Mähroboter Test – 11 Modelle die wir empfehlen

Gärten sind vor allem im Sommer schön, wenn alles blüht und du es dir heimeligen Grün bequem machen kannst. Sie bringen aber auch viel Arbeit mit sich und erfordern eine regelmäßige Pflege. Besonders das Rasenmähen kann dabei zu einem lästigen Kraftakt werden: Benzinrasenmäher stoßen unter großem Lärm Abgase aus und lassen sich meist nur behände durch den Garten manövrieren. Elektro-Rasenmäher sind auf ein störendes Kabel angewiesen. Akkurasenmäher sind zwar nicht an ein Stromkabel gebunden, müssen aber dennoch unter Kraftaufwand über die Rasenfläche geschoben werden. Nun setzen immer mehr Hersteller auf eine futuristische Alternative zu den herkömmlichen Rasenmähern:

Mähroboter Test

Mähroboter arbeiten automatisch und selbstständig und kümmern sich ganz autonom um die Pflege deiner Rasenfläche – auch dann, wenn du selbst nicht anwesend bist. Im Folgenden stellen wir dir die intelligenten Gartenhelfer vor, erklären dir, was du beim Kauf und Einsatz beachten musst und verraten, welche Mähroboter am verlässlichsten sind.

Welche Mähroboter sind die besten? – Die Testergebnisse der Stiftung Warentest

Hier siehst du die Testgeräten von Stiftung Warentest in Rangfolge der Bewertung:

Rangliste: Die besten Mähroboter mit Testergebnis
  • Rang 1 – BEFRIEDIGEND (2,9) – Bosch Indego S+ 400
  • Rang 2 – BEFRIEDIGEND (2,9) – Husqvarna Automower 105
  • Rang 3 – BEFRIEDIGEND (3,2) – Al-Ko Ro bol inho 500 E
  • Rang 4 – BEFRIEDIGEND (3,0) – Stihl RMI 422.0
  • Rang 5 – BEFRIEDIGEND (3,3) – Power-G Easymow 6 HD
  • Rang 6 – BEFRIEDIGEND (3,5) – McCulloch ROB S600
  • Rang 7 – BEFRIEDIGEND (3,6) – Gardena Sileno City 500  m
  • Rang 8 – AUSREICHEND (3,6) – Landxcape LX790
  • Rang 9 – AUSREICHEND (3,6) – Worx Landroid M500 WR141E
  • Rang 10 – MANGELHAFT (5,0) – Hellweg/ Wingart MR 500 BT
  • Rang 11 – MANGELHAFT (5,0) – Yard Force Mähroboter X50i

Sehr gute und hochwertige Mähroboter, die über ausgezeichnete Software und Ausstattung verfügen, werden z.B. von den Herstellern Husqvarna, Bosch, GARDENA, WORX und MCculloch produziert. Wir haben dir einige der Topmodelle in einer Vergleichsliste zusammengetragen. Verschiedene Mähroboter im Schnellcheck:

1. Bosch Roboter Rasenmäher Indego S+ 350

Bosch Roboter Rasenmäher Indego S+ 350

Schnittbreite und Schnitthöhe: 19 cm / 3 bis 5 cm

Max. Rasenfläche: bis 350 m²

Akku-Spannung: 18 V / k.A.

Gewicht: 7,6 kg

Der Indego S+ 350 gleicht seinem Geschwister-Modell Indego 350 in Konzipierung und Arbeitsweise sehr, verfügt aber über ein paar zusätzliche Funktionen, die dir den Einsatz des Rasenmähroboters noch mehr erleichtern. Neben LogiCut-Navigationssystem, Kalenderfunktion und cleverer künstlicher Intelligenz, glänzt der Indego S+ 350 durch PIN-Code-Abfrage und Alarmsignal zur Vermeidung von Diebstahl. Auch unterstützt dieses Bosch-Modell eine nützliche App-Steuerung: Wenn du deinen Rasenroboter mit deinem Tablet oder Smartphone verbindest, lassen sich seine praktischen Features von überall aus einstellen und steuern. Zudem passt der Indego S+ 350 sein Arbeiten an die Witterungsbedingungen an: Er berücksichtigt die gegebene Wetterlage und vermeidet das Arbeiten bei Regen, um die Rasenfläche stets zum optimalsten Zeitpunkt zu mähen und so ein besonders gutes Schnittbild zu erzielen.

Durch seine effiziente Arbeit machte der Bosch Indego S+ 350 bei einem Ranking von Stiftung Warentest (Ausgabe 04/2020) den ersten Platz: Seine Mähleistung wurde mit der Note Gut (1,7) bewertet. In puncto Handhabung holte er sich sogar ein “Sehr gut” mit der Note 1,3 ab.

2. Husqvarna Automower 310

Husqvarna Automower 310

Schnittbreite und Schnitthöhe: 24 cm / 2 bis 6 cm

Max. Rasenfläche: bis 1000 m²

Akku-Spannung: 18  V / k.A.

Gewicht: 13,2 kg

Im Test von Stiftung Warentest belegte der Automower 310 von Husqvarna den zweiten Platz: Dieser Rasenmähroboter ist das teuerste Mähroboter-Modell in unserer Liste, rechtfertigt seinen Preis von über Eintausend Euro aber mit einer effektiven Arbeitsweise und zahlreichen Funktionen, die dieses Gerät zu einem wahrhaften Allrounder machen: Das integrierte GPS-System sorgt für eine satellitengesteuerte Berechnung der zu mähenden Rasenfläche und leitet die akkurat ermittelten Daten an den Roboter weiter. Dazu lässt sich der Automower 310 per  App steuern und passt seine Mähzeiten an die vorherrschenden Wetter- und Witterungsbedingungen an. Vor Diebstahl schützen das teure Profi-Gerät gleich drei verschiedene Sicherheitsmaßnahmen: Wird der Rasenroboter angehoben und vom Grundstück entfernt, ertönt ein aufschreckender Alarmton.

Zudem musst du vor der Nutzung einen PIN-Code eingeben, was durch das eingebaute Zeitschloss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss. Der Power-Mäher von Husqvarna ist für Rasenflächen von maximal 1000m²  geeignet und bewältigt sogar Steigungen von 40 Prozent. Trotz dieser Leistungsfähigkeit arbeitet der Automower 310 am Rande der Hörbarkeit: Der Geräuschpegel des Mähroboter liegt zwischen 58 bis 60 Dezibel, wodurch er dich ganz gemütlich im Liegestuhl entspannen lässt, während er die ungeliebten Gartenarbeiten übernimmt. Stiftung Warentest lobte die unkomplizierte Handhabung des Husqvarna Automower 310 (Note “Sehr gut” 1,3) und die gute Mähleistung des Rasenroboters: In diesem Punkt schnitt er mit der Note “Gut” (1,8) ab.

3. Al-Ko Robolinho 500 E

Al-Ko Robolinho 500 E

Schnittbreite und Schnitthöhe: 20 cm / 2,5 bis 5,5 cm

Max. Rasenfläche: bis 500 m²

Akku-Spannung: 20  V / 2,25 Ah

Gewicht: 7,6 kg

Der Al-Ko Robolinho 500 E konnte bei Stiftung Warentest den dritten Platz ergattern: Hier wurde allem voran seine geringe Lautstärke positiv hervorgehoben, die mit 60 Dezibel sehr leise ausfällt und mit der Bestnote „Sehr Gut (1,0)“ gewürdigt wurde. Dieser Rasenmäherroboter arbeitet zwar sehr leise, dafür aber auch verhältnismäßig langsam: Schon für 200 Quadratmeter, also nicht einmal die Hälfte der empfohlenen maximalen Rasenfläche von 500 Quadratmetern, benötige der Mähroboter laut Stiftung Warentest fünf Stunden. Dabei kann er allerdings auch große Steigungen von bis zu 45 Grad bewältigen. Das Mähen ansich wurde von Stiftung Warentest mit der Note „Gut (2,1)“ beurteilt: Zu dieser positiven Bewertung trägt auch die  Doppelmessertechnologie bei, die ein optimales Schnittbild garantiert.

4. Worx Landroid M WR143E Mähroboter

Worx Landroid M WR143E Mähroboter

Schnittbreite und Schnitthöhe: 18 cm / 3 bis 6 cm

Max. Rasenfläche: 1000 m²

Akku-Spannung: 20 V / 4,0 Ah

Gewicht: 9,5 kg

Der Landroid-Mähroboter aus dem Hause Worx ist für Rasenflächen bis zu 1000 Quadratmetern ausgelegt und sorgt durch praktische Features für ein optimales Ergebnis: Dank “Cut to Edge”-Funktion sparst du dir ein lästiges Nacharbeiten, da der Mähroboter auch an Rasenkanten und an den äußersten Grenzen deines Gartens entlang mähen kann. Auch kann dieser kraftvolle Rasenroboter Unebenheiten mit Steigungen von bis zu 35 Prozent bewältigen – der Worx Landroid ist also für jede Art von Garten perfekt ausgestattet. Da der Worx Landroid zudem mit einer App-Unterstützung ausgestattet ist, kannst du dein Gerät über das WLAN ganz einfach mit deinem Tablet oder Smartphone verbinden und den praktischen Gartenhelfer so auch aus der Ferne steuern. Auch unterstützt dieses Modell die Steuerung per Sprachassistent über Alexa oder Google.

PIN-Code und Alarmfunktion schützen den Rasenroboter vor Diebstahl,  Hebe-, Neigungs- und Regensensoren schützen dich und den Mähroboter vor Verletzungen bzw. Schäden am Gerät.

5. Gardena smart SILENO city Set 500

Gardena smart SILENO city Set 500

Schnittbreite und Schnitthöhe: 16 cm / 2 bis 5 cm

Max. Rasenfläche: 500 m²

Akku-Spannung: 18 V / 2,1 Ah

Gewicht: 7,2 kg

Der SILENO city von Gardena lässt sich in dein heimisches “smart system” integrieren, das die Arbeiten deiner elektronischen Gartengeräte aufeinander abstimmt und so durch intelligente Technologie für einen rundum gepflegten Garten sorgt. Die Möglichkeit zur App-Steuerung, ein gut auflösendes LCD-Display, das für eine unkomplizierte Menüführung sorgt und ein integrierter Programmierungsassistent vereinfachen dir die Konfiguration deines Mähroboters. Zum Diebstahlschutz verlangt der Rasenroboter  die Eingabe eines PIN-Codes, ohne den das Gerät nicht nutzbar ist. Eine Besonderheit dieses Modells ist das clevere SensorCut-System, durch das der Rasenroboter die zu mähende Rasenfläche aus verschiedenen Richtungen mäht, wodurch laut Hersteller ein auffällig akkurates und gleichmäßiges Schnittbild geliefert wird.

Durch die eingebaute EasyPassage-Technologie kann sich dieser Mähroboter von Gardena seinen Weg auch durch schmale Engstellen im Garten bahnen. Ebenfalls ist praktisch, dass der Mähroboter seine Tätigkeit auch bei Regen ausführen kann und den Arbeitsprozess bei Niederschlag nicht unterbricht.

6. Gardena Mähroboter R40Li

Gardena Mähroboter R40Li

Schnittbreite und Schnitthöhe: 17 cm / 2 bis 5 cm

Max. Rasenfläche: 400 m²

Akku-Spannung: 18 V / 2,1 Ah

Gewicht: 7,4 kg

Auch dieses zweite Modell von Gardena arbeitet bei schlechten Wetterbedingungen und mäht somit auch bei Regen. Wie auch der SILENO city desselben Herstellers verfügt der Mähroboter R40Li von Gardena über ein SensorCut Systems, dass  ein streifenfreies Mähergebnis gewährleistet. Besonders glänzt dieses Modell jedoch mit seiner umweltschonenden Arbeitsweise: Dank des Lithium-Ionen-Akkus arbeitet der Rasenroboter nicht nur besonders energieeffizient, der R40Li von Gardena ist darüber hinaus auch besonders leise: Mit einem Lautstärkepegel von gerade einmal 60 Dezibel fällt das Arbeiten mit dem Mähroboter besonders geräuscharm aus. Dabei ist dieser Mähroboter aber kein “stilles Mäuschen” sondern ein regelrechtes Kraftpaket:

Rasenflächen von bis zu 400 Quadratmetern mäht er problemlos, auch Unebenheiten mit Steigungen von bis zu 25 Prozent stellen für ihn keine Hürde dar. Dadurch, dass du die Mähzeiten des Rasenmähroboters einfach im Menü festlegen kannst, mäht der R40Li-Rasenroboter tatsächlich ganz autonom und ohne dein weiteres Zutun.

7. Gardena Sileno Mähroboter

Gardena Sileno Mähroboter

Schnittbreite und Schnitthöhe: k.A.  / 2 bis 6 cm

Max. Rasenfläche: bis 1000 m²

Akku-Spannung: 18 V / 2,1 Ah

Gewicht: 9,6 kg

Der Sileno Mähroboter von Gardena besitzt die selben Features, wie die zuvor vorgestellten Modelle des Markenherstellers, ist aber für größere Rasenflächen von bis zu 1000 Quadratmetern konzipiert – also knapp für das Doppelte an Rasen, als die anderen beiden Gardena-Modelle in dieser Liste schaffen. Durch das clevere SensorCut-System mäht der Sileno Rasenroboter diese großen Rasenflächen in alle Richtungen, ohne das Streifen oder ungemähte Stellen zurückbleiben. Wie die beiden anderen Rasenroboter aus demselben Hause kann er seine Arbeit auch bei Regen weiter ausführen, ohne zur Ladestation zurückzukehren und dort auf eine Ende des schlechten Wetters zu warten. Auch Engstellen in deinem Garten sind für den Sileno von Gardena kein Problem: Durch sein EasyPassage-Design passt er auch durch besonders verengte Stellen deines Grundstücks.

8. Bosch Roboter Rasenmäher Indego 350

Bosch Roboter Rasenmäher Indego 350

Schnittbreite und Schnitthöhe: k.A.  / 2 bis 6 cm

Max. Rasenfläche: bis 1000 m²

Akku-Spannung: 18 V / 2,1 Ah

Gewicht: 9,6 kg

Der Indego 350 von Bosch ist für Rasenflächen von bis zu 350 Quadratmetern entwickelt – diese Quadratmeterzahl kann dabei jedoch auf bis zu drei Rasenflächen verteilt sein: Der Indego lässt sich nämlich so programmieren, dass er vollautomatisch mehrere voneinander getrennte Rasenflächen bearbeiten kann – und das zu Zeiten, die du ganz einfach konfigurieren kannst. Dafür sorgt die AUTO Calendar Funktion, durch die sich der Mähzeitplan ganz flexibel einrichten lässt: Der Mähroboter berechnet die zu mähende Rasenflächen und stellt einen automatisch generierten Schnittplan zusammen, der ideal an dein Grundstück angepasst ist und den Rasen entsprechend “maßgeschneidert” mäht. Das zusätzlich integrierte Navigationssystem von Bosch, “LogiCut” genannt, lässt den Mähroboter zu den festgelegten Zeiten systematisch arbeiten.

Der Mähroboter von Bosch beweist seine ausgeklügelte künstliche Intelligenz aber nicht nur beim Erstellen des Schnittplans: Die sensiblen Sensoren erkennen Hindernisse noch vor einem Zusammenstoß und sorgen dafür, dass der Indego 350 Gegenstände auf der Rasenfläche umfährt. Durch SpotMow-Funktion umfährt der Indego 350 die Hindernisse nicht nur, sondern kann auch unter Gegenständen mähen: So findet er sich etwa auch unter Liegestühlen und anderen Gartenmöbeln zurecht, ohne sie aus dem Mähplan auszuklammern.

9. Yard Force Mähroboter COMPACT 280R

Yard Force Mähroboter COMPACT 280R

Schnittbreite und Schnitthöhe: 16 cm / 2 bis 5,5 cm

Max. Rasenfläche: bis 300 m²

Akku-Spannung: 20 V / 2,0 Ah

Gewicht: 15,1 kg

Neben den üblichen Sensoren zur Steuerung und Gefahrenerkennung verfügt der COMPACT 280R von Yard Force zusätzlich über einen  iRadar-Ultraschallsensor der mittels Radar-Technologie Hindernisse  in einem Radius von 20 bis 60 Zentimetern um den Mähroboter herum erkennt. So werden Zusammenstöße vermieden, was durch Neigungs- und Kollisionssensoren noch verstärkt wird. Zudem kommt dieses Modell des Markenherstellers Yard Force mit einer Kantenmähfunktion daher, die ein randnahes Mähen an Rasenkanten ermöglicht. Der Motor des Rasenroboters verzichtet auf Bürsten, wodurch er sehr leise und effizient arbeiten kann.

Das Mulchsystem des COMPACT 280R zerkleinert das Schnittgut besonders fein und verteilt die abgetrennten Grashalme gleichmäßig auf der Rasenfläche, wodurch ein gesundes Rasenbild entsteht und der Boden optimal mit Nährstoffen versorgt wird.

10. Yard Force SA600H Mähroboter

YardForce SA600H Mähroboter

Schnittbreite und Schnitthöhe: 18 cm / 2 bis 6 cm

Max. Rasenfläche: bis 600 m²

Akku-Spannung: 28 V / 2,0 Ah

Gewicht: 8,5 kg

Der Yard Force SA600H verfügt über einen Touch-Display, der die Bedienung des Mähroboters maßgeblich vereinfacht und die Konfiguration des intelligenten Gartenhelfers sehr angenehm macht. So kannst du etwa ganz entspannt einstellen, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten der Rasenroboter aktiv wird, wodurch du die Mäharbeiten deinen Ansprüchen entsprechend regulieren kannst. Ausgelegt ist der Rasenroboter für Rasenflächen von bis zu 600 Quadratmetern, wobei er Steigungen von 50 Prozent problemlos überwinden kann – so lässt er sich auch auf Grundstücken mit gravierenden Gefällen einsetzen. Bei allen Mährobotern handelt es sich um Mulchmäher, da sie über keinen Fangkorb verfügen und das Schnittgut als Düngemittel auf der Rasenfläche zurückbleibt.

Dieser Rasenroboter besitzt allerdings ein besonderes Mulchsystem: Die Grasspitzen der Halme werden vom Yard Force SA600H zerhäckselt und werden als besonders feiner Mulch auf der Rasenfläche verstreut.

11. LANDXCAPE Mähroboter LX799

LANDXCAPE Mähroboter LX799

Schnittbreite und Schnitthöhe: 16 cm / 2 bis 5 cm

Max. Rasenfläche: bis 300 m²

Akku-Spannung: 20 V / 2,0 Ah

Gewicht: 13,5 kg

Trotz des vergleichsweise niedrigen Preises wartet dieser Mähroboter mit vielerlei Funktionen auf: Die patentierte Schneidetechnologie von LANDXCAPE lässt den Mähroboter auch Engstellen befahren, ohne dass er stecken bleibt – in Hanglage hingegen arbeitet er nicht so effektiv und bewältigt lediglich Steigungen von 15 Prozent. Beworben wird der Rasenroboter mit einem “effizienten 3-Klingen-Mulchsystem”, dessen Schneidemesser sich laut Herstellerangaben besonders langsam abnutzen und die Grashalme gleichmäßig und flächendeckend abtrennen. Durch ein ergonomisches LED-Display findest du dich im Menü des Rasenmähroboters einfach und unkompliziert zurecht, die Notwendigkeit der Eingabe eines individuellen PIN-Codes macht den Rasenroboter für eventuelle Diebe unbrauchbar und entsprechend unattraktiv.

Inhaltsverzeichnis

Mähroboter FAQs – Die häufigsten Fragen zu Rasenmährobotern

Welche Firmen stellen Mähroboter her?

Mähroboter werden mittlerweile von vielen namhaften Markenherstellern angeboten, darunter sind:

  • Husqvarna
  • Bosch
  • GARDENA
  • VIKING
  • Wolf-Garten
  • RoboMow
Wie funktionieren Motor und Fahrwerk von Mährobotern?

Der Motor eines Mähroboters ist um einiges leichter als bei anderen Geräten. Durch das ebenfalls geringe Gewicht der Rasenroboter selbst verbraucht der Akku auch weniger Strom als etwa ein Elektro-Rasenmäher, da er weniger Masse in Bewegung bringen muss. Das Fahrwerk von Mährobotern besteht in der Regel aus drei Rädern: Zwei Haupträdern, die sich separat voneinander ansteuern lassen, und einem kleineren Rad am Bug des Gerätes. Durch diese Konzipierung sind Mähroboter besonders wendig und können sich um 180 Grad auf der Stelle drehen.

Für welche Rasenflächen und Gärten eignen sich Mähroboter?

Am effektivsten arbeiten Rasenmähroboter auf ebenerdigen Rasenflächen ohne viele Hindernisse. Dann fallen die Voreinstellungen, die du vor dem Einsatz am Roboter treffen musst, am einfachsten aus. Wenn du das mitgelieferte Begrenzungskabel aber clever und richtig auf der Rasenfläche verlegst, kann sich der Mähroboter jedoch auch in verwinkelten Gärten und auf Grundstücken mit Unebenheiten zurecht finden – dann fällt der Installationsaufwand aber etwas höher aus. Für große und verwinkelte Flächen empfiehlt es sich, zu einem höherwertigen Gerät zu greifen, da diese in der Regel auch für komplizierte Einsätze konzipiert sind. Günstigere Modelle, etwa vom Discounter, kommen bei schrägen und unübersichtlichen Grundstücken nämlich häufig an die Grenzen ihrer Fähigkeiten.

Eignen ich Rasenmähroboter für das Mähen von Sportplätzen?

Sportplätze, wie zum Beispiel Fußballfelder, lassen sich hervorragend mit Mährobotern mähen, da sie den Ansprüchen der Geräte ideal entsprechen: Sie sind frei von Hindernissen und Unebenheiten. Sportplätze sind aber meist sehr groß, wodurch viele Rasenroboter der zu mähenden Fläche nicht gerecht werden können. Die meisten Modelle sind nämlich für Flächen bis zu 1000 Quadratmetern ausgelegt, was weit weniger ist, als die meisten für Sport genutzten Rasenflächen messen. Daher empfehlen sich hier Profi-Mähroboter, etwa von der Firma “Husqvarna”, die für Flächen ab zwei- oder dreitausend Quadratmetern entworfen wurden. Beachte aber, dass Mähroboter über keinen Fangkorb für Schnittgut verfügen und die abgetrennten Grashalme als Mulch auf dem Rasen zurückbleiben. Das kann bei einer sportlichen Nutzung der gemähten Fläche störend sein und erfordert im Zweifel ein nicht minder aufwendiges Nachbearbeiten mit einem Rechen.

Wie groß ist die maximal mähbare Rasenfläche von Mährobotern?

Die maximale Rasenfläche, die ein Mähroboter bearbeiten kann, ist von der Größe des Gerätes abhängig und kann im Bereich von 250 bis über 3000 Quadratmetern divergieren. Hersteller von Mährobotern geben eine maximale Rasenfläche an, die ihre Geräte mähen können und liefern dieser Fläche entsprechend Installationsmaterial wie Begrenzungskabel, Heringe etc. mit. Sollte dieses Material für deine Rasenfläche nicht ausreichen, kannst du optionales Zubehör und Erweiterungssets erwerben. Beachte, dass es sich bei den von den Herstellern empfohlenen Flächenangaben lediglich um Richtwerte handelt: Auch ein kleinerer Mähroboter kann Flächen mähen, die in ihrer Quadratmeterzahl die Herstellerangaben überschreiten.

Kleine Geräte besitzen aber meist einen schwächeren Akku, der weniger Leistung aufbringt als die Akkus von größeren Modellen – daher benötigen sie für das Mähen großer Flächen mehr Zeit.

Wieviel wiegen Mähroboter?

Mähroboter bringen meist weniger als 10 Kilogramm auf die Waage und sind somit sehr viel leichter als herkömmliche Benzin-, Elektro- und Akku-Rasenmäher. Dadurch lassen sich die Rasenroboter sehr leicht transportieren und etwa von einer Rasenfläche zur nächsten tragen. Ein Tragegriff kann den Transport deines kleinen Gartenhelfers zusätzlich vereinfachen.

Wieviel kosten Rasenroboter?

Die Preise für Mähroboter variieren je nach Ausstattung und Funktionen sowie der Größe deines Gartens mitunter stark: Gute Geräte, die für Flächen von 250 bis 1000 Quadratmeter ausgelegt sind, bekommst du bereits für weniger als 1000 Euro. Rasenroboter für größere Rasenflächen fallen dementsprechend teurer aus. Spitzenmäßige Geräte, z.B. vom Hersteller “Husqvarna”, liegen im Kostenbereich von 2000 bis 3000 Euro.

Wie sauber fällt der Schnitt des Rasens beim Arbeiten mit einem Mähroboter aus?

Die rotierenden Messer an der Unterseite der Mähroboter trennen die Grashalme sauber und gleichmäßig ab. Da die meisten Modelle in kurzen Zeitintervallen aktiv werden und den Rasen somit recht häufig mähen, weist dein Garten ganzheitlich ein akkurates Schnittbild auf – das gilt natürlich nur solange, wie die Messer scharf und einsatzbereit sind.

Kann ein Mähroboter auch in Hanglage arbeiten?

Von einer Hanglage spricht man in Fachkreisen dann, wenn im Garten ein Gefälle von mindestens zwei Prozent vorliegt. Wenn du also einen Garten mit Gefälle hast, solltest du vorher ausrechnen, wie hoch die größte Steigung auf deinem Grundstück ausfällt. Das kannst du mit einer ganz simplen Rechnung ermitteln: Beträgt der Höhenunterschied auf einer Strecke von 10 Metern beispielhaft 1,2 Meter, dann liegt eine Steigung von 12 Prozent vor. Eine solche Steigung ist für die Mähroboter kein Problem, die meisten bewältigen eine Steigung von bis zu 15 Prozent ganz ohne Probleme. Einige Geräte schaffen auch eine Steigung von 25, 35 oder sogar 50 Prozent.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, solltest du dir einen Mähroboter zulegen, dessen Herstellerangabe zur Steigungsbewältigung das tatsächliche Gefälle in deinem Garten übersteigt: Die Herstellerangaben beziehen sich nämlich immer auf den Idealfall; ob die Mähroboter aber auch in der Praxis halten, was sie versprechen, ist eine andere Frage.

Was sind Mähroboter?

Während Saugroboter für die Wohnung mittlerweile schon fast zum Standard gehören, sind Mähroboter für die Gartenarbeit noch weit weniger verbreitet. Dabei handelt es sich bei den Mährobotern um praktische Gartengeräte, die dem Besitzer eine Menge Arbeit abnehmen: Sie mähen die Rasenfläche selbstständig, ohne dabei von dir geführt werden zu müssen. Das spart dir jede Menge Zeit und Kraft. Um den Mähroboter autonom arbeiten zu lassen, kannst du bei den meisten Modellen vorab Wochentage und Mähzeiten festlegen, an bzw. zu denen der clevere Roboter aktiv wird und eigenständig die Ladestation verlässt, um deinen Rasen zu mähen.

Dafür musst du in der Regel aber zunächst ein sogenanntes Begrenzungs- oder Orientierungskabel verlegen: Dieses begrenzt den Wirkungsbereich des Mähroboters, der das Kabel durch integrierte Sensoren erkennt und sich nur innerhalb des abgesteckten Bereichs bewegt.

Wie funktionieren Rasenmähroboter?

Mähroboter verfügen wie herkömmliche Rasenmäher über Schneidemesser an der Unterseite des Gerätes. Damit die Mähroboter ohne menschliches Zutun arbeiten können, sind sie mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet, die den Rasenmährobotern das Manövrieren und Navigieren durch den Garten ermöglichen. Dafür ist ein Induktions-Begrenzungskabel notwendig, dass dem Roboter das zu mähende Gebiet vorgibt, in dem du es im Garten verlegst. Bei den meisten Modellen kannst du vorab einstellen, wann der Roboter mit dem Mähen loslegen soll – das kann auch zu Zeiten geschehen, zu denen du selbst nicht einmal anwesend bist. So kann der Roboter deinen Garten auch dann pflegen, wenn du im Urlaub bist. Kehrst du nach Hause zurück, wirst du, statt von einer Menge Arbeit, von einem wunderbar gemähten Rasen begrüßt.

Mähroboter Test - Worx Seite

Ein Mähroboter kann auch dann deine Garten pflegen, wenn du grade im Urlaub bist.

Welche Arten von Mährobotern gibt es?

Bei Mährobotern unterscheidet man zumeist zwei gängige Arten:

Balkenmäher

Mähroboter Test - Balkenmäher

Balkenmäher besitzen feststehende Messerbalken, die mit spitz zulaufenden, dreieckigen Klingen besetzt sind und sich entlang des Balkens hin und her bewegen. Durch diese oszillierende Bewegung wird das Gras wie mit einer Schere abgetrennt. Die Balkenmäher eignen sich besonders gut für Grünflächen, Parks und Streuobstwiesen. Sie werden nämlich auch problemlos mit Ästen und Fallobst fertig.

Kreiselmäher

Mähroboter Test - Kreiselmäher

Gängiger als Balkenmäher sind aber die sogenannten Kreiselmäher, die über rotierende Klingen an der Unterseite des Mähroboters verfügen. Diese Mäher kappen Grashalme in Kreisbewegungen und eignen sich besonders für den hindernislosen Familiengarten.

Wo kann ich einen Mähroboter kaufen?

Mähroboter werden in Fach- und Baumärkten verkauft. Hier kannst dich vor dem Kauf persönlich beraten lassen, was dir bei einer Kaufentscheidung helfen kann. Zu den Händlern von Mährobotern gehören: Obi, Bauhaus, Toom, Hagebau, Hornbach, Globus, Hellweg und Dehner. Im Internet fällt diese Beratung weg, in der Regel lassen sich die Geräte aber kostenfrei zurücksenden, falls du mit deinem Mähroboter nicht zufrieden sein solltest. Auch der Versand ist in den meisten Fällen umsonst. Der Online-Kauf von Mährobotern empfiehlt sich besonders über die Marktplätze Amazon, ebay, Otto und Conrad. Seltener finden Mähroboter auch ihren Weg in das Sortiment von Discountern wie Aldi und Lidl. Die Discounter-Modelle sind in der Regel aber nicht so sauber verarbeitet wie die Markenprodukte.

Mähroboter im Regal

Mähroboter, die bei Discountern erhältlich sind, bieten in der Regel eine schlechtere Verarbeitung.

ACHTUNG:

Auch Kriminelle nutzen die wachsende Nachfrage an Mährobotern, um sich durch Betrügereien die Taschen voll zu machen. Stößt du im Sortiment von Online-Anbietern auf vermeintliche Schnäppchen, solltest du eine gesunde Skepsis walten lassen: Bieten Händler Modelle namhafter Markenhersteller weit unter dem üblichen Preis an, handelt es sich dabei zumeist um Fälschungen oder gebrauchte Geräte, die als neu etikettiert werden. Manche Betrüger gehen sogar soweit, sich in die Accounts von vertrauensvollen Händlern zu hacken, um sich deren gute Reputation zunutze zu machen und unter dem Deckmantel der Seriosität Fake-Produkte zu verkaufen. Daher solltest du bei deiner Shoppingtour im Internet stets wachsam sein und verdächtige Anbieter melden.

Vor- & Nachteile von Mährobotern

Vorteile

Nachteile

  • Mähroboter arbeiten völlig selbstständig.
  • Rasenroboter sind besonders leise (<70 Dezibel).
  • Die Roboter sind umweltschonend, stromsparend und arbeiten effektiv.
  • Durch verbaute Sensoren erkennen Mähroboter Hindernisse automatisch.
  • Geht die Akkuladung des Roboters zur Neige, fährt er eigenständig zum Aufladen zur Ladestation zurück.
  • Das Schnittgut bleibt als sogenannter Mulch auf dem Rasen zurück und versorgt den Boden mit wichtigen Nährstoffen.
  • Die meisten Modelle verfügen über Maßnahmen zum Diebstahlschutz, wie PIN-Code etc.
  • Die Mähroboter sind meist sehr teuer.
  • Der Großteil der Geräte bedarf eines höheren Installationsaufwand.
  • Mähroboter eignen sich nicht für alle Rasenflächen.
  • Sie sind eher für ein kürzeres Rasenbild entwickelt.
  • Rasenroboter besitzen keinen Fangkorb.
  • Die Schnittbreite fällt um einiges geringer aus, als bei herkömmlichen Rasenmähern.

Warum mähen Mähroboter kleinere Streifenbahnen als andere Rasenmäher?

Mähroboter sind kompakte Geräte und sehr viel kleiner als herkömmliche Benzin-, Elektro- und Akku-Rasenmäher. Deswegen fällt die Schnittbreite der Geräte auch um einiges schmaler aus: Im Durchschnitt liegt die Schnittbreite – also die Größe der gemähten Streifenbahnen – von Mährobotern bei 20 Zentimetern. Zum Vergleich: Je nach Größe der Geräte beträgt die Schnittbreite herkömmlicher Rasenmäher bis zu 48 Zentimetern – mehr als das Doppelte einer Schnittbreite von Rasenrobotern.

Übrigens: Einen direkten Vergleich der besten Rasenmäher findest du in unserem Akku Rasenmäher Test.

Mähroboter Test - Wiese

Die Schnittbreite von Mährobotern beträgt in der Regel 20 cm.

Was sollte ich vor dem Kauf eines Mähroboters beachten?

Vorab wollen wir dir eine Übersicht über die Punkte geben, die du vor dem Kauf eines Rasenmäher Roboters beachten solltest. Nachfolgend werden wir genauer auf diese Punkte eingehen und dir im Detail erklären, worauf es bei einem Mähroboter ankommt:

  • Die maximale Rasenfläche, die der Mähroboter mähen kann
  • Schnittbreite und Maße des Mähroboters
  • Der richtige Standort für die Ladestation
  • Kosten
  • Gewicht
  • Die maximale Hanglage in deinem Garten
  • Die Lautstärke der Märoboter
  • Sicherheitsfunktionen und Diebstahlschutz
  • Akku-Typ, -laufzeit und -ladezeit
  • Reinigungs- und Wartungsaufwand
  • Zubehör und Funktionen
  • Sprach- und App-Steuerung

Für wen lohnt sich der Kauf eines Rasenroboters?

Der Kauf eines Rasenroboters lohnt sich vor allem dann, wenn du Wert auf einen gepflegten Rasen legst, der häufig gemäht werden soll. Mähroboter mähen den Rasen in den meisten Fällen automatisch in kurzen Zeitintervallen, wodurch dein Rasen regelmäßig getrimmt wird und stets einen sauberen Eindruck macht. Gerade im Sommer, wenn der Rasen die meiste Zuwendung benötigt, erleichtern dir die Mähroboter die Gartenarbeit ungemein: Wegen der eigenständigen Arbeitsweise der Roboter, musst du deinen Rasenmäher nicht mehr selbst durch die Sonne schieben – stattdessen kannst du mit einer kalten Limonade auf der Terrasse sitzen und dem kleinen Gartenhelfer beim Arbeiten zu sehen.

Mähroboter Test - frisch gemäht

Mähroboter mähen deinen Rasen regelmäßig in kurzen Intervallen.

Wie oft mähen Mähroboter den Rasen?

Mähroboter sind dafür ausgelegt, den Rasen kontinuierlich in kurzen Zeitabständen zu mähen, um ihn regelmäßig zu pflegen. Wie oft der Mähroboter ausfährt, ist davon abhängig, für welche Rasenflächen er konzipiert ist. Gibt der Hersteller an, dass dein Mähroboter eine große Maximal-Fläche bearbeiten kann, schafft dein Rasenmähroboter das nur, wenn er häufiger aktiv wird als bei kleineren Flächen. Die meisten Modelle ermöglichen es dir aber, selbst zu entscheiden, wie häufig dein Mähroboter den Rasen mäht.

Mähroboter - beim Mähen

In der Regel mähen Rasenmähroboter in kurzen Zeitintervallen. Selbstverständlich bestimmst du aber selbst, wie häufig dein Rasen gepflegt wird.

Woher wissen Rasenroboter, welches Gebiet sie mähen sollen?

Bevor du deinen Rasenroboter nutzen kannst, musst du ein Begrenzungskabel im Garten verlegen. Dieses induktive Kabel wird von den Sensoren der Roboter erkannt und nicht überfahren – so verbleibt ein Mähroboter stets im durch das Kabel vorgegebenen Gebiet.

Was muss ich beim Verlegen eines Begrenzungskabels für Mähroboter beachten?

Das Begrenzungskabel beginnt und endet jeweils an der Ladestation des Mähroboters. Von dieser aus muss es schlaufenartig um die Rasenfläche und mögliche Hindernisse herum verlegt werden. Im Idealfall wird das Kabel knapp unter der Oberfläche des Rasens verlegt, kann aber auch an der Oberfläche verlaufen: Im Lieferumfang sind neben dem Kabel selbst auch Heringe enthalten, mit denen das Kabel in oder auf der Erde fixiert werden kann. Vor Schönheitsfehlern durch ein störendes Kabel im Rasen musst du keine Angst haben: Bereits nach zwei bis drei Wochen ist das Kabel so im Rasen verwachsen, dass du es gar nicht mehr sehen kannst. Optionale Orientierungskabel können dem Mähroboter zudem dabei helfen, seinen Weg zu einer weiteren, separaten Rasenfläche zu finden, indem du das Orientierungskabel etwa über Gehwege verlegst, die normalerweise nicht von Mährobotern befahren werden würden.

Mähroboter Begrenzungskabel

Die Sensoren von Mährobotern erkennen die Begrenzungskabel und orientieren sich an ihrer Begrenzung.

Können Mähroboter auch ohne ein Begrenzungskabel eingesetzt werden?

Manche Modelle sind nicht auf einen Begrenzungsdraht angewiesen und arbeiten stattdessen mit Grassensoren, die Rasen erfassen können und nur dort mähen, wo Gras durch die Sensoren erkannt wird. Diese Mähroboter-Typen sind aber bis jetzt noch recht selten und funktionieren nur in Gärten effektiv, die eine optimal angelegte Rasenfläche aufweisen. Manche Mähroboter-Modelle funktionieren durch Absturzsensoren, die Hindernisse wie Stufen und Beetabgrenzungen erkennen und vor einer Kollision mit diesen die Richtung wechseln.

Bei diesen schleifenlosen Rasenrobotern entfällt der Installationsaufwand quasi komplett, sie sind so gut wie immer einsatzbereit. Die halbautomatischen Modelle fahren aber nicht eigenständig zur Ladestation zurück, wenn sich die Akkuladung dem Ende entgegen neigt. Daher musst du die Halbautomaten selbst zur Ladestation tragen, weshalb sich die Nutzung dieser Modelle nur dann empfiehlt, wenn du selbst in der Nähe bist.

Gibt es GPS-Navigation für Mähroboter?

Manche Profi-Mähroboter werden statt durch ein Begrenzungskabel durch GPS geleitet. Dieses Feature findet man aber in der Regel nur bei teuren Modellen, die für große Rasenflächen ausgelegt sind – bei kleineren Flächen würde eine GPS-Steuerung nämlich ohnehin wenig Sinn machen. Besitzt du einen Mähroboter mit Möglichkeit zur GPS-Navigation messen Satelliten die zu mähende Rasenfläche aus und bestimmen die exakte Position des Mähroboters, an den sie die ermittelten Daten weitergeben. So weiß der Mähroboter stets, wo er bereits gemäht hat und welche Stellen noch zu mähen sind – dadurch kann er seine Mähstrageie optimieren, was ein gleichmäßiges und sorgfältiges Ergebnis garantiert. Noch ein Vorteil eines eingebauten GPS-Systems ist der inkludierte Diebstahlschutz:

Mähroboter Menü

Das GPS-System statt Begrenzungskabel hat die zusätzliche Funktion des Diebstahlschutzes.

Sollte dein Mähroboter einmal von Langfingern entwendet worden sein, hilft dir ein GPS-Tracker dabei, den Standort des Gerätes und somit auch den der Diebe zu ermitteln.

Weitere Vorteile kabelloser Mähroboter

Weil du bei schleifenlosen Mährobotern kein Kabel unter bzw. auf der Rasenfläche verlegen musst, lassen sie sich überall ohne großen Aufwand einsetzen. So kannst du kabellose Rasenroboter auch auf verschiedenen, separaten Rasenflächen einsetzen – etwa im Nachbargarten. Du könntest dir einen Mähroboter – und die Kosten – also mit deinen Nachbarn teilen.

Wie sollte der Garten beschaffen sein, wenn mein Mähroboter auf ein Begrenzungskabel verzichtet?

Da du bei Modellen ohne Begrenzungskabel kein Gebiet abstecken kannst, das dein Mähroboter zu bearbeiten hat, fällt die Einrichtung dieser Modelle etwas anders aus, als bei Geräten mit Begrenzungskabel. Bei Rasenrobotern mit GPS-System wird die zu mähende Fläche von Satelliten ausgerechnet und an das Gerät übermittelt – das fällt in der Regel recht genau aus, weshalb diese Modelle auch ohne Begrenzungskabel akkurate Ergebnisse erzielen. Geräte, die ohne Begrenzungskabel und GPS daher kommen, arbeiten über Grassensoren, die Gras erkennen und dem Mähroboter so sagen, welche Stellen des Rasens er noch zu mähen hat.

Das funktioniert aber nur dann gut, wenn dein Garten gewisse Kriterien erfüllt: Die Rasenfläche sollte klar strukturiert sein und auf schlecht zu erreichende Engstellen und Winkel verzichten. Auch sollten sich möglichst wenige Hindernisse, wie Gartenliegen, Sträucher und Blumenkübel, auf dem Grundstück befinden.

Nach welchen Mähstrategien mähen Rasenroboter?

Es gibt drei gängige Bewegungsmuster, gemäß derer sich Mähroboter über die Rasenfläche bewegen:

1. Freies Bewegungsmuster

2. Parallele Bahnen

 

3. Spiralfahrt

 

Bei dieser Strategie bewegen sich die Mähroboter nach dem Zufallsprinzip über die Rasenfläche und wechseln dabei von Zeit zu Zeit die Richtung. Diese Mähstrategie bewährt sich in der Praxis am meisten, da sie ein natürliches Schnittbild gewährleistet.

Bei dieser Strategie fährt der Mähroboter in parallelen Bahnen über den Rasen, wie du es etwa auch mit einem herkömmlichen Rasenmäher tun würdest. Agiert der Mähroboter gemäß dieser Taktik, ist der Rasen in der Regel etwas schneller gemäht, als bei den anderen Bewegungsstrategien.

Ist diese Mähstrategie gewählt, fährt der Rasenroboter in größer werdenden Kreisbewegungen über die Wiese – das ist aber nur bei geräumigen Gärten ohne Verwinkelungen effektiv möglich.

 

 

 

Können Mähroboter mehrere separate Rasenflächen mähen?

Dein Mähroboter ist prinzipiell dazu in der Lage etwa durch Gehwege getrennte Rasenflächen zu mähen. Dafür benötigst du lediglich einen zusätzlichen Verbindungs- bzw. Suchdraht, der deinem Rasenroboter dabei hilft, seinen Weg zur nächsten Rasenfläche zu finden. Zudem müssen alle zu mähenden Flächen im Menü des Robotos eingestellt und programmiert werden, damit der Rasenroboter alle Rasenflächen bei seinen Fahrten berücksichtigen kann. Diese Funktion wird aber bisweilen nicht von allen Mähroboter-Modellen unterstützt.

Mähroboter Bedienung

Für das Mähen von mehreren seperaten Rasenflächen sind bisher nur ausgewählte Rasenmähroboter geeignet.

Wie regelmäßig muss der Akku eines Mähroboters aufgeladen werden?

Wie häufig der Akku deines Mähroboters aufgeladen werden muss, hängt von der Kapazität des eingesetzten Akkus ab. Über die regelmäßige Ladung des Akkus musst du dir aber eigentlich keine Gedanken machen: Wenn der Akku deines Mähroboters sich zu sehr entladen hat, wird der kleine Roboter selbstständig den “Heimweg” antreten und sich zurück zur Ladestation bewegen, um den Akku aufzuladen. So reguliert der Mähroboter seinen Akkuladestand automatisch, ohne dass du selbst zur Tat schreiten musst.

Welche Akku-Typen gibt es bei Mährobotern?

Für Mähroboter gibt es zwei gängige Akku-Typen: Lithium-Ionen-Akkus, die leicht und kompakt sind, aber dennoch eine hohe Energiedichte und Lebenszeit aufweisen, und Bleisäure-Akkus. Letztere basieren jedoch auf einer veralteten Akku-Technologie und kommen deshalb nur noch selten zum Einsatz. So punkten Lithium-Ionen-Akkus im Vergleich zu Bleisäure-Akkus mit einer zehnmal höheren Anzahl an Ladezyklen.

TIPP: Wenn du Strom und Geld sparen willst, empfehlen sich Mähroboter und Ladestationen, die über Solarpanelen verfügen oder sich mit Solaranlagen versehen lassen. So wird der Strom für den Akku des Mähroboters durch Sonnenenergie erzeugt, was für eine Regulierung des Stromverbrauchs sorgt und deinen Geldbeutel schont.

Mähroboter Ladestation

Was gilt es bei der Einrichtung der Ladestation meines Mähroboters zu beachten?

Damit der Mähroboter den Weg zur Ladestation auch finden kann, solltest du einige Dinge bei der Auswahl des Standorts der Ladestation beachten:

  1. Die Ladestation sollte in der Nähe einer Steckdose positioniert werden.
  2. Die Ladestation sollte auf einer ebenerdigen Fläche stehen.
  3. Um die Ladestation herum sollte genügend Platz sein, damit der Mähroboter optimal rangieren und “parken” kann.
  4. Die Ladestation sollte sich an einem wetter- und witterungsgeschützten Ort befinden. Auch sollte die Ladestation weder starker Kälte noch erheblicher Hitze ausgesetzt werden.
  5. Carports und Garagen für Mähroboter und ihre Ladestationen garantieren eine geschützte Unterbringung.

Sind Carports und Garagen für Mähroboter sinnvoll?

Carports und Garagen sind sinnvoll, da sie dem Mähroboter und seiner Ladestation bei schlechtem Wetter einen sicheren Unterstand bieten, innerhalb dessen sie vor Wetter und Witterung geschützt sind. Während Carports den Rasenroboter nur nach oben hin von Wettereinflüssen abschirmen, bieten Garagen einen Schutz zu allen Seiten an. Gerade im Winter empfehlen sich Garagen für eine witterungsgeschützte Überwinterung deines Mähroboters und seiner Ladestation, um Akku, Mechanik und Technik vor Schäden und Korrosion zu schützen.

Was sollte ich bei der Installation meines Mähroboters beachten?

Der Aufwand, den du vor der Nutzung deines Mähroboters aufbringen musst, fällt höher aus als bei herkömmlichen Rasenmähern. Neben einem geeigneten Standort für die Ladestation des Roboters musst du das mitgelieferte Begrenzungskabel im Garten verlegen – was je nach Größe der Rasenfläche und Anzahl der Hindernisse aufwendig und kompliziert ausfallen kann. Zudem solltest du Engstellen im Garten beseitigen: Auch wenn Mähroboter in der Regel sehr kompakt und schmal ausfallen, kann es sein, dass sie durch manche Engstellen nicht hindurch passen. Daher solltest du besonders schmale Wegengen vorab verbreitern.

Mähroboter Kabel vergraben

Mähroboter sparen den Arbeitsaufwand des Mähens, erfordern jedoch einige Vorarbeit.

Kann der Mähroboter auch an Rasenkanten mähen?

Manche Mähroboter-Modelle besitzen eine spezielle Kantenmähfunktion, durch die sie auch effizient entlang von Rasenkanten arbeiten können. Seltener sind Geräte, die bis zu einem gewissen Punkt über das verlegte Begrenzungskabel hinausfahren können. Dafür sind aber eine sehr exakte Verlegung des Induktionskabels und eine genaue Programmierung des Mähroboters erforderlich. Ein randnahes Arbeiten des Mähroboters sorgt aber dafür, dass du die Rasenkanten nicht per Hand und Rasenschere nachschneiden musst.

Kann der Mähroboter das verlegte Begrenzungskabel durchschneiden?

Dass der Mähroboter versehentlich das Induktionskabel durchtrennt ist im Grunde nicht möglich, da die Rasenroboter so programmiert sind, dass sie das Kabel eben nicht überfahren – außer du hast andere Einstellungen an deinem Gerät vorgenommen. Wenn dein Mähroboter über entsprechende Sicherheitssensoren verfügt, stoppen die Messer ihre Drehung zudem beim Überfahren von Gegenständen, wodurch Schäden ohnehin vermieden werden. Solltest du das Begrenzungskabel dazu unter der Rasenfläche verlegen, besteht gar keine Gefahr, dass der Roboter dem Kabel mit seinen Klingen zu nahekommt.

Mähroboter Test - Kabel beschädigt

Sollte deine Mähroboter nicht so eingestellt sein, dass er im Bereich der Kabel die Messer stoppt, empfiehlt es sich die Kabel unterirdisch zu verlegen.

Wie hoch fällt die Schnitthöhe meines Mähroboter aus?

Die Schnitthöhe deines Mähroboters lässt sich in der Regel manuell einstellen und an die Bedürfnisse deines Rasens anpassen: Üblicherweise liegen die einstellbaren Schnitthöhen zwischen 2 und 5 Zentimetern, was je nach Modell aber variieren kann. Die Schnitthöhe gibt nicht nur Auskunft darüber, wie kurz bzw. hoch der Mähroboter deinen Rasen trimmen kann, sondern ist auch ein entscheidender Faktor für die Sicherheit des Gerätes: Bei einer Schnitthöhe unter 5 Zentimetern ist das Verletzungsrisiko besonders gering, da so keine Kleintiere oder Kinderfüße unter den Mähroboter passen.

Obwohl man das Verletzungsrisiko durch die Wahl der richtigen Schnitthöhe verringern kann, verfügen die meisten Mähroboter über zusätzliche Funktionen, die ein sicheres Arbeiten gewährleisten.

Wie hoch ist die Sicherheit von Mährobotern?

Hersteller von Mährobotern statten ihre Geräte mit zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen aus, die die Verletzungsgefahr reduzieren. Die meisten dieser Maßnahmen funktionieren über Sensoren, die Hindernisse und Gefahrensituationen erkennen und die Schneidemesser der Mähroboter stoppen, um Verletzungen vorzubeugen:

1. Hebesensoren

Integrierte Hebesensoren erkennen wenn das Gerät angehoben wird und sorgen für einen automatischen Stopp der rotierenden Klingen an der Unterseite des Mähroboters.

Mähroboter Klinge

Aus Sicherheitsaspekten werden die Klingen gestoppt, sobald der Sensor ein Hindernis erkennt.

2. Neigesensoren / Überschlagssensoren

Diese Sensoren reagieren auf ein Umkippen des Mähroboters oder auf eine Neigung in eine Schieflage. Auch die Neigesensoren veranlassen ein sofortiges Abbremsen der Schneidemesser.

3. Steigungssensoren / Tiltsensoren

Auch wenn viele Mähroboter mit gewissen Steigungen und Unebenheiten im Gelände umgehen können, gibt es Hangneigungen, die die Fähigkeiten der Mähroboter übersteigen: In diesem Fall wird die problematische Neigung bzw. Steigung von den Sensoren erkannt, was zu einer Richtungsänderung des Mähroboters führt.

4. Stoß- bzw. Kollisionssensoren

Bei einem Zusammenstoß mit einem Hindernis sorgen diese Sensoren dafür, dass der Mähroboter ein Stückchen zurück setzt und seine Fahrtrichtung ändert.

5. Hindernissensoren

Die praktischen Hindernissensoren erkennen Barrieren noch bevor es zu einer Kollision kommt: Der Mähroboter umfährt die Hindernisse automatisch, statt mit ihnen zusammenzustoßen.

6. Regensensoren

Da nicht alle Mähroboter bei Regen arbeiten können, sorgen diese Sensoren dafür, dass der Rasenroboter registriert, dass es zu regnen beginnt. Der Mähroboter wird dann zurück zur – im Idealfall regengeschützten – Ladestation fahren und die Arbeit so lange pausieren, bis der Regen aufgehört hat.

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ACHTUNG:

Trotz der von den Herstellern getroffenen Sicherheitsmaßnahmen ist ein Restrisiko niemals ausgeschlossen. Daher solltest du spielende Kinder und Haustiere nicht in die Nähe deines Mähroboters lassen. Hindernisse und störende Gegenstände solltest du vor der Inbetriebnahme des Rasenroboters ebenfalls aus dem Weg räumen.

Mähroboter - Spielzeug auf der Wiese

Bewegliche Objekte können meist nicht rechtzeitig von den Sensoren erkannt werden.

Wie reagieren Mähroboter auf spielende Kinder, Tiere und Gegenstände in ihrem Weg?

Durch die oben genannten Sensoren erkennen Mähroboter Hindernisse schnell und können flexibel reagieren. Das gilt nicht nur für unbewegliche Gegenstände, sondern auch für spielende Kinder und Tiere, die den Weg des Rasenroboters kreuzen. Dennoch solltest du einige Punkte beachten, um das Verletzungs- und Schadensrisiko noch weiter zu reduzieren.

Wie reduziere ich die Gefahr des Mähroboters für Tiere und Insekten?

Besonders häufig fallen Igel den automatisch agierenden Mährobotern zum Opfer: Diese Tierchen sind besonders nachts und während der Dämmerung unterwegs – fatalerweise eine Zeit, zu der viele Besitzer auch ihre Mähroboter über den Rasen fahren lassen. Wenn Igel überhaupt erkennen, dass für sie eine Gefahr durch die Rasenroboter ausgeht, rollen sie sich meist einfach zusammen und bleiben an Ort und Stelle liegen, anstatt die Flucht zu ergreifen. Was bei natürlichen Fressfeinden funktionieren mag, schützt die Igel aber nicht vor den rotierenden Klingen der rigorosen Rasenroboter. Daher solltest du deine Mähroboter zu Zeiten einsetzen, zu denen Igel in der Regel nicht durch den Garten schlendern, wie Vormittags und Nachmittags.

Mähroboter Test - Worx Lawn Mower

Lässt man seinen Mähroboter bei Nacht arbeiten, stellt dieser oft eine Gefahr für Igel da.

Auch Insekten wie Bienen und Schmetterlinge, die sich im Grün des Rasens aufhalten, werden von den Rasenrobotern nicht als Hindernisse erkannt und samt Gras und Blumen zerkleinert. Um die Insekten von der Rasenfläche weg und zu einem sicheren Ort zu locken, kannst du eine Ecke mit Wildblumen in deinem Garten einrichten, die vom Mähroboter nicht bearbeitet wird. So bietest du den Insekten eine Nahrungsquelle und einen geschützten Rückzugsort. Wenn du zusätzlich Rücksicht auf Bienen und andere Insekten nehmen willst, solltest du mit dem Mähen des Rasens warten, bis die zu mähende Wiese geblüht hat und sich die Insekten bereits ausreichend mit Nährstoffen versorgen konnten.

Fährt mein Rasenroboter über auch über meine Blumenbeete?

Dadurch, dass du Blumenbeete durch den Begrenzungsdraht aus dem Einsatzbereich des Mähroboters ausklammern kannst, stellen die Rasenroboter keine Gefahr für deine Blumenpracht im Garten dar.

Werden kleinere Objekte vom Mähroboter überfahren?

Kleinere Tannenzapfen, Äste und ähnliches werden vom Rasenmäherroboter in der Regel ganz einfach überfahren und ebenfalls zerkleinert. So verhält es sich auch mit Fallobst wie Äpfeln und Birnen. Wenn dein Rasenroboter über einen Apfel fahren sollte, solltest du das Gerät jedoch von Rückständen des zerkleinerten Obsts befreien. Bedenke in jedem Fall, dass sich jeder überfahrene Gegenstand negativ auf die Schärfe der Klingen auswirkt: Fährt dein Mähroboter regelmäßig über Gehölz oder andere Objekte, nutzen sich die Schneidemesser schneller ab und werden stumpf. Daher solltest du störende Gegenstände im zu mähenden Bereich vor dem Einsatz deines Mähroboters entfernen.

Mähroboter Test - Tannenzapfen

Tannenzapfen oder Fallobst können problemlos zerkleinert werden. Jedoch beeinträchtigen sie auch die Langlebigkeit und Schärfe der Klingen.

Wie regelmäßig müssen die Klingen meines Mähroboters ausgetauscht werden?

Da die Mähroboter in kurzen Intervallen und häufig zur Tat schreiten, nutzen sich die Klingen der Gartengeräte schneller ab, als bei handbetriebenen Rasenmähern, die man seltener einsetzt. Wenn du feststellst, dass dein Mähroboter statt eines sauberen Schnittbildes ausgefarnste Grashame zurücklässt, wird es Zeit, die alten Schneidemesser durch neuere Klingen auszutauschen. Das ist in der Regel nach zwei bis drei Monaten nötig. Neue Messer kannst du aber ganz problemlos bei deinem Gartenfachhändler erwerben.

Kann mein Rasenmäherroboter auch bei Regen arbeiten?

Manche, aber bei weitem nicht alle Modelle, sind regenfest, sodass sie auch bei schlechten Wetterbedingungen arbeiten können, ohne Schäden an der Technik davon zu tragen. Es gibt aber auch Modelle, bei denen du einstellen kannst, dass der Mähroboter bei Regen nicht zur Ladestation zurückkehrt und stattdessen seine Mäharbeit wie vorher programmiert durchführt.

Was passiert nach dem Einsatz meines Mähroboters mit dem Schnittgut?

Anders als herkömmliche, größere Rasenmäher haben Mähroboter keinen Fangkorb – das abgetrennte Schnittgut kann also nicht in einem Auffangbehälter gesammelt werden und landet stattdessen als Mulch auf der Rasenfläche. Als Mulch bezeichnet man organisches-pflanzliches Material, dass zum Düngen auf dem Rasen verteilt wird und den Boden mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Das sorgt für ein gutes und gesundes Rasenbild. Wenn du deinen Rasen aber nicht mulchen willst, musst du das Schnittgut nach dem Einsatz deines Mähroboters zusammenrechen und aufsammeln – was lästig ist und Zeit kostet.

Mähroboter Test - Al-Ko im Regen

Nicht alle Mähroboter sind in der Lage auch im Regen zu mähen.

Wie laut sind Rasenmähroboter?

Ein häufiger Streitpunkt in Schrebergartenanlagen ist das Rasenmähen – der eine möchte im Liegestuhl Sonne und Ruhe genießen, der andere schmeißt den Benzinmäher an und fährt laut brummend durch den Garten. Das kann stören. Akkubetriebene Mähroboter bieten da eine Abhilfe – sie sind besonders leise und unterbieten in ihrer Lautstärke sogar noch Elektro- und Akku-Rasenmäher. Die Arbeitslautstärke der meisten Mähroboter liegt weit unter 70 Dezibel.

Zum Vergleich: Benzinrasenmäher weisen in der Regel eine Lautstärke von 90 Dezibel auf, selbst Elektromäher arbeiten mit einem Geräuschpegel von 80 Dezibel. Da schon 10 Dezibel eine Halbierung der gefühlten Lautstärke ausmachen, fällt das Arbeiten mit einem Mähroboter besonders geräuscharm aus.

Darf ich meinen Mähroboter auch nachts den Rasen mähen lassen?

Wie herkömmliche Rasenmäher fallen auch Mähroboter unter die “Geräte- und Maschinenlärmverordnung” (32. BlmSchV), die den zeitlichen Einsatz von Haushalts- und Gartengeräten regelt. Laut dieser Verordnung dürfen Mähroboter in dicht besiedelten Wohngebieten nur tagsüber eingesetzt werden, in weniger dicht besiedelten Arealen dürfen sie wegen ihrer geringen Lautstärke aber auch nachts den Rasen mähen.

Welchen Diebstahlschutz gibt es für meinen Mähroboter?

Da Mähroboter in der Regel recht teuer sind, stellen sie auch eine beliebte Beute für Langfinger dar. Die meisten Modelle kommen aber mit Schutzmaßnahmen daher, um deinen nützlichen Gartenhelfer vor einem Diebstahl zu schützen.

Schutzmaßnahmen im Überblick

Mähroboter Test - Pincode

1. PIN-Code / Installationssperre

Viele Modelle lassen sich nur nach der Eingabe eines PINs benutzen, den nur du wissen solltest. So können Diebe deinen Mähroboter nicht nutzen oder Veränderungen an den Geräte-Einstellungen vornehmen. Das Gerät ist somit im Falle eines Diebstahls unbrauchbar und weniger attraktiv für Diebe.

2. Zeitschloss

Auch das Zeitschloss des Mähroboters funktioniert über eine PIN-Eingabe. Diese muss bei einem Zeitschloss aber in regelmäßigen Abständen erfolgen, um den Rasenroboter nutzen zu können.

3. Alarmsignale

Wenn dein Mähroboter angehoben und von deinem Grundstück entfernt wird, ertönt ein Alarmsignal, dass dich und deine Nachbarn auf den Diebstahl des Gerätes aufmerksam macht – und den Dieb daran hindert, unerkannt zu entkommen.

4. GPS-Tracker

Wenn du einen Mähroboter besitzt, der mit einem GPS-System ausgestattet ist, können die Satelliten das Gerät nicht nur steuern, sondern mittels GPS-Tracker dessen Standort ermitteln. Wenn dein Rasenroboter also gestohlen wurde, lässt sich so ganz einfach der Aufenthaltsort deines Gerätes ermitteln – und gleichzeitig der der Diebe.

5. Ladestation-Kopplung

Dieses System verhindert zwar keinen Diebstahl, macht den Mähroboter aber für Diebe unbrauchbar. Die meisten Geräte sind nämlich nur mit der mitgelieferten Ladestation koppelbar und lassen sich nicht mit einer anderen Ladestation verbinden.

TIPP: Diese Schutzmaßnahmen sind zwar praktisch und erschweren potentiellen Dieben die Entwendung deines Mähroboters, wenn du aber auf Nummer Sicher gehen willst, solltest du deinen Rasenroboter nur auf eingezäunten Grundstücken nutzen, die im Idealfall zudem noch blickgeschützt sind. So kann dein Mähroboter schon im Vorfeld keine Aufmerksamkeit von Dieben erregen.

Wie pflege und warte ich meinen Mähroboter?

Mähroboter fallen wartungsärmer aus als herkömmliche Rasenmäher. Dennoch solltest du deinen Rasenroboter hin und wieder von Schmutz und Rasenrückständen bereinigen. Ansonsten kann es zu Korrosionen an den verbauten Metallteilen der Mechanik kommen. Auch solltest du die Schneidmesser deines Mähroboters regelmäßig auf ihre Schärfe hin überprüfen, damit ein sauberes Schnittbild gewährleistet ist. Solltest du zum Beispiel ausgefranste Grashalme auf deinem Rasen entdecken, solltest du die Klingen deines Mähroboters austauschen. Im Sommer musst du deinen Mähroboter und seine Ladestation vor Hitze schützen, im Winter vor Frost und starker Kälte. Dabei kann eine Garage für deinen Rasenroboter helfen, in dem der Mähroboter wettergeschützt überwintern kann.

Mähroboter Unten

Die Schärfe der Mähroboter Klingen sollte regelmäßig geprüft werden.

Das Begrenzungskabel kann aber auch im Winter in der Rasenfläche verlegt verbleiben, ohne dass es Schaden davonträgt. Um die freiliegenden Enden des Kabels im Winter zu schützen, bieten viele Hersteller sogenannte Winterschutzboxen an, die an den Kabelenden angebracht werden können, um sie vor der Witterung zu schützen.

Mähroboter-Zubehör im Überblick

Für deinen Rasenmäherroboter kannst du eine Vielzahl von Zusatzmaterial erwerben. Wir stellen dir das gängigste Zubehör vor und erklären dir dessen Nutzen:

  1. Zusätzlicher Begrenzungsdraht
  2. Kabelklemmen und Verbindungsstücke
  3. Heringe und Befestigungsklammern
  4. Garagen und Carports
  5. Wandhalterungen
  6. Winterschutzboxen für die Kabelenden
  7. Radbürsten
  8. Wechselcover und Folien
Mähroboter - Zubehör - Garage

Hier siehst du eine typische nicht überdachte Mähroboter Garage.

Welches Zubehör ist für meinen Mähroboter sinnvoll?

Zusätzliches Installationsmaterial: Je nach Größe deines Grundstücks kann das mitgelieferte Installationsmaterial – Begrenzungskabel, Heringe etc. – nicht ausreichen. Zusätzlichen Begrenzungsdraht, Verbindungsstücke und Heringe zum Fixieren des Kabels kannst du aber problemlos nachkaufen.

1. Carport und Garage

Carports und Garagen schützen deinen Mähroboter und die Ladestation vor Witterungseinflüssen. Gerade im WInter stellen sie daher eine guten Ort dar, an dem du deinen Mähroboter wettergeschützt aufbewahren kannst.

2. Wandhalterung

Statt in einer speziellen Garage kannst du deinen Mähroboter natürlich auch im Gartenschuppen lagern. Hier empfiehlt sich das Anbringen einer Wandhalterung, dank der du Rasenroboter und Ladestation platzsparend an der Wand befestigen kannst.

3. Winterschutzboxen

Wenn du deinen Mähroboter und die Ladestation zum Überwintern im Schuppen unterbringst, liegen die Enden des Begrenzungskabels, die ansonsten mit der Ladestation verbunden sind, frei und sind anfällig für Wettereinflüsse. Winterschutzboxen lassen sich dann an den Kabelenden anbringen und schirmen sie so von Wetter und Witterung ab.

4. Radbürsten

Radbürsten lassen sich an deinen Mähroboter montieren und reinigen die Räder des Rasenroboters während des Betriebs. Das sorgt nicht nur dafür, dass du deinen Mähroboter nach dem Einsatz weniger putzen brauchst sondern erhöht auch die Bodenhaftung der Räder.

5. Wechselcover

Manche Hersteller wie Bosch und Husqvarna bieten Wechselcover an, die weniger praktische Zwecke erfüllen, als dein Bedürfnis nach Ästhetik befriedigen: Du kannst deinen Mähroboter so mit verschiedenfarbigen Folien verschönern, auch sind Muster und persönlich gestaltete Foto-Motive möglich. So kannst du deinen Rasenroboter nach deinem Stil und Gusto gestalten.

Mähroboter Test - Ambrogio

Manche Hersteller von Rasenmährobotern bieten auch optisch ansprechen Wechselcover an.

Was für Ersatzteile gibt es für meinen Mähroboter?

Neben dem Zubehör für deinen Rasenroboter, das für die Nutzung deines Mähroboters nicht essentiell ist, kann es sein, dass du wichtige Bestandteile deines Rasenroboters austauschen musst, um ein optimales Arbeiten des Gartenhelfers zu gewährleisten:

1. Ersatzklingen 

2. Ersatzakkus

3. Ersatzräder

Wenn die Schneidemesser deines Mähroboters abgestumpft sind und kein gutes Schnittbild mehr liefern, solltest du die Klingen deines Rasenroboters gegen neue Messer austauschen.

 

Akkus können gerade bei falscher Nutzung oder Lagerung auf Dauer an Lebenszeit und Ladekapazität einbüßen. Dann solltest du dir einen neuen Akku zu legen.

Auch die Räder deines Mähroboters nutzen sich mit der Zeit ab und verlieren an Bodenhaftung. Ein sicheres Fahren des Mähroboters ist dann nicht mehr gegeben und die Räder sollten dringend gewechselt werden.

Beim Kauf von Ersatzteilen solltest du bedenken, dass Markenhersteller eine höhere Modellunterstützung ihrer Ersatzteile anbieten als dies bei Discountern der Fall ist.

Brauche ich für meinen Mähroboter eine Versicherung? 

Wenn sich Schäden an deinem Mähroboter auch nicht mehr mit Ersatzteilen korrigieren lassen und dein Gerät trotz aller Schutzfunktionen kaputt gehen sollte, ist es gut zu wissen, ob dir deine Versicherung im Schadensfall zur Seite steht. Bevor du eine Extra-Versicherung für deinen Mähroboter abschließt, solltest du dich also bei deinem Versicherungs-Anbieter erkundigen, ob dein Mähroboter gegebenenfalls bereits von deiner Hausratversicherung abgedeckt wird. Eine Versicherung speziell für deinen Mähroboter ist im Grunde aber nicht nötig: Die Modelle namhafter Hersteller sind in der Regel gut genug gegen Schäden und Diebstahl geschützt, um auf eine Versicherung verzichten zu können.

Mähroboter App

Manche Versicherungen decken deinen Mähroboter automatisch mit ab.

Lassen sich Mähroboter per App oder Spracherkennung steuern?

Viele Mähroboter-Modelle lassen sich über WLAN oder Bluetooth mit deinem Tablet oder Smartphone verbinden und sich durch eine App auch aus der Ferne steuern und kontrollieren. Das wird durch das “Global System for Mobile Communications” (GSM) möglich macht. Die meisten dieser Modelle unterstützen eine App-Steuerung mit den Betriebssystemen iOS (Apple) und Android (Samsung). Vor dem Kauf solltest du aber überprüfen, ob sich dein Rasenroboter mit deinem Betriebssystem koppeln lässt.

So kannst du Mähpläne bequem auf dem Handy erstellen und den Arbeitsfortschritt deines Mähroboters abrufen. Vereinzelt lassen sich Rasenroboter, etwa von den Herstellern GARDENA und Husqvarna, auch per Spracherkennung konfigurieren und steuern: So lassen sich Befehle zum Start, Stop und Parken an den Mähroboter weitergeben und eine Statusaktualisierung abrufen. Dabei werden verschiedene Sprachassistenten unterstützt: Alexa (Amazon), Siri (Apple), Bixby (Samsung) und Cortana (Microsoft).

Was werden Mähroboter in der Zukunft leisten können?

Mähroboter werden stetig weiterentwickelt und perfektioniert. Zukünftig werden sich immer mehr Modelle per Sprachsteuerung nutzen und mit einem “smart home”-System verbinden lassen. Der Hersteller GARDENA etwa bietet bereits ein “smart system” an, das neben Mährobotern auch andere elektronische Gartengeräte einschließt. Dieses vollautomatische Ökosystem sorgt so etwa für eine Bewässerung deines Gartens per Rasensprenger und garantiert durch abgestimmte Arbeitsabläufe deiner Gartengeräte eine regelmäßige und vollumfassende Rasenpflege.

Mähroboter Vergleichstabelle:

Modell

Bosch Roboter Rasenmäher Indego S+ 350

Husqvarna Automower 310

Al-Ko Robolinho 500 E

Worx Landroid M WR143E Mähroboter

Gardena smart SILENO city Set 500

Gardena Mähroboter R40Li

Gardena Sileno Mähroboter

Bosch Roboter Rasenmäher Indego 350

Yard Force Mähroboter COMPACT 280R

YardForce SA600H Mähroboter

Schnittbreite und Schnitthöhe19 cm / 3 bis 5 cm24 cm / 2 bis 6 cm20 cm / 2,5 bis 5,5 cm18 cm / 3 bis 6 cm16 cm / 2 bis 5 cm17 cm / 2 bis 5 cmk.A. / 2 bis 6 cm19 cm / k.A.16 cm / 2 bis 5,5 cm18 cm / 2 bis 6 cm
Max. Rasenflächebis 350 m²bis 1000 m²bis 500 m²1000 m²500 m²400 m²bis 1000 m²bis 350 m²bis 300 m²bis 600 m²
Gewicht7,6 kg13,2 kg7,6 kg9,5 kg7,2 kg7,4 kg9,6 kg7,6 kg15,1 kg8,5 kg
LadezeitKeine Angaben60 Minuten50 Minuten90 Minuten60 Minuten50 Minuten60 MinutenKeine Angaben80 Minuten60 Minuten
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