Blutdruckmessgeräte Test – Die 10 besten Geräte für Oberam- & Handgelenkmessungen

Bluthochdruck gehört in Deutschland, wie auch im Rest der Welt, zu einer der am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten. Das liegt unter anderem daran, dass Bluthochdruck, auch arterielle Hypertonie genannt, nicht immer gleich erkannt wird. Die Symptome des Bluthochdrucks decken sich zum Teil nämlich mit denen anderer Erkrankungen. Daher ist es umso wichtiger, seinen Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren. Dafür muss man jedoch nicht jedes Mal zum Arzt gehen: Inzwischen bieten viele Hersteller auch Blutdruckgeräte für die Selbstmessung zuhause an. Wir haben für dich einige dieser Blutdruckmessgeräte getestet und erklären dir nachfolgend, mit welchem Gerät du die genauesten Messergebnisse erhältst.
Blutdruckmessgeräte Test
Rangliste: Die besten Blutdruckmessgeräte mit Testergebnis
  • Platz 1 „Sehr gut“: Omron M500 intelli IT – Unser Testsieger
  • Platz 2 „Sehr gut“: Omron X7 Smart – Ideal für technikaffine Senioren
  • Platz 3 „Gut“: Beurer BM 85  Beleuchtetes Display und viele Speicherplätze
  • Platz 4 „Gut“: Omron EVOLV Schickes Design, platzsparend und einfach in der Handhabung
  • Platz 5 „Gut“: Boso medicus X Preis-Leistungs-Sieger mit besonders einfacher Bedienung
  • Platz 6 „Befriedigend“: Beurer BM 58 
  • Platz 7 „Befriedigend“: Omron RS7 intelli IT
  • Platz 8 „Befriedigend“: Boso medistar+
  • Platz 9 „Befriedigend“: Sanitas SBM 37
  • Platz 10 „Genügend“: Medisana BU 530 connect

Vergleichstabelle: Blutdruckmessgeräte

Sieger

Preistipp

Modell

Omron M500 intelli IT

Omron X7 Smart

Beurer BM 85

Omron EVOLV

Boso medicus X

Beurer BM 58

OMRON RS7 Intelli IT

boso medistar+

Sanitas SBM 37

Medisana BU 530 connect

BesonderheitenIntelli Wrap Manschette, Große Tasten, Viele Anzeigemöglichkeiten am Gerät, Tolle App, Ideal für technikaffine SeniorenIntelli Wrap Manschette, Große Tasten, Viele Anzeigemöglichkeiten am Gerät, Tolle App, Ideal für technikaffine SeniorenBeleuchtetes Display, Viele SpeicherplätzeIntelli Wrap Manschette, Platzsparend, Einfache Bedienung und schickes DesignBestes Preis-Leistungs-Verhältnis, Besonders einfache BedienungSchickes Design und Bedienung per beleuchtetem TouchscreenHandgelengerät mit großem Funktionsumfang und genauen MessergebnissenBesonders günstiges Gerät für Messung am HandgelenkGünstiges Gerät mit App Unterstützung
Messung anOberarmOberarmOberarmOberarmOberarmOberarmHandgelenkHandgelenkOberarmOberarm
Mit App / SoftwareJaJaJaJaNeinJaJaNeinJaJa
ManschettensitzkontrolleJaJaNeinJaNeinNeinJaNeinNeinNein
Warnung bei Herzrhythmusstörungen / AFibJaJaJaJaJaJaNeinJaJaJa
Manschettengröße22 - 42 cm22 - 42 cm22 - 42 cm22 - 42 cm22 - 32 cm (XL Manschette optional)22 - 30 cm------22 - 36 cm22 - 36 cm
Speicherplätze2 x 1002 x 1002 x 60---302 x 60---902 x 602 x 120
Testergebnis
Bewertung97,5Sehr gut
Bewertung95Sehr gut
Bewertung87,5Gut
Bewertung87,5Gut
Bewertung87,5Gut
Bewertung85Befriedigend
Bewertung85Befriedigend
Bewertung77,5Befriedigend
Bewertung75Befriedigend
Bewertung72,5Genügend
weitere Angebote

Blutdruckmessgeräte Test – Meine Empfehlungen

Hier findest du 4 Modelle die ich persönlich empfehlen kann. Im jeweiligen Testbericht findest du genauere Infos zu den Vor- und Nachteilen der einzelnen Modelle.

Unser Testsieger – Omron M500 Intelli IT

Zum Testbericht
  • Intelli Wrap Manschette
  • Große Tasten
  • Viele Anzeigemöglichkeiten am Gerät
  • Tolle App
  • Ideal für technikaffine Senioren

Bei dem Omron M500 intelli IT handelt es sich um ein hoch professionelles Gerät für die vollautomatische Blutdruckmessung am Oberarm: Die Messgenauigkeit des M500 ist sehr hoch und auch bei mehreren aufeinander folgenden Messungen weichen die Ergebnisse maximal zu 10 Prozent voneinander ab.

Die bemerkenswerte Genauigkeit und die hohe Wiederholbarkeit der Messergebnisse hat auch die Deutsche Hochdruckliga überzeugt, die das M500 mit ihrem Prüfsiegel auszeichnete. Der Funktionsumfang dieses Modells lässt ebenfalls keine Wünsche offen:

App-Unterstützung, Intelli Wrap Technologie, Benutzerwechsel, Batteriestandsanzeige und Arrhythmie-Erkennung machen das M500 zu einem smarten Allrounder, der die Blutdruckmessung sehr angenehm macht. Auch eine hochwertige Aufbewahrungstasche ist im Lieferumfang vorhanden.

Die Besonderheit des Omron-Gerätes aber liegt in seiner Möglichkeit, eine separate Kontrolle des Herzrhythmus durchzuführen, so dass es dich auf eventuell vorliegendes Vorhofflimmern des Herzens durch eine Messung an der Armarterie hinweisen kann.

Besonders positiv ist uns aber auch die Verarbeitungsqualität aufgefallen, die das Gesamtbild des Omron M500 intelli IT abrundet. Aus diesen Gründen sprechen wir für dieses smarte Oberarm-Blutdruckmessgerät aus dem Hause Omron eine klare Kaufempfehlung aus!

Schickes Design, platzsparend und einfach in der Handhabung – Omron EVOLV

Zum Testbericht
  • Intelli Wrap Manschette
  • Platzsparend
  • Einfache Bedienung und schickes Design

Die Besonderheit des Omron EVOLV liegt in seiner All-In-One Bauart, durch die das Messgerät und die Manschette direkt miteinander verbunden sind. Diese Bauart macht das Gerät sehr handlich und platzsparend und auch die einhändige Selbstmessung wird durch die innovative Konzipierung erheblich vereinfacht. Zudem ist auch die Geräteeinrichtung und Bedienung sehr benutzerfreundlich gehalten:

So verfügt das Omron EVOLV lediglich über zwei Bedientasten zum Ein- und Ausschalten sowie zum Verbinden mit der Omron connect App. Das moderne Design dieses Modells ist schlicht aber dennoch edel und macht einen sehr hochwertigen Eindruck.

Gleiches gillt auch für die bereits im Lieferumfang enthaltene Aufbewahrungstasche. Von dem gut beleuchteten LCD-Display lassen sich alle Messergebnisse sehr einfach ablesen und darüber hinaus ist es aus jedem Blickwinkel gut zu erkennen.

Auch die Omron connect App ist sehr übersichtlich gestaltet. Aus diesen Gründen würden wir das Omron EVOLV allen Menschen empfehlen, die ein schönes Design zu schätzen wissen und gerne Apps auf ihrem Smartphone nutzen. Leuten hingegen, die weniger app- und technikaffin sind, würden wir jedoch eher ein klassischeres Blutdruckmessgerät ans Herz legen.

Preis-Leistungs-Sieger mit besonders einfacher Bedienung – Boso Medicus X

Zum Testbericht
  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Besonders einfache Bedienung

Das Boso medicus X ist ein sehr schlichtes Blutdruckgerät, dessen unscheinbares Design aber nicht über seine hohe Messgenauigkeit hinwegtäuschen sollte. Dadurch, dass das Gerät nur über einen Knopf zur Bedienung verfügt, fällt die Blutdruckmessung mit dem Boso medicus X sehr einfach und unkompliziert aus: Alle notwendigen Schritte erklären sich quasi von selbst und setzen kein technisches Know-How voraus.

Durch seine Einfachheit eignet sich dieses Modell von Boso auch perfekt für ältere Menschen, die sich nicht erst mit einem komplizierten Smart-Gerät auseinandersetzen wollen:

Standardmanschette anlegen, Startknopf drücken und fertig ist die Blutdruckmessung – noch nie war die Gesundheitskontrolle zuhause einfacher. Allerdings verzichtet das Boso medicus X auf eine App-Unterstützung für das Smartphone.

Da diese für eine professionelle Blutdruckmessung jedoch nicht zwingend notwendig ist, muss das nicht unbedingt ein Minuspunkt sein. Wer ein Gerät ohne viel Schnickschnack sucht und auf eine Verbindung mit dem Smartphone verzichten kann, der kann beim Boso medicus X bedenkenlos zuschlagen.

Beleuchtetes Display und viele Speicherplätze – Beurer BM 85

Zum Testbericht
  • Beleuchtetes Display
  • Viele Speicherplätze

Bei dem Beurer BM 85 handelt es sich um ein gutes und solides Blutdruckgerät für die Selbstmessung am Oberarm. Als besonders positiv haben wir die hohe Speicherkapazität des Gerätes empfunden, die die parallele Nutzung durch zwei Personen mit jeweils 60 Speicherplätzen ermöglicht.

Ebenso lobenswert ist die gute Beleuchtung des LCD-Bildschirm und die Möglichkeit, das Beurer BM 85 sowohl mit dem Smartphone als auch mit dem Computer verbinden und synchronisieren zu können.

Die Standardmanschette des Blutdruck-Computers konnte uns allerdings nicht zu hundert Prozent überzeugen: In Sachen Manschette haben Omron Modelle wie das M500 intelli IT in unserem Praxistest auf jeden Fall besser abgeschnitten.

Der Manschettenhalter auf der Rückseite des Gerätes mag ein nett gemeintes Gadget sein, ist aber unserer Meinung nach nicht wirklich notwendig. Nichtsdestotrotz ist das BM Beurer 85 ein Blutdruckgerät, das wir ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen könne: Besonders geeignet ist es für Paare und für Leute, die Daten gerne auf dem Smartphone oder dem PC archivieren und auswerten.

Blutdruckmessgeräte FAQs – Die häufigsten Fragen

Welche Blutdruckmessgeräte sind die besten?

Es existieren zwei Arten von Blutdruckmessgeräten: Bei den einen wird die Schalenmanschette am Oberarm angebracht, bei der anderen am Handgelenk. Prinzipiell lässt sich sagen, dass Geräte für den Oberarm zwar häufig besser sind, was die Messgenauigkeit angeht, in der Bedienung aber durchaus etwas unhandlich sein können. Handgelenkmessgeräte sind hier einfacher zu handhaben. Beiden Varianten ist jedoch gemein, dass sie ganz praktisch per Knopfdruck bedient werden können und die gemessenen Blutdruckwerte digital anzeigen. Bevor du dich für eine der beiden Gerätearten entscheidest, kannst du dich mit deinem Arzt darüber beraten, welches Modell für dich am geeignetsten wäre.

Was sind die Vor- und Nachteile von Handgelenkmessgeräten?
Vorteile Nachteile
Handlicher und leichter zu bedienen Das Handgelenk muss auf Herzhöhe  gehalten werden
Zumeist günstiger als Oberarmgeräte Anfälliger für Störungen und Messfehler
Gut für unterwegs geeignet In der Regel nicht so messgenau wie Geräte für den Oberarm. Gute Modelle können jedoch genauso akkurate Messergebnisse liefern.
Was sind die Vor- und Nachteile von Oberarmgeräten?
Vorteile Nachteile
Zumeist eine höhere Messgenauigkeit Häufig teurer als Handgelenkmessgeräte
Die Messmanschette befindet sich immer auf Herzhöhe Unhandlicher und etwas schwieriger zu bedienen
Nicht so störanfällig wie Handgelenkmessgeräte Größer und deshalb nicht so gut zu transportieren
Gibt es Messunterschiede zwischen Messungen an Oberarm und Handgelenk?
Wenn du bei der Nutzung deines Blutdruckgeräts Anwendungsfehler vermeidest, lassen sich Unterschiede zwischen Messungen am Oberarm und am Handgelenk relativ gut vermeiden – ausgeschlossen sind sie aber nicht. Du solltest unbedingt darauf achten, dass sich bei einer Handgelenkmessung das Handgelenk auf Herzhöhe befindet. Ansonsten würden nämlich Messfehler entstehen. So kann der Blutdruck ca. 7 bis 8 mmHg höher ausfallen, wenn eine Höhendifferenz zum Herzen besteht, wobei 1,5 cm ungefähr 1 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) entsprechen.
Was zeigen Blutdruckmessgeräte an?
Je nach Funktionsumfang eines Blutdruckmessgerätes kann es dir verschiedene Informationen anzeigen. Die gängigen Features sind dabei:

  1. Pulsmessung: Sowohl Blutdruckmessgeräte für den Oberarm als auch solche für das Handgelenk sind dazu in der Lage, eine Pulsmessung durchzuführen. Damit du hier möglichst genaue Ergebnisse erhältst, solltest du vor dem Messvorgang einige Minuten ruhig sitzen.
  2. Herzrhythmusstörung: Manche Blutdruckmessgeräte können auch eine vorliegende Herzrhythmusstörung, eine sogenannte Arrhythmie, erkennen. Sollte bei dir eine Abweichung in der Herzfrequenz vorliegen, wirst du darauf dann durch ein Signal – etwa auf dem Display deines Blutdruckmessgerätes – hingewiesen.
  3. Datum und Uhrzeit: Es gibt Blutdruckmessgeräte, die dir nicht nur das aktuelle Datum und die Uhrzeit anzeigen, sondern auch deine Messergebnisse entsprechend abspeichern. So hast du den zeitlichen Verlauf deiner Blutdruckwerte stets im Blick und musst diesen nicht separat in einem Blutdrucktagebuch oder einem Blutdruckpass festhalten. Die Speicherkapazität der Blutdruckmessgeräte schwankt dabei jedoch stark. Gute Geräte können deine Blutdruckwerte jedoch für einen Zeitraum von bis zu 180 Tagen speichern und archivieren.
  4. WHO-Ampelsystem: Bei guten Blutdruckmessgeräten werden die Ergebnisse nicht nur in Form von Zahlen dargestellt, sondern auch in einer Farbskala, ähnlich einer Ampelanzeige, präsentiert: Der grüne Abschnitt dieser Skala repräsentiert dabei den Blutdruck-Normalbereich. Sind deine Blutdruckwerte jedoch zu hoch, so werden sie im roten Abschnitt der Ampelanzeige bzw. der Farbskala verortet.
Was misst ein Blutdruckmessgerät?
Ein Blutdruckmessgerät misst den Druck, mit dem das Blut vom Herzen durch die Blutgefäße deines Körpers gepumpt wird. Dabei erfasst das Gerät die Schwingungen des pulsierenden Blutes und bestimmt aus deren Anzahl den Blutdruck. Dieses Verfahren wird auch als oszillometrische Blutdruckkontrolle bezeichnet. Das Blut wird durch den Körper transportiert, indem sich das Herz kontrahiert, also zusammenzieht. Hat sich der Herzmuskel bis zum Maximum zusammengezogen, ist der höchste Wert des Blutdrucks erreicht. Diesen Höchstwert bezeichnet man auch als oberen oder systolischen Blutdruck. Nach der maximalen Kontraktion des Herzens entspannt sich dieses wieder und erschlafft. In diesem Moment wird kein Blut mehr durch den Körper gepumpt. Dementsprechend sinkt auch der Blutdruck nun wieder ab, bis er sein Minimum erreicht hat. Diesen Minimalwert nennt man den unteren oder diastolischen Blutdruck.
Wann ist mein Blutdruck zu hoch?
Der Blutdruck setzt sich aus dem oberen, systolischen Blutdruck und dem unteren, diastolischen Blutdruck zusammen. Ein Blutdruck von ca. 120/80 mmHg (Sprich 120 zu 80 Millimeter Quecksilbersäule) entspricht dabei dem durchschnittlichen Normalwert. Eine arterielle Hypertonie, also Blutdruckhochdruck, ist dann gegeben, wenn die Messergebnisse jeweils 20 mmHg über diesen Normalwerten liegen. Dabei können entweder beide Werte oder nur einer von ihnen erhöht sein. Ist nur ein Wert erhöht, so spricht man von einer isolierten systolischen bzw. isolierten diastolischen Hypertonie. Sollten beide Werte sehr stark auseinander liegen, dann kann das zudem ein Hinweis auf weitere Erkrankungen des Herzens sein.
Blutdruckwerte im Überblick
Grad  systolischer Wert (mmHg) diastolischer Wert (mmHg)
Niedrig  105-119 65-79
Optimal 120  80
Normal 120-129 80-84 
Hochnormal 130-139 85-89
Hypertonie Grad 1 140-159 90-99
Hypertonie Grad 2 160-180 100-1120
Hypertonie Grad 3 >180 120

Mehr zu den einzelnen Graden der Blutdruckwerte erfährst du in unserem Artikel Blutdruck Normalwerte.

Wie zuverlässig sind Blutdruckmessgeräte?
Wie genau die Ergebnisse deiner Blutdruckmessung ausfallen, ist nicht nur von dem verwendeten Blutdruckmessgerät abhängig. Auch die korrekte Anwendung spielt dabei eine wichtige Rolle. Prinzipiell kann man aber sagen, dass teurere Modelle zumeist auch akkurater in der Messung sind als günstigere Blutdruckgeräte. Daher empfiehlt es sich, beim Kauf eines Blutdruckmessgerätes nicht am falschen Ende zu sparen. Aber auch die Blutdruckmessung mit hochwertigen Geräten ist nicht so akkurat, wie es der Messvorgang beim Arzt ist. Die Blutdruckselbstmessung zuhause sollte daher niemals die ärztliche Behandlung und Beratung ersetzen.
Wie messe ich den Blutdruck richtig?

Je nach Blutdruckmessgerät kann der Messvorgang am Oberarm oder am Handgelenk durchgeführt werden um zuverlässige Blutdruckmesswerte zu erhalten. Bei beiden Methoden ist die Position der Messmanschette entscheidend um auch bei einer Mehrfachmessung keine all zu großen Messunterschiede bzw. Blutdruckangaben zu erhalten: Die  Universalmanschette sollte sich bei Oberarmmessgeräten immer auf Herzhöhe befinden. Bei Oberarmmanschetten ist dies in der Regel ohnehin der Fall, bei Blutdruckmanschetten für das Handgelenk aber logischer Weise nicht. Dann gilt es, den Arm so zu halten, dass sich Handgelenk und Manschette auf der Höhe des Herzens befinden. Hältst du das Handgelenk jedoch höher als dein Herz, dann wird dir der Blutdruck zu niedrig angezeigt. Befindet sich die Messmanschette jedoch unterhalb des Herzens, dann wird der Blutdruck andersherum zu hoch gemessen. Zudem solltest du für die Selbstmessung ein hochwertiges Blutdruckmessgerät verwenden um genaue Messwerte zu erhalten. Unser Test, aber auch die Empfehlungen von ÖKO-Test, der Deutschen Hochdruckliga und der Stiftung Warentest, können dir bei der Kaufentscheidung helfen. Mehr Informationen dazu, wie du den Blutdruck richtig misst, findest du in diesem Artikel Blutdruck richtig messen..

Wann sollte ich meinen Blutdruck messen?

Da der Blutdruck eines Menschen durch verschiedene Faktoren wie Aufregung und körperliche Betätigung beeinflusst wird, verändert sich der Blutdruckverlauf im Laufe des Tages immer wieder. In der Regel ist er dabei nach dem Aufstehen am Morgen oder nach einem Mittagsschlaf am höchsten. Bei einem erhöhten Hypertonie-Risiko für deine Gesundheit solltest du deinen Blutdruck in Absprache mit einem Arzt daher immer morgens nach dem Schlafen messen, um die Höchstwerte zu erfassen. Willst du dir aber lediglich einen generellen Überblick über deinen Blutdruckverlauf verschaffen, solltest du deinen Blutdruck an aufeinanderfolgenden Tagen zu verschiedenen Zeitpunkten messen. Aus diesen Werten kannst du dann den Mittelwert deines Blutdrucks ableiten. Allerdings solltest du ein paar Dinge bei der Wahl des richtigen Zeitpunktes beachten. Was genau, das erklären wir dir im Artikel Blutdruck richtig messen..

Ist es möglich, dass mehrere Personen ein Blutdruckgerät benutzen?

Grundsätzlich ist es möglich, dass sich mehrere Personen ein Blutdruckmessgerät teilen. Dafür ist es jedoch wichtig, dass die Messmanschette allen Personen passt und auch die Geräteart für alle Beteiligten geeignet ist. Für alte Menschen oder Raucher sind Handgelenkmessgeräte zum Beispiel eher nicht geeignet. Sie sollten Blutdruckmessungen stets am Oberarm durchführen.

Der Grund dafür ist, dass bei Rauchern und alten Menschen die Blutgefäße durch Ablagerungen verengt werden und/oder verhärten können. Davon sind dann vor allem die Arterien im Handgelenk betroffen, da diese weiter vom Herzen entfernt sind. So lassen sich am Handgelenk in diesem Fall keine aussagekräftigen Messungen mehr vornehmen. Auch Diabetiker sollten für die Blutdruckkontrolle Oberarmmanschetten verwenden, da die Blutgefäße im Handgelenk auf Grund der Diabetes eher verkalken oder löchrig werden.

Sollten sich mehrere Nutzer ein Blutdruckmessgerät teilen, sollte zudem darauf geachtet werden, dass das Gerät über einen Benutzerwechsel oder zumindest eine Gastfunktion verfügt, sodass die Messergebnisse der einzelnen Personen separat gespeichert werden können.

Besitzt das jeweilige Gerät keinen Benutzerwechsel, sollten alle Personen, die sich das Gerät teilen, einen persönlichen Blutdruckpass oder ein Blutdrucktagebuch führen, in dem sie ihre Messergebnisse und Blutdruckwerte chronologisch geordnet notieren.

Was sind die Symptome von Bluthochdruck?
Bluthochdruck wird häufig nicht rechtzeitig erkannt. Dabei gibt es eine ganze Reihe an Symptomen, die auf das Bestehen einer arteriellen Hypertonie hinweisen können. Diese Symptome aber treten auch bei anderen Erkrankungen auf und werden daher nicht immer gleich mit Bluthochdruck in Verbindung gebracht. Daher solltest du deinen Blutdruck regelmäßig messen und kontrollieren. Symptome für Bluthochdruck können sein:

  • Schwindelgefühl und Ohrensausen
  • Kurzatmigkeit
  • Kopfschmerzen, die vor allem morgens und abends auftreten
  • Herzrasen
  • Druck- und Engegefühl in der Herzgegend
  • Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen
  • Erektionsstörung
  • Sehstörung
  • Nasenbluten
  • Gesichtsröte
  • Nervosität
  • Gereiztheit
  • Konzentrationsprobleme
Sollte man Kindern und Jugendlichen den Blutdruck mit oszillometrischen bzw. vollautomatischen Blutdruckmessgeräten messen?
Hier lautet die Antwort: Nein. Bei Kindern und Jugendlichen ist das Oberarmgewebe noch nicht voll ausgebildet. Deshalb sollte man ihren Blutdruck nicht mit oszillometrischen Blutdruckgeräten messen, die die Schwingungen des pulsierenden Blutes erfassen und daraus den Blutdruck ermitteln. Stattdessen sollte der Blutdruck von Kindern und Jugendlichen mit Stethoskopgeräten gemessen werden, wie sie etwa auch Ärzte verwenden. Bei dieser Methode wird der Blutdruck auf Grundlage der Töne des Blutflusses bestimmt, die der Arzt mit Hilfe des Stethoskops abhören kann.

Kaufberatung – Darauf kommt es bei Blutdruckmessgeräten an

Wenn du dir ein Blutdruckgerät zur Blutdruckselbstmessung zulegen willst, solltest du vor dem Kauf ein paar wichtige Punkte berücksichtigen. Nachfolgend erklären wir dir, worauf du bei einem Blutdruckmessgerät achten solltest, um möglichst genaue Messergebnisse zu erhalten.

Manschettengröße

Für eine hohe Messgenauigkeit ist es extrem wichtig, dass die Manschette deines Blutdruckmessgerätes um deinen Oberarm bzw. dein Handgelenk passt – ansonsten kommt es nämlich zu Messfehlern. Die meisten Hersteller geben die minimale und maximale Manschettengröße in der Produktbeschreibung ihrer Blutdruckmessgeräte an.

Manchen Messgeräten liegen sogar zwei Manschetten in verschiedenen Größen bei, sodass man je nach Armumfang eine kleine Auswahl hat. Im Idealfall solltest du vor dem Kauf eines Blutdruckmessgerätes aber den Umfang deines Handgelenks bzw. deinen Armumfang ermitteln.

Praktischer Weise existieren auch Blutdruckmanschetten in speziellen Größen, etwa wenn du besonders schmale Handgelenke haben solltest. Alternativ kannst du die einzelnen Geräte beim Fachhändler vor dem Kauf aber auch testen und eine Manschettensitzkontrolle durchführen, sodass du ein für dich passendes Gerät mit einer guten Manschettengröße finden kannst. Einige Geräte prüfen auch ob die Manschette richtig angelegt wurde und signalisieren dies über eine Haltungsanzeige.

Display und Anzeige

Du solltest darauf achten, dass der Display deines Blutdruckmessgerätes gut ablesbar und blickwinkelstabil ist und die Ziffern nicht etwa zu klein dargestellt werden.

Die meisten Modelle zeigen dir dabei ausschließlich die gemessen Blutdruckwerte an, ohne sie für dich in einen erklärenden Kontext zu setzen. Das mag dann ausreichen, wenn du die Ergebnisse regelmäßig mit einem Arzt besprichst.

Es schadet aber nicht, ein Blutdruckgerät zu kaufen, dass die Messergebnisse etwa zusätzlich in einer Farbskala oder einer Ampelanzeige bzw. Anzeigenleiste visualisiert:

Sind deine Blutdruckwerte gut, liegen sie im grünen Bereich, ist dein Blutdruck erhöht, dann werden dir deine Messwerte im roten Bereich der Skala angezeigt. Das kann dir dabei helfen, die Ergebnisse deiner Blutdruckmessung besser einzuordnen.

Gerätespeicher für Messergebnisse

Gute Blutdruckmessgeräte verfügen über eine interne Speicherfunktion, dank derer du deine Messergebnisse archivieren und später erneut einsehen kannst. Viele Modelle bieten dir die Möglichkeit, ca. 30 Messergebnisse zu speichern. Das kann aber manchmal nicht ganz ausreichend sein; gerade dann, wenn du deinen Blutdruck sehr regelmäßig misst. In diesem Fall solltest du dich für ein Messgerät mit einem größeren internen Speicher entscheiden:

Spitzenmodelle wie etwa das Medisana BU 535 können über 100 Messergebnisse speichern und aus ihnen Mittel- und Durchschnittswerte errechnen. Sollten mit deinem Blutdruckmessgerät mehrere Personen Messungen durchführen, dann empfiehlt sich ein Gerät mit einer Benutzerwechsel-Funktion. Falls du deine Messergebnisse aber auch noch nach einem Jahr oder länger einsehen möchtest, empfiehlt sich das analoge Führen eines Blutdruckpasses oder eines Blutdrucktagebuches, in die du deine Messergebnisse eintragen kannst.

Blutdruckmessgeräte Test - Omron
Trotz eigener Messungen sollte der Bltdruck regelmäßig von einem Arzt überprüft werden.
Blutdruckmessgeräte Test - Manschette
Manchen Messgeräten liegen sogar zwei Manschetten in verschiedenen Größen bei, sodass man je nach Armumfang eine kleine Auswahl hat.
Blutdruckmessgeräte Test - Display
Die meisten Modelle zeigen dir ausschließlich die gemessen Blutdruckwerte an, ohne sie für dich in einen erklärenden Kontext zu setzen.
Blutdruckmessgeräte Test - Boso
Viele Modelle bieten dir die Möglichkeit, ca. 30 Messergebnisse zu speichern.

Akkulaufzeit und -leistung

Die meisten Blutdruckmessgeräte benötigen zur Stromversorgung austauschbare AA- oder AAA-Batterien, lassen sich aber auch mit entsprechenden Akkus betreiben. Vor allem dann, wenn du dein Blutdruckmessgerät auch häufig unterwegs benutzt, solltest du auf eine lange Laufzeit der Batterien oder Akkus achten.

Leider geben die wenigsten Hersteller an, wie hoch der Stromverbrauch ihrer Messgeräte ist. So lässt sich nicht viel zu den einzelnen Akkulaufzeiten sagen. Im Zweifelsfall solltest du daher immer Ersatzbatterien mit dir führen, wenn du auch unterwegs Blutdruckmessungen durchführen willst. So bist du stets auf der sicheren Seite.

Features und Datenschutz

Mittlerweile weisen viele Blutdruckgeräte eine App-Unterstützung zur Funkverbindung mit deinem Smartphone oder Tablet zu Messdatenübertragung auf. Wie immer, wenn personenbezogene Daten über Funk versendet werden, sollte man hierbei jedoch vorsichtig sein: Es ist nicht immer ganz transparent, was mit deinen persönlichen Daten geschieht und wo sie letzten Endes gespeichert werden.

Da es sich bei deinen Blutdruckwerten um mitunter sensible Informationen handelt, solltest du daher auf eine entsprechende App-Nutzung zur Messdatenübertragung verzichten, wenn du dabei kein gutes Gefühl hast. Wirklich notwendig ist die Nutzung einer solchen App ohnehin nicht:

Deine Messergebnisse werden schließlich entweder im internen Speicher der Messgeräte archiviert oder von dir handschriftlich in einem Blutdruckpass oder einem Blutdrucktagebuch festgehalten.

Was kosten Blutdruckmessgeräte?

Die Preise von Blutdruckmessgeräten können sehr unterschiedlich ausfallen. So gibt es Geräte, die bereits für 20 Euro erhältlich sind, andere Modelle kosten hingegen 100 Euro oder mehr. Zwar finden sich auch unter den günstigeren Modellen Blutdruckmessgeräte, die zuverlässige Ergebnisse liefern, tendenziell steigt die Messgenauigkeit jedoch mit dem Preis. Teurere Modelle verfügen zudem in der Regel über eine Reihe an besonderen Funktionen wie App- und Smartphone-Unterstützung.

Diese Features sind für die Funktionalität eines Blutdruckmessgerätes zwar nicht entscheidend, können sich mitunter aber als praktisch erweisen. Geräte für eine  Handgelenkmessung sind meistens günstiger als Geräte mit Oberarmmanschette. Allerdings sind sie – bis auf wenige Ausnahmen – auch nicht so messgenau wie letztere. Die Testsieger von Stiftung Warentest liegen im Preissegment zwischen 45 und 75 Euro.

Der Preissieger, das Sanitas SBM 22 Oberarmgerät, ist allerdings schon für knapp 30 Euro zu haben. In jedem Fall solltest du bei der Anschaffung eines Blutdruckmessgerätes auf ein Modell eines namhaften Herstellers oder auf ein als “gut” getestetes Gerät setzen. Schließlich kann die Genauigkeit des Messvorgangs im Ernstfall schlimme gesundheitliche Schäden verhindern.

Blutdruckmessgeräte Test - Batteriefach
Die meisten Blutdruckmessgeräte benötigen zur Stromversorgung austauschbare AA- oder AAA-Batterien, lassen sich aber auch mit entsprechenden Akkus betreiben.
Blutdruckmessgeräte Test - Omron - Handgelenk - Display
Da es sich bei deinen Blutdruckwerten um mitunter sensible Informationen handelt, solltest du daher auf eine entsprechende App-Nutzung verzichten, wenn du dabei kein gutes Gefühl hast.
Blutdruckmessgeräte Test - Preis
Die Preise von Blutdruckmessgeräten können sehr unterschiedlich ausfallen. So gibt es Geräte, die bereits für 20 Euro erhältlich sind, andere Modelle kosten hingegen 100 Euro oder mehr.

Unsere Testkriterien – So haben wir getestet

Bei unseren Produkttests gehen wir so vor, dass wir zunächst das Design und die Verarbeitung der Geräte unter die Lupe nehmen und uns dann nähergehend mit dem Funktionsumfang befassen. Abschließend unterziehen wir die Produkte einem Praxistest und fassen unsere Ergebnisse und Erfahrungen für dich in einem Fazit zusammen. Für mehr Transparenz wollen wir dir kurz die einzelnen Kriterien erläutern, nach denen wir die von uns getesteten Produkte bewerten.

Design & Verarbeitung

Zu Beginn unserer Produkttests machen wir uns einen ersten Eindruck von den Geräten: Wie sind sie verarbeitet, wirken die einzelnen Bestandteil robust verbaut und hochwertig? Auch spielt hier der Lieferumfang eine Rolle. Muss sich der Kunde etwa noch zahlreiche Komponenten dazu kaufen, weil diese nicht im Lieferumfang enthalten sind, gibt das Punktabzug. Auch Teil der Bewertung ist das Design der Produkte: Sehen sie edel aus, oder wirken sie lieblos und billig zusammengeschustert? Da wir wissen, dass die Geschmäcker hier weit auseinander gehen können, gewichten wir die ästhetische Komponente jedoch nicht zu sehr. Zum Design gehört aber auch, wie die Bedienelemente angeordnet sind und wie gut ein Produkt zum Beispiel in der Hand liegt.

Blutdruckmessgeräte Test - Design
Zu Beginn unserer Produkttests machen wir uns einen ersten Eindruck von den Geräten.

Bei den von uns getesteten Blutdruckgeräten beziehen wir so etwa die Größe der einzelnen Geräte mit in die Wertung ein: Manche Modelle, zumeist solche für die Messung am Handgelenk, fallen recht klein aus. Dadurch sind sie zwar sehr handlich, der Display kann durch die geringe Größe jedoch schlechter abzulesen sein. Diese kleineren Geräte bestehen dabei zumeist aus nur einem Teil: Die Manschette und das Messgerät sind wie bei einer Armbanduhr direkt miteinander verbunden. Das ist zum Beispiel beim Omron EVOLV Blutdruckmessgerät der Fall. Größere Blutdruckgeräte für den Oberarm wie das Omron X7 Smart hingegen bestehen aus zwei separaten Teilen:

Hier sind die Manschette und das eigentliche Messgerät über einen Schlauch miteinander verbunden, durch den die Luft in die Manschette gepumpt wird. Diese Geräte sind also etwas umständlicher zu handhaben und zu transportieren als kleine Geräte für das Handgelenk. Neben der Größe der einzelnen Geräte ist für uns aber auch die Manschettengröße von Interesse. Wenn sich die Manschetten in ihrem Umfang verändern lassen und sich so für unterschiedliche Armdurchmesser eignen, bewerten wir das positiver, als wenn sich die Größe einer Manschette nicht anpassen lässt. Immerhin ist eine gut sitzende Manschette für die Messgenauigkeit von erheblicher Wichtigkeit.

Funktionsumfang

Nachdem wir uns einen ersten Eindruck von den Geräten verschafft haben, geht es nun ans eingemachte: Welche Funktionen hat das Gerät, sind diese Funktionen auch wirklich sinnvoll oder reine Spielerei? Auch Blutdruckmessgeräte weisen mittlerweile eine Vielzahl von Features auf. Uns hat bei unserem Test daher vor allem interessiert, ob sich die Geräte mit Hilfe einer App mit dem Smartphone verbinden lassen, sodass sich die Messergebnisse auch für längere Zeiträume speichern und auswerten lassen. Neben der Möglichkeit zur App-Verbindung war uns auch wichtig, ob die Geräte über andere Schnittstellen zur Datenübertragung, wie zum Beispiel einen USB-Port, verfügen.

Blutdruckmessgeräte Test - Omron Evolv - Nah
Nachdem wir uns einen ersten Eindruck von den Geräten verschafft haben, geht es nun ans eingemachte.

Lässt sich ein Blutdruckmesser weder über App noch über eine andere Verbindungsart mit einem Endgerät verknüpfen, ist das heutzutage ein Minuspunkt. Neben der Möglichkeit der Datenübertragung haben wir auch bewertet, wie die erhobenen Daten von den Geräten angezeigt werden: Ist das Display beleuchtet und lässt sich gut ablesen? Oder verfügt dein Blutdruckgerät sogar über einen Risikoindikatoren, der dir nach der Messung eine Einschätzung der Ergebnisse liefert?

Geräte, die dich so auch auf andere mögliche Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen hinweisen können, schneiden in dieser Hinsicht besonders gut ab. Als positiv haben wir es auch beurteilt, wenn ein Blutdruckgerät über einen Benutzerwechsel verfügt, sodass sich mehrere Personen ein Messgerät teilen können.

Auch die Möglichkeiten zur Stromversorgung haben wir in unserer Wertung berücksichtigt. Wenn sich ein Blutdruckmessgerät nicht nur über Akkus bzw. Batterien, sondern auch mittels eines Netzkabels mit Strom versorgen lässt, ist das aus unserer Sicht ein großer Pluspunkt.

Praxistest

Im Praxistest müssen sich die Produkte dann abschließend bewähren. Hier achten wir auf die Handhabung der Geräte, wie einfach sie sich installieren und einstellen lassen und zum Beispiel auch darauf, wie gut eine mögliche App-Verbindung funktioniert. Wir haben aber auch viel Freude daran, die Produktangaben auf den Prüfstand zu stellen und zu testen, ob die Geräte denn auch wirklich das halten können, was ihre Hersteller versprechen. Dabei testen wir alle Produkte sehr praxisnah und nutzen sie möglichst genau unter den Bedingungen, wie sie auch bei dir zuhause vorliegen. Deshalb führen wir unsere Produkttests auch nicht in einem Testlabor durch, wie das etwa Stiftung Warentest macht.

Blutdruckmessgeräte Test - Omron - Manschette am Arm
Im Praxistest müssen sich die Produkte dann abschließend bewähren.

Schließlich geht es darum, dass die Geräte nicht nur in einem Labor funktionieren, sondern darum, dass sie auch in der alltäglichen Anwendung zuhause gute Arbeit leisten. Deshalb testen wir alle Geräte – soweit uns das möglich ist – auch über einen längeren Zeitraum hinweg. In unserem Praxistest der Blutdruckmessgeräte haben wir so unter anderem geprüft, wie leicht die Bedienung der einzelnen Geräte gelingt: Lassen sich die Manschetten unkompliziert anlegen und starten die Geräte ihre Messung intuitiv? Bei Messgeräten ist es natürlich extrem wichtig, ob und wie oft es zu Fehlmessungen kommt. Schneidet hier ein Gerät schlecht ab, spiegelt sich das demgemäß in unserer Bewertung wieder. Auch haben wir uns den Benutzerwechsel in der Praxis angesehen bzw. wie 

Entsprechenden Wert legen wir auch auf die Genauigkeit der Messergebnisse und deren Wiederholbarkeit. Um diesen Punkt bewerten zu können, messen wir unseren Blutdruck mehrmals hintereinander. Fallen die Messergebnisse eines Gerätes dabei immer unterschiedlich aus, gibt das einen dicken Punktabzug.

Stiftung Warentest, Hochdruckliga etc. – Wer hat sonst noch Blutdruckgeräte getestet?

Außer uns haben sich noch andere Experten tiefergehend mit Blutdruckgeräten zur Selbstmessung beschäftigt. Die drei wichtigsten Institutionen, die voneinander unabhängige Tests von Messgeräten durchgeführt haben sind:

  • Die Deutsche Hochdruckliga
  • Die Stiftung Warentest
  • Die Zeitschrift ÖKO-Test

Nachfolgend stellen wir dir die Testverfahren und -ergebnisse der drei Gremien vor, um dir einen möglichst umfassenden Überblick zu verschaffen.

Deutsche Hochdruckliga

Die Deutsche Hochdruckliga ist ein unabhängiger Verein, der sich der Aufklärung zum Thema Bluthochdruck verschrieben hat. So prüft die Hochdruckliga auch Blutdruckgeräte, wenn deren Hersteller dies beantragen. Schneiden die Geräte gut ab, erhalten sie ein auszeichnendes Gütesiegel der Hochdruckliga, das den Kunden eine akkurate Blutdruckmessung garantiert. Die Deutsche Hochdruckliga allerdings testet die Blutdruckmessgeräte lediglich in Hinblick auf deren Messgenauigkeit – andere Faktoren wie Handhabung etc. werden bei der Kontrolle nicht berücksichtigt. Verbraucherplattformen wie die Stiftung Warentest prüfen die Blutdruckmessgeräte daher um einiges genauer und berücksichtigen auch Empfehlungen der Weltgesundheitsbehörde.

Blutdruckmessgeräte Test - Beurer
Die Hochdruckliga prüft auch Blutdruckgeräte, wenn deren Hersteller dies beantragen.
Eine Liste aller Blutdruckgeräte, die im Zweitraum von 2001 bis 2020 mit dem Gütesiegel der Deutschen Hochdruckliga ausgezeichnet wurden, findest du hier:
Jahr Typ Hersteller Modell
2019 Oberarm OMRON M500 IntellI IT (ÄP)
2019 Oberarm OMRON M400 Intelli IT (ÄP)
2019 Oberarm OMRON M400 Comfort (ÄP)
2019 Oberarm OMRON X7 Smart (ÄP)
2019 Oberarm OMRON X4 Smart (ÄP)
2019 Oberarm OMRON X3 Comfort (ÄP)
2019 Oberarm WEPA aponorm® Professionell Control (ÄP)
2019 Oberarm WEPA aponorm® Basis Control PLUS (4G) (ÄP)
2019 Oberarm WEPA aponorm® Basis Control (4G) (ÄP)
2018 Oberarm Hartmann Veroval® duo control (ÄP)
2018 Oberarm Hartmann Veroval® Compact BPU 22 (ÄP)
2018 Oberarm Beurer BM 27 (ÄP)
2018 Oberarm Sanitas SBM 18 (ÄP)
2018 Oberarm Sanitas SBM 22 (ÄP)
2017 Oberarm Uebe visomat® comfort 20/40 (ÄP)
2017 Oberarm Omron OMRON MIT5s Connect (ÄP)
2017 Oberarm Hartmann Veroval® EKG-BPM (ÄP)
2017 Oberarm Hartmann Veroval® upper arm blood pressure monitor (ÄP)
2017 Handgelenk WEPA aponorm® Mobil Slim
2017 Oberarm WEPA aponorm® Basis Plus Bluetooth (ÄP)
2016 Oberarm WEPA aponorm® Professionell Touch (ÄP)
2016 Oberarm Omron M700 Intelli IT (ÄP)
2016 Oberarm Beurer BM 28
2016 Oberarm WEPA aponorm® Basis Control (ÄP)
2016 Oberarm WEPA aponorm® Basis (ÄP)
2016 Oberarm WEPA aponorm® Basis Plus (ÄP)
2016 Handgelenk WEPA aponorm® Mobil Basis (ÄP)
2016 Handgelenk Omron RS2 (ÄP)
2016 Oberarm Omron M400 (ÄP)
2015 Oberarm Beurer BM 58 (ÄP)
2015 Oberarm Beurer BM 35 (ÄP)
2015 Oberarm Beurer BM 26 (ÄP)
2015 Oberarm Sanitas SBM 46 (ÄP)
2015 Oberarm Sanitas SBM 21 (ÄP)
2015 Oberarm Beurer BM 85
2014 Oberarm Beurer BM40
2014 Oberarm Beurer BM75
2014 Oberarm Beurer BM55
2014 Oberarm Omron M500 IT (ÄP)
2014 Oberarm Omron M400 IT (ÄP)
2014 Oberarm WEPA aponorm® Oberarm Professionell 3. Generation
2014 Oberarm Omron M500
2014 Oberarm Omron M400
2014 Oberarm Omron M300
2014 Handgelenk WEPA aponorm® Handgelenk Mobil Plus (ÄP)
2014 Oberarm WEPA aponorm® Oberarm Professionell 2. Generation (ÄP)
2013 Handgelenk Omron RS3 (2013)
2012 Oberarm Omron M300 (2012)
2012 Oberarm Omron M400 (2012)
2012 Oberarm Omron M500 (2012)
2011 Oberarm Hartmann Tensoval® duo control (2011) – normale und große Manschette
2011 Oberarm Panasonic Panasonic EW-BU15 (2011)
2011 Oberarm Beurer Beurer BM 60 (2011)
2009 Oberarm Hartmann Tensoval® duo control (2009) – große Manschette
2009 Oberarm Hartmann Tensoval® comfort (2009) – große Manschette
2009 Oberarm Medisana MTX (2009)
2009 Oberarm Medisana MTD (2009)
2009 Oberarm Omron MIT Elite Plus (2009)
2009 Oberarm Omron M3 Basic II (2009)
2009 Oberarm Omron M4 Plus II (2009)
2009 Oberarm Panasonic EW 3106 (2009)
2009 Handgelenk Hartmann Tensoval mobil IV (2009)
2007 Oberarm Hartmann Tensoval® duo control (2007)
2007 Oberarm Hartmann Tensoval® comfort (2007)
2007 Oberarm Microlife BP A 100 plus (2007)
2007 Oberarm Omron M5 Professional
2007 Oberarm Panasonic EW 3152 (2007)
2007 Oberarm Scala DB 61 M
2007 Handgelenk Microlife BP W 100 (2007)
2007 Handgelenk Omron R5 Professional
2006 Oberarm boso BOSCH + SOHN boso-medicus control (große Manschette, 2006)
2006 Oberarm boso BOSCH + SOHN boso-medicus family (große Manschette, 2006)
2005 Oberarm boso BOSCH + SOHN boso-medicus control (2005)
2005 Oberarm boso BOSCH + SOHN boso-medicus family (2005)
2005 Oberarm boso BOSCH + SOHN boso-medicus smart (2005)
2005 Oberarm boso BOSCH + SOHN boso-medicus uno (2005)
2005 Oberarm Nissei DS-1902 (2005)
2005 Oberarm Uebe visomat® comfort 20/40 (2005)
2004 Oberarm Beurer BM 20 (2004)
2004 Oberarm Health & Life HL888HA (2004)
2004 Oberarm Uebe visomat® comfort II (2004)
2002 Oberarm Beurer DC50/55 (2002)
2002 Oberarm boso BOSCH + SOHN boso-medicus prestige (2002)
2002 Oberarm Hartmann Tensoval comfort® (Schalenmanschette, 2002)
2002 Oberarm Hartmann Tensoval comfort® (Flachmanschette, 2002)
2002 Oberarm Omron M5-I (2002)
2001 Oberarm Hartmann Tensoval comfort® (2001)
2001 Oberarm Hartmann HG160 comfort® (2001)
2001 Oberarm Microlife BP 3BTO-A (2001)
2001 Oberarm Omron MIT (2001)
2005 Handgelenk boso BOSCH + SOHN boso-medilife s (2005)
2004 Handgelenk Beurer BC 20 (2004)
2004 Handgelenk Hartmann Tensoval Mobil® (2004)
2004 Handgelenk Nissei WS-820 (2004)
2004 Handgelenk Omron RX 3 Plus (2004)
2004 Handgelenk Uebe visomat® handy IV (2004)
2002 Handgelenk Omron R5-I (2002)

Weitere Informationen dazu, nach welchen Kriterien der Verein sein Gütesiegel vergibt, erhälst du hier.

Die Stiftung Warentest

Auch die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 9/2020 Blutdruckgeräte für die Selbstmessung zu Hause getestet. Besonderes Augenmerk legte die Stiftung Warentest dabei auf die Messgenauigkeit und die Wiederholgenauigkeit der getesteten Geräte. So floss die eigentliche Blutdruckmessung mit 60 Prozent in das Testergebnis ein, die Handhabung der Blutdruckmessgeräte mit 30 Prozent und die Störanfälligkeit der Geräte, inklusive Falltest, mit 10 Prozent.

Im Detail: So hat die Stiftung Warentest getestet

Bei der Bewertung von Blutdruckmessgeräten achtet die Stiftung Warentest auf die Genauigkeit der Messergebnisse, die Störanfälligkeit bei Anwendungsfehlern, sowie auf die Handhabung und die Benutzerfreundlichkeit. Bei den letzten beiden Punkten sind für die Jury vor allem die Bedienbarkeit, die Display-Anzeige, die Akkulaufzeit und die Speicherung der Messergebnisse von Interesse. Wenn sich ein Blutdruckmessgerät via App und Funkverbindung mit deinem Smartphone koppeln lässt, ist auch das Thema Datenschutz für das Testergebnis relevant. Immerhin werden bei einer solchen Verbindung personenbezogene Daten und Informationen in die App eingespeist.

Um die Messgenauigkeit der einzelnen Blutdruckmessgeräte für zu Hause zu ermitteln, arbeitet Stiftung Warentest mit vielen weiblichen und männlichen Testpersonen zusammen.In einer entspannten Umgebung werden dann die Messvorgänge von Fachleuten durchgeführt und in regelmäßigen Zeitabständen wiederholt. Die so erhobenen Testergebnisse werden dann im Anschluss mit den Ergebnissen eines Blutdruckmessgerätes auf Quecksilber-Basis verglichen, wie es von einem Arzt verwendet wird. Zusätzlich werden die Geräte zur Selbstmessung an einen Simulator angeschlossen und verschiedenen Szenarien ausgesetzt: So wird etwa der Sitz der Manschette verändert, um Abweichungen zu ermitteln. Auch muss das getestete Blutdruckgerät einiges aushalten können: Im Rahmen eines Falltests nämlich muss es 24 Stürzen aus Tischhöhe standhalten, ohne Schäden davonzutragen.
Blutdruckmessgeräte Test - Praxistest 2
Wenn sich ein Blutdruckmessgerät via App und Funkverbindung mit deinem Smartphone koppeln lässt, ist auch das Thema Datenschutz für das Testergebnis relevant.

Ergebnisse von Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest fühlte 17 Blutdruckgeräten zur Selbstmessung auf den Zahn. Dabei kam die Jury zu dem Schluss, dass von den 17 getesteten Geräten nur 7 gut und zu empfehlen seien. So überzeugten 6 Oberarmgeräte und ein Gerät für die Blutdruckmessung am Handgelenk. Die Testsieger dabei sind:

Der Preissieger ist das Sanitas SBM 22 Oberarm-Blutdruckmessgerät, das bereits für rund 30 Euro erhältlich ist. Von den getesteten Handgelenk-Blutdruckmessgeräten konnte lediglich das Omron RS7 Intelli IT punkten. 6 der 17 Blutdruckmessgeräte im Test konnten gerade einmal die Note “ausreichend” abstauben. Der Grund für dieses Ergebnis lag zumeist in einer verbesserungswürdigen Messgenauigkeit. Diese war allerdings bei allen getesteten Geräten maximal befriedigend, weshalb kein Gerät von der Stiftung Warentest mit der Note “Sehr gut” ausgezeichnet wurde. In puncto Messgenauigkeit ist bei Blutdruckmessgeräten für die Selbstmessung also noch viel Luft nach oben.

Schlussendlich zeigte der Test von Stiftung Warentest aber, dass Oberarmmessgeräte in der Regel besser abschneiden als ihre Äquivalente für das Handgelenk. Das liegt daran, dass die Geräte mit Oberarmmanschetten meistens etwas genauer messen – die Handgelenkgeräte sind dafür aber handlicher und leichter zu bedienen.

ÖKO-Test

Zu guter Letzt hat auch die Zeitschrift ÖKO-Test Blutdruckgeräte zur Selbstmessung auf den Prüfstand gestellt. Das allerdings nur ein einziges Mal und auch schon im Jahr 2013, neuere Modelle wurden dabei also nicht getestet. ÖKO-Test zeigte sich damals mit den meisten der geprüften Blutdruckmessgeräte zufrieden. Testsieger war das Diagnostec EW 3006 von Panasonic, dass die Prüfer in alle Punkten überzuegen konnte. Außerdem schnitten Geräte von Boso, Omron und Hartmann gut ab. Weil der Test aber bereits 2013 durchgeführt wurde, sind die damals geprüften Modelle heute nur noch selten auf dem Markt erhältlich. Ein großer Kritikpunkt war damals, dass in den Blutdruckmanschetten vieler Modelle die umstrittene Industriechemikalie Phenol sowie Flammschutzmittel und Weichmacher gefunden wurden.

Blutdruckmessgeräte Test - 2

Weil der Test von Öko Test bereits 2013 durchgeführt wurde, sind die damals geprüften Modelle heute nur noch selten auf dem Markt erhältlich.

Hersteller von Blutdruckmessgeräten

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an Herstellern, die Blutdruckmessgeräte anbieten. Wir listen dir nachfolgend ein paar der namhaftesten Produzenten von Blutdruckgeräten auf:

Aponorm

Die Marke Aponorm gehört zur WEPA Apothekenbedarf GmbH & Co Kapitalgesellschaft. Zum Fachgebiet der Marke zählen neben Blutdruckmessgeräten für das Handgelenk und den Oberarm auch Fieberthermometer und Arzneimitteldosen. Eine Besonderheit von Aponorm ist, dass die Produkte des Unternehmens ausschließlich in Apotheken erhältlich sind, was laut Hersteller zu einer fachkundigen Beratung der Kunden vor Ort beitragen soll.

Beurer

Die Firma Beurer existiert bereits seit 100 Jahren. 1919 startete das Ehepaar Käthe und Eugen Beurer den Verkauf elektrischer Heizkissen. Mittlerweile aber zählen über 500 Produkte zum Sortiment des Familienunternehmens mit Hauptsitz in Ulm. Seinen Wurzeln ist Beurer dabei jedoch immer treu geblieben. So ist die Firma auch heute noch auf Elektrogeräte aus dem Segment Gesundheit und Wellness spezialisiert.

Sanitas

Sanitas ist Teil der Hans Dinslage GmbH, bei der es sich wiederum um ein Tochterunternehmen der Firma Beurer handelt. So werden unter der Marke Sanitas teilweise Geräte angeboten, die baugleich mit denen des Mutterkonzerns Beurer sind.

Bosch + Sohn (Boso)

Was Blutdruckmessgeräte angeht, ist die Bosch + Sohn GmbH & Co. KG, kurz Boso,eine Art Vorreiter: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfand das Unternehmen das erste Blutdruckgerät zur Selbstmessung und stellt noch heute hochprofessionelle und geeichte Blutdruckmessgeräte für die Arztpraxis und den Hausgebrauch her. Die lange Historie von Bosch + Sohn liegt in der Qualität der Produkte begründet: Bereits 1900 wurden die Geräte von Boso auf der Weltausstellung in Paris mit der Goldmedaille prämiert.

Medisana

Medisana ist ein deutsches Unternehmen, dass seit seiner Gründung in den 80er Jahren auf den Bereich der Medizintechnik spezialisiert ist. Besonderes Augenmerk legt Medisana dabei auf Geräte zur Gesundheitskontrolle und moderne “Mobile Health”-Technologien. Dementsprechend produziert die Firma heute vielerlei Elektrogeräte, die sich über Bluetooth, WLAN und App-Unterstützung mit dem Smartphone verbinden lassen. So verhält es sich auch mit den Blutdruckmessgeräten von Medisana, die über eine Möglichkeit zur App-Verbindung verfügen.

Omron

Das Unternehmen Omron aus Japan ist seit 1974 auch auf dem europäischen Markt aktiv. Neben Bauteilen für Industrieautomation, wie Lichtschranken und Näherungsschaltern, stellt die japanische Firma aus Kyoto auch medizintechnische Geräte her. Dazu gehören in erster Linie Fiebermessgeräte, Körperfettwaagen, Fitnesstracker und auch Blutdruckmessgeräte, wie die von uns getesteten Modelle Omron M500 Intelli IT und Omron EVOLV.

Visomat

Die Marke Visomat ist der UEBE Medical GmbH zugehörig, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts das erste hygienische und verkapselte Fieberthermometer entwickelte. Das Familienunternehmen aus Baden-Württemberg versammelt zahlreiche Marken unter einem Dach, die allesamt auf verschiedene Bereiche der Medizintechnik geeicht sind. Unter der Marke Visomat vertreibt UEBE Blutdruckmessgeräte sowohl für den ärztlichen Gebrauch als auch für die Selbstmessung zu Hause.