereste unter das Zahnfleisch geschoben werden, wodurch es zu Entzündungen kommen kann. Besser geeignet ist eine ‘auskehrende’ Bewegung des Bürstenkopfes “von Rot nach Weiß”: Du setzt die Bürste so am Zahn an, dass sie Zahnfleisch und Zahn zu gleichen Teilen bedeckt und kehrst nach unten aus. Diese Bewegung sollte für jeden Zahn einzeln erfolgen.

Zähneputzen nach dem KAI-System – wie geht das?

KAI ist eine Abkürzung für “Kauflächen-Außenseite-Innenseite”. Das KAI-System gibt dir also die Reihenfolge vor, in der du deine Zähne putzen solltest. Im Idealfall beginnst du beim Zähneputzen mit den Kauflächen. Hier reicht es, mit den Borsten der Zahnbürste über die Kauflächen zu schrubben. Widme dich dann den äußeren Zahnoberflächen. Putze hier am besten “von Rot nach Weiß”. Wie das geht, erklären wir dir im nächsten Abschnitt. Nach den Außenseiten sind dann die inneren Zahnoberflächen an der Reihe. Auch hier empfiehlt es sich, “von Rot nach Weiß” zu putzen.

Wie putze ich meine Zähne richtig? - Andruckkontrolle Rot / Weiß

Bei der “Bass-Methode” werden die Zähne mit einer ‘auskehrenden’ Bewegung geputzt, wie bereits oben kurz geschildert.

Zähneputzen “von Rot nach Weiß” – was bedeutet das?

Immer wieder liest man davon, dass man seine Zähne “von Rot nach Weiß” putzen soll. Aber was bedeutet das genau? Bei dieser auch “Bass-Methode” genannten Putztechnik werden die Zähne mit einer ‘auskehrenden’ Bewegung geputzt, wie bereits oben kurz geschildert.

Wir erklären dir, wie du dabei im Detail vorgehen solltest:

  1. Beginne am Ende der oberen Zahnreihe. Setze deine Zahnbürste so an der Zahnoberfläche an, dass der Borstenkopf Zahnfleisch und Zahn zu gleichen Teilen abdeckt.
  2. Der Winkel zwischen der Borstenachse und dem Zahn sollte 40 bis 60 Grad betragen.
  3. Beginne damit, die Borsten leicht gegen den Zahn zu drücken, sodass sich die Borsten etwas biegen.
  4. Bewege die Zahnbürste nun in leicht rüttelnden Bewegungen über den Zahn. Den so gelösten Zahnstein kannst du im Anschluss mit einer abwärts gehenden Bewegung der Bürste nach unten hin wegfegen.
  5. Wenn du alle Zähne der oberen Zahnreihe auf diese Weise gereinigt hast, kannst du dich der unteren Zahnreihe widmen. Gehe hier genauso vor, wie bei den oberen Zähnen.

Wie viel Druck sollte ich beim Zähneputzen anwenden?

Viel Druck solltest du beim Putzen deiner Zähne nicht aufbringen. Anders als man denken könnte, ist ein starker Druck der Zahnbürste auf die Zähne nicht hilfreich. Durch das kraftvolle Schrubben kann nicht nur das Zahnfleisch verletzt werden, auch die Zähne selbst können Schäden davontragen. Es ist nämlich möglich, feine Schichten des Zahnes wegzuschrubben – über einen längeren Zeitraum kann das zu schmerzhaften Putzdefekten am Zahn führen. Du solltest deine Zähne also sanft und gefühlvoll putzen. Ein Druckgewicht von über 150 Gramm solltest du nicht aufbringen. Wie viel Kraft du beim Putzen aufbringst, kannst du mit Hilfe einer einfachen Küchenwaage testen:

Drücke die Zahnbürste dafür flach auf die Wiegefläche der Waage – wenn das angezeigte Gewicht die 150 Gramm überschreitet, solltest du den Druck beim Zähneputzen verringern. In diesem Fall gilt nämlich: weniger ist mehr.

Wie lange sollte ich die Zähne putzen?

Wie lange du deine Zähne putzen solltest, ist je nach Person unterschiedlich. Manche brauchen länger, um Zahnbeläge wegzuputzen, andere brauchen dafür mehr Zeit. Die Mindestdauer des Zähneputzens sollte aber schon bei zwei bis drei Minuten liegen. Andere Studien zeigen auf, dass die Mindestdauer des Putzens ganze fünf Minuten betragen sollte. Länger ist aber nicht nötig: Wenn deine Zähne auch nach fünf Minuten nicht sauber sind, dann sind sie es auch nicht nach fünf weiteren Minuten. Um deine Putzdauer zu überprüfen, solltest du während des Putzvorgangs einen Blick auf die Uhr haben. Alternativ kannst du dir auch einen Timer auf dem Handy stellen, der dich über das Ende der Mindestdauer informiert. Ein Pluspunkt von elektrischen Zahnbürsten:

Wie putze ich meine Zähne richtig? - App Zusammenfassung

Manche brauchen länger, um Zahnbeläge wegzuputzen, andere brauchen dafür mehr Zeit.

Elektrozahnbürsten sind so eingestellt, dass sie die Zähne gemäß der angemessenen Dauer putzen. Nach Ablauf der Zeit brechen sie den Putzvorgang automatisch ab.

Wie oft sollte ich die Zähne putzen?

Experten raten dazu, die Zähne mindestens zweimal täglich zu putzen. Optimalerweise putzt du deine Zähne aber nach jeder Hauptmahlzeit. Also dreimal täglich. Wichtig ist es, die Zähne nach den Mahlzeiten zu putzen und nicht davo. Während der Speisen sammeln sich im Mundraum nämlich Speisereste und Rückstände an, die von den Bakterien der Mundflora in Säure umgewandelt werden. Diese Säure greift deine Zähne an. Wenn du dir nach dem Essen die Zähne putzt, kommst du den Bakterien bei ihrem schädlichen Werk jedoch in die Quere.

Sollte ich meine Zähne direkt nach dem Essen putzen?

Im Idealfall wartest du nach dem Essen mit dem Putzen deiner Zähne zunächst. Nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln wie Äpfeln, Kiwis und Salaten mit Essig-Dressing sollte die Wartezeit etwa eine Stunde betragen. Die ätzende Wirkung der säurehaltigen Speisereste löst nämlich Mineralien wie Phosphat und Kalzium aus dem Zahnschmelz. Dann sind deine Zähne besonders sensibel. Ein Putzen der Zähne könnte dann dafür sorgen, dass durch die geschwächte Schutzschicht der Zähne Zahnschmelz abgerieben wird. Nach einer Stunde hat dein mineralien-reicher Speichel die Zahnschutzschicht in der Regel aber wieder hergestellt. Dann kannst du dir sorglos die Zähne putzen.

Ich putze meine Zähne regelmäßig und habe trotzdem Karies – Woran liegt das?

Wenn du dir regelmäßig die Zähne putzt und trotzdem immer wieder Karies bekommst, kann das an zwei Sachen liegen: Du putzt deine Zähne nicht richtig und/oder nimmst sehr viel Zucker zu dir. Entscheidend ist nämlich nicht nur, dass du dir regelmäßig die Zähne putzt, sondern dass du sie auch mit der richtigen Putztechnik reinigst. Leider putzen viele Menschen ihre Zähne falsch und bekommen dadurch trotz regelmäßigen Putzens Karies.

Auch die Ernährung kann eine Rolle spielen: Da sich die Karies-erregenden Bakterien von Zucker ernähren, solltest du den Süßstoff in großen Mengen vermeiden.

Wie putze ich meine zähne richtig? - Gesunde Ernährung

Auch die Ernährung kann eine Rolle spielen.

Handzahnbürsten und Elektrozahnbürsten – was sollte ich beim Kauf beachten?

Handzahnbürsten

Handzahnbürsten verlangen dem Benutzer mehr Geschicklichkeit ab, als es elektrische Zahnbürsten tun. Bei Handzahnbürsten solltest du auf die Härte der Borsten achten. Welcher Härtegrad für deine Zähne der passende ist, erfährst du weiter unten. Im Idealfall sind die Borsten der Zahnbürste abgerundet. Abgerundete Borsten verringern nämlich das Risiko, das Zahnfleisch beim Putzen zu verletzen. Der Kopf deiner Handzahnbürste sollte zudem nicht zu groß sein. Mit kleineren Köpfen lassen sich die Backenzähne nämlich deutlich besser erreichen und putzen.

Elektrische Zahnbürsten

Elektrische Zahnbürsten machen das Putzen der Zähne deutlich einfacher. Da die Elektrozahnbürste dir den Großteil des Putzens abnimmt, ist weniger Geschicklichkeit gefragt als bei einer Handzahnbürste. Die austauschbaren Köpfe von elektrischen Zahnbürsten fallen in der Regel recht klein aus, was es leichter macht, die Backenzähne zu erreichen. Zudem sind auch Elektrozahnbürsten erhältlich, die die Zähne mittels Ultraschall reinigen. Dadurch wird Zahnbelag noch effizienter entfernt.

Handzahnbürste oder elektrische Zahnbürste – welche putzt besser?

Im Rahmen eines Experiments traten zwei Familien gegeneinander an: Die eine Familie sollte ihre Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste reinigen, die andere Familie mittels einer Handzahnbürste. Beide Familien sollten gewissenhaft dokumentieren, wie oft sie sich im Test-Zeitraum von acht Wochen die Zähne geputzt haben. Nach Ablauf dieser acht Wochen wurden die Putzergebnisse der beiden Familien verglichen. Das Ergebnis: Die Familie mit der elektrischen Zahnbürste konnte größere Erfolge beim Zähneputzen für sich verbuchen als die Familie mit der Handzahnbürste. Zu diesem Resultat kamen auch weiterführende Studien zum Thema. Den Grund für diese unterschiedlichen Ergebnisse sehen Fachleute in der leichteren Handhabung einer elektrischen Zahnbürste.

Wie putze ich meine Zähne richtig? - Elekrische- und Handzahnbürste

Beim Putzen der Zähne mit einer Handzahnbürste muss mehr Geschicklichkeit aufgebracht werden, als beim Reinigen mit einer automatischen Elektrozahnbürste.

So müsse man beim Putzen der Zähne mit einer Handzahnbürste mehr Geschicklichkeit aufbringen, als beim Reinigen mit einer automatischen Elektrozahnbürste. Das Ergebnis des Experiments bedeutet aber nicht, dass Handzahnbürsten grundsätzlich schlechter putzen als Elektrozahnbürsten: Mit dem richtigen Maß an Geschick lassen sich auch mit Handzahnbürsten gute Ergebnisse erzielen. Elektrische Zahnbürsten machen es dem Nutzer aber um ein vielfaches leichter.

Übrigens: Wir haben elektrische Zahnbürsten getestet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass man mit ihnen die Zähne wirklich sehr leicht und effektiv reinigen kann. Alle Informationen dazu findest in unserem Elektrische Zahnbürste Test.

Wie putzen elektrische Zahnbürsten?

Je nach Modell können sich die Putztechniken von elektrischen Zahnbürsten unterscheiden. So reinigen manche Modelle mit rundem Bürstenkopf die Zähne mit einer oszillierend-rotierenden Bewegung. Diese Elektrozahnbürsten müssen gleichmäßig und ohne großen Druck über die Zahnoberflächen geführt werden. Schallzahnbürsten hingegen arbeiten mit einer Rotationsbewgung des Bürstenkopfes. Sie besitzen zumeist einen größeren, schmalen Bürstenkopf. Schallzahnbürsten solltest du wie Handzahnbürsten gemäß der Bass-Methode über die Zahnoberflächen führen. Die gelockerten Zahnbeläge und Speisereste müssen dann “von Rot nach Weiß” ausgefegt werden. Trotz ähnlicher Putztechnik reinigen Schallzahnbürsten die Zähne aber um ein vielfaches effektiver als herkömmliche Handzahnbürsten.

Elektrische Zahnbürsten die wir empfehlen

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Wenn du mehr darüber erfahren willst, welche elektrischen Zahnbürsten für Kinder die besten sind, dann wirf doch mal einen Blick auf unseren Artikel: Elektrische Zahnbürste für Kinder Test.

Wie hart sollte meine Zahnbürste sein?

Die Härte der ausgewählten Zahnbürste ist von den Problemzonen des Anwender abhängig. Hast du etwa Probleme mit den Zahnhälsen, empfiehlt sich eine härtere Zahnbürste mehr. Bei Problemen am Zahnfleisch solltest du zu einer Bürste mit weichen Borsten greifen. Wenn du nicht weißt, welche Härte sich am besten für die Beschaffenheit deines Gebisses eignet, kannst du dir bei deinem Zahnarzt eine Beratung einholen. Der Experte wird untersuchen können, wo deine Zahnprobleme zu verorten sind und dir dann einen Rat bezüglich der Borsten-Härte deiner Zahnbürste geben. Für die Effizienz des Zähneputzens ist aber nicht nur die Bürste entscheidend. Die eigentliche Leistung wird bei der Reinigung der Zähne nämlich von der Zahncreme erbracht.

Wie putze ich meine Zähne richtig? - Bürstenköpfe

Bei Problemen am Zahnfleisch solltest du zu einer Bürste mit weichen Borsten greifen.

So geht es beim Zähneputzen um ein optimales Wechselspiel zwischen Bürste und Creme: Weiche Borsten umhüllen den Zahn leichter und verteilen die Scheuerstoffe einer Zahncreme besser über den Zahn. Für junge Menschen und Personen ohne Zahnprobleme oder -defekte gilt dennoch, dass harte Zahnbürsten die Beläge auf den Beißern besser entfernen. Die Zahnbürste muss dabei aber nicht immer kostspielig oder neu sein: Eine alte und gebrauchte Zahnbürste lässt sich durch eine Runde in der Spülmaschine häufig wieder auf Vordermann bringen.

Welche Zahnpasta sollte ich benutzen?

Die Wahl der Zahncreme ist für die Effizienz der Reinigung von keiner großen Bedeutung. Du solltest lediglich darauf achten, dass die gewählte Zahnpasta zuckerfrei ist und Fluoride enthält. Fluoridhaltige Zahnpasten verleihen deinen Zähnen nämlich eine zusätzlichen Schutz gegen Karies. Zahncremes, die versprechen, deine Zähne aufzuhellen, solltest du nicht jeden Tag benutzen. Sonst besteht die Gefahr, feine Schichten vom Zahnschmelz abzuschrubben.

Wie sollte ich meine Zahnzwischenräume putzen?

Die Zahnzwischenräume werden beim Putzen häufig vergessen – schließlich lassen sie sich nicht gut einsehen. Verschmutzungen fallen hier also nicht sonderlich auf. Dabei können gerade die Räume zwischen den Zähnen für eine gesunde Mundflora entscheidend sein. Putzt man die Zahnzwischenräume nicht, kann es nämlich zur Bildung von bakteriellen Zahnbelägen kommen, die zu Zahnfleischentzündungen führen können. Entzündetes Zahnfleisch blutet dann beim Zähneputzen.

Um dies zu Verhindern, ist der Einsatz von Zahnseide, Zahnhölzern oder Softpicks essenziell. Viele Menschen klagen bei der Benutzung von Zahnseide zwar über Schmerzen und Zahnfleischbluten, wie wir nun aber wissen, ist dieses Bluten nicht die Folge der Reinigung, sondern die Folge von Zahnfleischentzündungen. Gerade dann, wenn es blutet, wird das Reinigen der Zahnzwischenräume also unerlässlich. Nach einigen Tagen sind die bakteriellen Zahnbeläge dann Geschichte und die Entzündungen gehen zurück. Dadurch hört auch das Zahnfleisch auf, beim Putzen zu bluten. Zahnseide sollte vor dem eigentlich Zähneputzen benutzt werden. Dadurch kann das in der Zahnpasta enthaltene Fluorid besser in die Zahnzwischenräume gelangen und den Zahnschmelz effizienter stärken. Interdentalbürsten stellen eine gute Alternative zu Zahnseide da:

Wie putze ich meine Zähne richtig? - Zahnzwischenraumbürste

Sollten deine Zahnzwischenräume aber sehr schmal ausfallen, ist Zahnseide oder eine Zahn Zwischenraum Bürste zu empfehlen.

Sie eignen sich vor allem dann zur Reinigung, wenn deine Zahnzwischenräume etwas größer sind. Sollten deine Zahnzwischenräume aber sehr schmal ausfallen, ist Zahnseide die bessere Wahl.

Wie oft sollte ich meine Zahnbürste wechseln?

Da sich sowohl Handzahnbürsten als auch die abnehmbaren Köpfe von Elektrozahnbürsten mit der Zeit abnutzen, solltest du beide regelmäßig wechseln. So solltest du deine Zahnbürste oder den Bürstenkopf mindestens alle drei Monate auswechseln. Das ist notwendig, da nicht nur die Reinigungskraft der Borsten nachlässt, sondern sich die Borsten auch spalten können. Dadurch wächst die Wahrscheinlichkeit, dass du dir beim Zähneputzen das Zahnfleisch verletzt. Auch gilt, dass du deine Bürste beziehungsweise deinen Bürstenkopf austauschen solltest, nachdem du eine schwere Erkältung, eine Grippe oder eine Herpesinfektion im Mundraum hattest.

Beim Putzen können sich Krankheitserreger nämlich in den Borsten der Zahnbürste festsetzen. Würdest du nun also dieselbe Bürste zum Zähneputzen benutzen, besteht die Gefahr einer Neuinfektion.

Kann Mundwasser das Zähneputzen ersetzen?

Diese Frage lässt sich mit einem klaren “Nein” beantworten. Antibakterielles Mundwasser desinfiziert zwar die den Mund und die Zahnoberflächen, ersetzt aber niemals das Zähneputzen. Der Zahnbelag, in dem sich die meisten Bakterien befinden, kann von Mundwasser nämlich nicht abgetragen werden. Tatsächlich stellt Mundwasser aber eine zusätzliche Möglichkeit zur Zahnhygiene dar und lässt sich ergänzend anwenden. So ist es durchaus hilfreich, den Mund nach dem Zähneputzen zusätzlich mit Mundwasser auszuspülen.
Die Benutzung von Mundwasser alleine aber ist nicht ausreichend.

Wie kann ich meine Zähne zusätzlich zum Zähneputzen sauber halten?

Für die Vermeidung von Karies ist eine Sache ganz besonders essentiell: Da die Bakterien Zucker brauchen, den sie in Säure umwandeln, solltest du auf zuckerhaltige Speisen und Getränke bestmöglich verzichten. Einmal pro Halbjahr solltest du deine Zähne von deinem Zahnarzt kontrollieren lassen. Dieser kann auch eine professionelle Zahnreinigung durchführen, bei der Zahnstein und Plaques auch dort entfernt werden, wo du beim normalen Zähneputzen nicht hinkommst. Sollte eine professionelle Zahnreinigung nicht ausreichend sein, besteht zudem die Möglichkeit zu einer Individualprophylaxe. Dabei handelt es sich um ein individuell für dich optimiertes Programm zu Mundhygiene. Zumeist umfasst eine Individual Prophylaxe folgende Programmpunkte:

Wie putze ich meine zähne richtig? - Elektrische Zahnbürsten Test - Alle Modelle

Hier siehst du die Modelle die wir in unserem Elektrische Zahnbürste Test unter die Lupe genommen haben.

  • Dein Mundhygienestatus wird erfasst
  • Ernährungsberatung
  • Training zur besseren Mundhygiene
  • Deine Zähne werden fluoridiert
  • Kariesfreie Vertiefungen in den Backenzähnen werden mit Kunststoff versiegelt
  • Regelmäßige Kontrolle der Übungserfolge und Fortschritte in der Mundhygiene

Leider werden aber weder die professionelle Zahnreinigung noch die Individualprophylaxe von der Krankenkasse übernommen. Du musst also selbst dafür bezahlen.

Richtig Zähneputzen – Wann ist eine besondere Pflege nötig?

Es gibt einige Situation, in denen du deinen Zähnen eine besondere Pflege zukommen lassen musst. Schwangere Frauen etwa sollten einige Dinge beim Putzen ihrer Zähne beachten. Selbiges gilt für Träger von Füllungen oder Implantaten. Nachfolgend erklären wir dir, wie du deine Zähne in bestimmten Situation richtig putzt.

Wie putze ich meine Zähne richtig, wenn ich Füllungen oder Implantate habe?

Zähne mit Kronen oder Füllungen stellen für Karies eine leichte Beute dar: Am Übergang von Zahn und Krone können sich Bakterien nämlich besonders leicht ansiedeln. Um weitere Schäden an der ohnehin schon verletzten Zahnsubstanz zu verhindern, sollten Zähne mit Kronen oder Füllungen daher besonders gründlich gereinigt werden. Auch wenn Bakterien Zahnimplantaten nichts anhaben können, ist auch hier Vorsicht geboten: Das Implantat selbst ist zwar bakterienresistent, die umliegenden Zanhnfleischränder und der Kieferknochen sind es jedoch nicht. Kommt es zu Entzündungen des Zahnfleischrandes oder des Kieferknochens, wird die Basis des Zahnimplantats geschädigt.

Wie putze ich meine Zähne richtig? - Bürstenkopf 2

Um weitere Schäden an der Zahnsubstanz zu verhindern, sollten Zähne mit Kronen oder Füllungen besonders gründlich gereinigt werden.

Das Implantat verliert an Halt und kann herausfallen. Deswegen gilt auch für Zahnimplantate: Gründlich, regelmäíg und vor allem richtig putzen!

Wie putze ich meine Zähne nach einer Weisheitszahn-OP richtig?

Wenn dir die Weisheitszähne operativ entfernt wurden, solltest du bestimmte Dinge beachten, wenn du dir die Zähne putzt. Immerhin hast du nach einem solchen Eingriff Wunden im Mund, die du nicht weiter strapazieren solltest.

Nach einer Entfernung der Weisheitszähne solltest du daher dringend die nachfolgenden Punkte beachten:

  1. Um Schwellungen im Mundraum zu vermeiden, solltest du die Wunden direkt nach der Operation kühlen. Schwellungen sind nicht nur schmerzhaft, sondern erschweren dir auch die Mundhygiene.
  2. Nach der OP solltest du die Zähne um die Wunden herum zehn Tage lang nicht putzen. So vermeidest du, dass die Operationswunden wieder aufreißen. Alle anderen Zähne müssen aber weiterhin wie gewohnt gepflegt werden.
  3. Du solltest dir die Zähne für einen Zeitraum von 10 Tagen nach der Operation nur mit einer weichen Zahnbürste putzen. Bürsten mit harten Borsten erhöhen das Risiko, die Wunde erneut zu reizen.
  4. 24 Stunden nach der Operation solltest du den Mundraum mit einer antibakteriellen Mundspülung vorsichtig auswaschen. So wird verhindert, dass sich Bakterien in der Wunde ansammeln und Zahnfleischentzündungen hervorrufen.
  5. Sollte sich nach der Operation Blut in deinem Mund sammeln, solltest du dieses in den ersten Tagen zunächst nur ausspucken, anstatt den Mundraum auszuspülen.
  6. Nach Rücksprache mit deinem Zahnarzt kannst du nach einer gewissen Zeit wieder so die Zähne putzen, wie du es vor der Operation getan hast.

Zähneputzen in der Schwangerschaft – was muss ich beachten?

Schwangere Frauen sollten ihre Zähne ganz besonders intensiv pflegen. Durch den steigenden Hormonspiegel kommt es nämlich zu einer stärkeren Durchblutung des Zahnfleisches. Dadurch wird das Zahnfleisch sehr sensibel und ist anfälliger für Verletzungen. Die Gefahr, dass Parodontitis erregende Bakterien unter den Zahnfleischrand gelangen, steigt dementsprechend an. Eine Parodontitis kann sich dabei aber nicht nur auf die Mutter auswirken – auch die Gesundheit des ungeborenen Kindes ist gefährdet: Das Immunsystem der Mutter wird im Falle einer Entzündung des Zahnfleisches nämlich Botenstoffe aussenden, die die Bakterien im Mund bekämpfen sollen.

Die Botenstoffe gelangen durch den Kreislauf aber auch in die Gebärmutter der Schwangeren. Das kann dafür sorgen, dass die Wehen vorzeitig eingeleitet werden. Zudem haben wissenschaftliche Studien belegt, dass eine unbehandelte Parodontitis-Erkrankung die Gefahr einer Fehlgeburt erhöht. Eine umfassende Zahnpflege und Vorsorge ist während der Schwangerschaft also von großer Wichtigkeit. Zu Beginn der Schwangerschaft sollte daher der Zahnarzt aufgesucht werden, um mit diesem Termine zur Parodontitis-Vorsorge zu vereinbaren. Während der Schwangerschaft sollten es zwei Termine zur Kontrolle schon sein. Zudem sollten sich schwangere Frauen die Zähne sehr sanft und vorsichtig putzen, um Verletzungen und Blutungen des sensiblen Zahnfleischrandes zu verhindern.

Wie putze ich meine Zähne richtig? - Schwanger

Eine Parodontitis kann sich nicht nur auf die Mutter auswirken – auch die Gesundheit des ungeborenen Kindes ist gefährdet.

Was tun bei Morgenübelkeit und Erbrechen?

Viele Frauen leiden während der Schwangerschaft unter morgendlicher Übelkeit oder müssen sich sogar erbrechen. Um das empfindliche Gaumenzäpfchen nicht weiter zu reizen, sollten schwangere Frauen daher Zahnbürsten mit besonders kleinem Bürstenkopf verwenden – Kinderzahnbürsten können auch eine gute Alternative sein. Im Falle des Übergebens sollten die Zähne nicht direkt im Anschluss geputzt werden – das mag eklig klingen, ist aber durchaus sinnvoll. Beim Erbrechen gelangt nämlich Magensäure in den Mundraum, die den Zahnschmelz angreift und aufweicht.

Dein Speichel kann diese säurehaltigen Magensäfte jedoch innerhalb von einer Stunde neutralisieren. Um den aufgeweichten Zahnschmelz also nicht wegzuschrubben, solltest du mit dem Zähneputzen nach dem Erbrechen 60 Minuten lang warten.

Zahnreinigung bei Babys und Kindern

Die Zahnreinigung bei Babys und Kleinkindern unterscheidet sich etwas vom Zähneputzen bei Erwachsenen. Das liegt daran, dass die Milchzähne eine besondere Pflege benötigen, um spätere Fehlentwicklungen der zweiten Zähne zu verhindern. Wir erklären dir, was du beim Putzen der Zähne deines Kindes beachten solltest.

Muss man auch die Milchzähne putzen?

“Milchzähne fallen doch eh aus, wozu da putzen?” – Es ist zwar richtig, dass die Milchzähne nur vorübergehend sind, dennoch ist es wichtig, sie zu pflegen. Sie dienen nämlich als Platzhalter für die später kommenden, bleibenden Zähne. Sollten Milchzähne Karies-bedingt vorzeitig ausfallen, kann es zu Fehlstellungen der nachrückenden Zähne kommen. Auch können Karies erregende Bakterien von den Milchzähnen auf die durchbrechenden zweiten Zähne übergehen. Deshalb gilt auch für Milchzähne, dass man sie regelmäßig und gründlich reinigen muss. Außerdem freut sich die Zahnfee mehr über saubere Zähnchen als über Karies 😉

Ab welchem Alter sollten sich Kinder die Zähne putzen?

Die Mundpflege kann bei Babys schon erfolgen, bevor die Milchzähne da sind. Durch eine frühzeitig startende Mundhygiene wird sich das Kleinkind schnell an den Putzvorgang gewöhnen. So sollte bereits bei Babys ohne Zähnen der Kieferkamm massiert werden. Dafür empfehlen sich spezielle Fingerhüte oder besonders weiche Zahnbürsten für Kinder. Auch macht es Sinn, deinem Baby kombinierte Vitamin-D-Tabletten und Fluorid-Tabletten zu verabreichen. Das beugt einem Mangel an Mineralstoffen vor, der sich negativ auf die Entwicklung der Zähne auswirken würde. Sobald dann der erste Milchzahn durchgebrochen ist, sollte mit dem richtigen Zähneputzen begonnen werden.

Wie putze ich meine Zähne richtig? - Kinderzahnbürsten Bürstenköpfe

Je früher du mit dem Zähneputzen bei deinem Kind beginnst, desto schneller wird es sich daran gewöhnen.

Wie gewöhnen sich Kinder an das Zähneputzen?

Je früher du mit dem Zähneputzen bei deinem Kind beginnst, desto schneller wird es sich daran gewöhnen. Es ist außerdem empfehlenswert, das Zähneputzen deines Babys spielerisch anzugehen. So kann ein kleines Lied dein Baby beruhigen, während du seine Zähne reinigst. Sollte dein Kleinkind noch sehr wenige Zähne besitzen, reicht es aus, diese mit einem Wattestäbchen zu putzen. Bei vielen Zähnen sollte das Putzen dann aber schon mit einer Kinderzahnbürste mit weichen Borsten erfolgen. Eine kleine Menge Zahnpasta reicht dabei vollkommen aus: Während du die Zahnbürste mit der einen Hand über die Zähnchen führst, kann du deine andere Hand dazu benutzen, das Kinn deines Babys zu halten oder die Ober- und Unterlippe leicht zu bewegen, um besser an die Zähne heran zu kommen.

Welche Zahnpasta eignet sich für Babys am besten?

Was die richtige Zahnpasta für Babys betrifft, sind sich die Fachleute noch nicht einig. Die Meinungen gehen weit auseinander: Kinderärzte etwa empfehlen zumeist, dass man Babys das Fluorid in Form von Tabletten geben und dafür auf eine fluoridhaltige Zahnpasta verzichten sollte. Zahnärzte hingegen sehen das anders und plädieren für die Verwendung von fluoridhaltiger Zahncreme. Wenn man seinem Baby die Zähne mit einer Fluorid-Zahnpasta putzt, sollte man aber auf die zusätzliche Verabreichung von fluoridhaltigen Tabletten verzichten.

Ab wann können sich Kinder selbst die Zähne putzen?

Prinzipiell sind Kinder ab dem dritten Lebensjahr dazu in der Lage, sich die Zähne selbstständig zu putzen. Du solltest die Zähne deiner Kinder aber unbedingt noch einmal nachputzen. Bis zum Alter von neun Jahren ist die Handmotorik von Kindern nämlich noch nicht richtig ausgeprägt, sodass sie nicht über die nötige Geschicklichkeit für ein effizientes Putzen verfügen. Für den Gebrauch von elektrischen Zahnbürsten ist jedoch weniger Feingefühl vonnöten als bei Handzahnbürsten. Elektrozahnbürsten können deinem Kind das Zähneputzen daher ungemein erleichtern.

Wie putze ich meine Zähne richtig? - Kinderzahnbürsten

Prinzipiell sind Kinder ab dem dritten Lebensjahr dazu in der Lage, sich die Zähne selbstständig zu putzen.

Was sollte ich bei der Mundpflege meines Kleinkindes vermeiden?

Damit kein Karies auftritt, solltest du die Zähne deines Kleinkindes regelmäßig reinigen. Du kannst dein Baby aber auch selbst mit Erregern aus deinem Mundraum infizieren. Sollte der Schnuller deines Babys etwa auf den Boden fallen, solltest du ihn niemals selbst ablecken, um ihn von Schmutz zu befreien. Ansonsten könnten Bakterien aus deinem Mund am Schnuller haften bleiben und so in den Mund deines Babys gelangen. Stattdessen solltest du den Schnuller deines Kleinkindes unter heißem Wasser abspülen. Ganz wichtig ist es zudem, deinem Baby keine gezuckerten Getränke zu geben. Kariesbakterien ernähren sich nämlich von Zucker und wandeln ihn in zahnschädliche Säuren um, die den Zahnschmelz angreifen. Süßer Tee, Apfelschorle und andere Softdrinks sind daher absolut tabu!

Fazit – So putzt du deine Zähne richtig

Um Zahnschmerzen, Parodontitis und Karies zu verhindern, ist nicht nur wichtig, dass du dir regelmäßig die Zähne putzt. Es kommt auch auf die richtige Putztechnik an: Die Bass-Methode “von Rot nach Weiß” und das KAI-System stellen dabei gute Techniken dar, um deine Zähne effizient zu reinigen und zu pflegen. Weitere Hilfsmittel wie Zahnseide und Interdentalbürsten runden eine umfassende Zahnhygiene ab. Außerdem helfen elektrische Zahnbürsten dabei, die Zähne gut zu putzen. Sie lassen sich leicht bedienen und benötigen wenig Geschicklichkeit. So eignen sie sich nicht nur für für Erwachsene, sondern auch für Kinder. Durch ihre oszillierend-rotierende Putztechnik oder Ultraschall werden Zahnbelag und Karies effektiv entfernt.

Das ließe sich theoretisch zwar auch mit einer Handzahnbürste erreichen, elektrische Zahnbürsten nehmen dir aber eine Menge Arbeit ab. So sparst du Aufwand und Energie. Da elektrische Zahnbürsten über einen wiederaufladbaren Akku verfügen, stellen sie eine Investition für einen langen Zeitraum dar. Deswegen empfehlen wir die die Nutzung einer elektrischen Zahnbürste – lediglich die Bürstenköpfe solltest du regelmäßig austauschen.

Ausführliche Testberichte zu den verschiedenen Modellen findest du in unserem Elektrische Zahnbürste Test.

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